Dr. Georg Krawietz (vorn links) vom Deutschen Akademischen Austausch Dienst (Bonn) sowie Dr. Günter Schärer-Pohlmann, Leiter des Studienkollegs Mittelhessen (rechts) begrüßen zusammen mit Vizepräsident Dr. Michael Schween (2. v. r.) die Gruppe der osteuropäischen Gäste.
Foto: Hellmuth Graßmann
Erstmalig
sind zwölf Absolventinnen osteuropäischer Sprachdiplomschulen in
Marburg zu Gast, die im kommenden Jahr das Studienkolleg Mittelhessen
besuchen, um sich auf ihr späteres Studium in Deutschland
vorzubereiten. Der Aufenthalt in Marburg ist erforderlich, da die
Studierenden in ihren Heimatländern zwar das Deutsche Sprachdiplom
erworben haben, aber keine direkte Hochschulzugangsberechtigung
besitzen. Die achtzehnjährigen jungen Damen, die sehr gut deutsch
sprechen, sind von der Betreung durch ihre Tutorin Yulia Chmutova und
Anke Heibrock, Koordinatorin der Betreuungsinitiative Deutsche
Auslands- und Partnerschulen an der Philipps-Universität Marburg,
begeistert, wie sie Vizepräsident Dr. Michael Schween anlässlich eines
Empfangs am 28. September 2009 gegenüber versicherten.
"Es ist das erste Mal, dass der DAAD Stipendien für diese Zielgruppe
vergibt", so Dr. Günter Schärer-Pohlmann, Leiter des Studienkollgs
Mittelhessen, "und wir sind sehr froh darüber, dass wir zu den
ausgewählten Kollegs in Deutschland gehören". Dieses Stipendienprogramm
des DAAD ist Bestandteil einer groß angelegten Initiative "Schulen -
Partner der Zukunft" (PASCH) des Auswärtigen Amtes. Die
Initiative beinhaltet die "Betreuungsinitiative Deutsche Auslands- und
Partnerschulen" (BIDS) des DAAD, deren Bestandteil das
Stipendienprogramm ist. Insgesamt wurden 80 Plätze vergeben und auf
Deutschland verteilt.