Direkt zum Inhalt
 
 
Bannergrafik (Univ.)
 
  Startseite  
 
Sie sind hier:» Universität » Aktuelles » Nachrichten » 2007 » Kooperation mit Internationalem Strafgerichtshof
  • Print this page
  • create PDF file

19.12.2007

Kooperation mit Internationalem Strafgerichtshof

Philipps-Universität ist als einzige deutsche Universität Kooperationspartner

Die Philipps-Universität ist bislang die einzige deutsche Universität, die über ihr „Internationales Forschungs- und Dokumentationszentrum Kriegsverbrecherprozesse“ mit dem Internationalen Strafgerichtshof in einem dauerhaften Austausch steht. Die Kooperation zwischen beiden Institutionen in Marburg und Den Haag wurde nun auch förmlich durch ein Abkommen besiegelt.

Das Internationale Forschungs- und Dokumentationszentrum Kriegsverbre­cherprozesse (ICWC), das seit 2003 am Fachbereich Rechtswissenschaften besteht, dokumentiert und erforscht Kriegsverbrecherprozesse, die nach dem Zweiten Weltkrieg auf nationaler wie internationaler Ebene geführt worden sind. „Diese historische Kompetenz bringen wir nun in das so genante Legal Tools-Projekt des Internationalen Strafgerichtshofs ein“; erklärt Prof. Dr. Christoph Safferling, der im Mai 2007 nach Marburg auf die Professur für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Völkerrecht berufen wurde.

Das Legal Tools-Projekt beinhaltet die Erstellung einer völkerstrafrechtlichen Datenbank, um die Anwendung der internationalen Straftatbestände Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen international zu harmonisieren. An der Erstellung der Datenbank, die vom Internationalen Strafgerichtshof initiiert wurde, arbeitet das Marburger Zentrum als externer Kooperationspartner. Die Arbeit findet im Verbund mit dem Norwegian Center for Human Rights in Oslo, den Universitäten Nottingham und Durham (beide in England) und Graz (Österreich sowie dem Asser Institute (Niederlande) statt. Im April 2008 werden sich die Verbundpartner in Marburg treffen. „Die Rückkoppelungen untereinander sind sehr hilfreich, denn gemeinsam können wir die Datenbank verfeinern bzw. herausfinden, was der Nutzer braucht und wie er was aufnimmt“, freut sich Safferling als Gastgeber.

Weitere Informationen:
Homepage des ICWC: www.icwc.de
Ansprechpartner: Prof. Dr. Christoph Safferling, Tel. 06421 / 28-26895

Zuletzt aktualisiert: 19.12.2007 · Pressestelle

 
 
 
Philipps-Universität Marburg

Pressestelle der Philipps-Universität, Biegenstraße 10, D-35032 Marburg
Tel. +49 6421 28-26118, Fax +49 6421 28-28903, E-Mail: pressestelle@verwaltung.uni-marburg.de

URL dieser Seite: http://www.uni-marburg.de/aktuelles/news/2007/1219i

Impressum | Datenschutz