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30.10.2009

"Erfinderlabor 2009" zeigte Faszination Nanotechnologie

Gewinnerteam erhält ein Praktikum bei der Firma Siemens

Erfinderlabor
Das Gesamtteam des "Erfinderlabors 2009", Veranstalter, Sponsoren und Vertreter aus den hessischen Ministerien für Wissenschaft und Kunst sowie für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung stellen sich im Biomedizinischen Forschungszentrum der Philipps-Universität Marburg zum Gruppenfoto. (Foto: Hellmuth Graßmann)
Nach einwöchigem Aufenthalt in den Laborräumen der Makromolekularen Chemie ( Leiter: Prof. Dr. Andreas Greiner) der Philipps-Universität Marburg, bei dem die Nanotechnologie das beherrschende Thema war, steht das Gewinnerteam unter den Teilnehmern fest. Nach einem "Begreifen" der Nano-Effekte in einer Vorlesung, einem Seminar und Vorversuchen entwickelten die jungen "Nachwuchsforscher" zu viert in jeweils vier Teams in Experimenten und kombinatorischer Kopfarbeit Möglichkeiten, wie sich Nanoeffekte erzeugen und optimieren lassen. Am 29. Oktober präsentierten sie einem ausgewählten Publikum ihre Lösungsvorschläge.

Ein Betriebspraktikum bei der Siemens AG gewannen als Anerkennung und "Lohn" Constantin Glenz, Marie-Lena Harwardt, Daniel Lehmann sowie Johanna Zeyen.

Ausgewählt vom Zentrum für Chemie im südhessischen Bensheim, das diese jährlich stattfindende Veranstaltung organisierte, wurden aus einer Zahl von bundesweit 100 besonders begabten Schülerinnen und Schülern von etwa 70 Schulen insgesamt 16 Jugendliche im Alter zwischen 17 und 19 Jahren der Jahrgangsstufen 12 und 13 und zu dem "Erfinderlabor" nach Marburg eingeladen. Neben dem Zentrum für Chemie, das sich zum Ziel gesetzt hat, Interesse für das Schulfach Chemie zu wecken, wurde die Veranstaltung von der Philipps-Universität Marburg, Siemens Healthcare Diagnostics Products GmbH, Marburg, der Aktionslinie Hessen-Nanotech des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik Halle (Saale), science2public e.V. sowie dem Hessischen Kultusministerium unterstützt.

Der erste Nobelpreisträger für Medizin, Emil von Behring (gestorben 1917) und der letzte deutsche Nobelpreisträger für  Chemie, Gerhard Ertl, standen für den Auftakt und den Abschluss des diesjährigen "Erfinderlabors". Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekamen zu Beginn des Workshops einen Einblick in das Gesundheits-High-Tech-Unternehmen Siemens Healthcare Diagnostics Products GmbH, das aus den von Emil von Behring gegründeten Behringwerken hervorgegangen ist und lernten am letzten Tag ihres Marburgaufenthaltes als Gäste der Jubiläumsfeier "400 Jahre Chemie und Pharmazie in Marburg" unter anderem den Chemie-Nobelpreisträger Professor Gerhard Ertl kennen.

Zuletzt aktualisiert: 30.10.2009 · Hellmuth Graßmann

 
 
 
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