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23.02.2012

„Wissenschaft non-stop“

„Tag der Wissenschaft“ des Graduiertenzentrums Lebens- und Naturwissenschaften überzeugt mit innovativem Konzept

Die Entstehung von Krebsstammzellen, der Bau organischer Solarzellen, Einblicke in das Gehirn von Insekten – all das sind komplexe Themen, die man dennoch in kürzester Zeit verständlich erklären kann. Den Beweis dazu haben am Freitag, dem 17. Februar 2012, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Philipps-Universität geliefert: Unter dem Motto „Wissenschaft non-stop“ referierten sie im Fünf-Minuten-Takt über ihr jeweiliges Fachgebiet.  
Kost, Gruppe
Die 16 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die bei „Wissenschaft non-stop“ ihre Themen in fünfminütigen Vorträgen vorstellten, mit Moderator Prof. Dr. Gerhard Kost (stellvertretender Direktor des Graduiertenzentrums Lebens- und Naturwissenschaften) (Foto: Pressestelle der Philipps-Universität / Sabine Best)

Die insgesamt 16 Kurzvorträge bildeten am Nachmittag einen der Höhepunkte des diesjährigen „Tag der Wissenschaft“ des Marburger Graduiertenzentrums Lebens- und Naturwissenschaften, der in den Räumen des Fachbereichs Pharmazie stattfand. Moderiert wurde „Wissenschaft non-stop“ von dem Biologieprofessor Dr. Gerhard Kost. Der stellvertretende Direktor des Graduiertenzentrums wartete zwischen den einzelnen Vorträgen mit Zitaten berühmter Persönlichkeiten wie Hippokrates, Johann Wolfgang von Goethe und Erich Kästner zur Welt der Wissenschaft auf.

„Wir wollen nicht nur den Mitgliedern des Graduiertenzentrums einen Blick über den Tellerrand der bereits im Forschungsalltag bestehenden Netzwerke hinaus ermöglichen und sie zu neuen Forschungskooperationen anregen“, sagte Prof. Dr. Gabriele Taentzer, Direktorin des Graduiertenzentrums. „Gerade mit dem Format ‚Wissenschaft non-stop’ möchten wir ganz allgemein interessierte Gäste für die spannenden Themen aus der lebens- und naturwissenschaftlichen Forschung an der Philipps-Universität begeistern.“

Auch Prof. Dr. Frank Bremmer, Vizepräsident für Forschung, Nachwuchs und Wissenstransfer, betonte, dass der „Tag der Wissenschaft“ zwar eine Initiative des Graduiertenzentrums Lebens- und Naturwissenschaften sei, jedoch nicht nur dessen Mitgliedern offen stünde. Er forderte die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf, Kompetenzen zu erwerben, die es ihnen ermöglichen, „auch Nicht-Wissenschaftlern vermitteln zu können, was es Spannendes in Ihrem Bereich gibt“ und wies auf das neue Weiterbildungsangebot Wissenschaftskommunikation der Marburg University Research Academy (MARA) hin, unter deren Dach das Graduiertenzentrum angesiedelt ist.

Über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verzeichnete die Veranstaltung, die am Vormittag von Treffen der wissenschaftlichen Sektionen des Graduiertenzentrums geprägt war; auf dem Programm standen Vorträge, Diskussionsrunden und Präsentationen von insgesamt 45 wissenschaftlichen Postern. Die Physikprofessorin Dr. Kerstin Volz stellte unter dem Motto „Fit für die Informationsgesellschaft“ das neue Graduiertenkolleg „Funktionalisierung von Halbleitern“ vor. Dieses biete nicht zuletzt dank seines interdisziplinären Forschungskonzepts und seines auf hochaktuelle Themenbereiche abgestimmten Lehrplans eine optimale Vorbereitung auf universitäre wie industrielle Karrierewege, erklärte Volz.

Taentzer, Großmann, Noack
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Siegfried Großmann (Mitte) mit Prof. Dr. Gabriele Taentzer (Direktorin des Graduiertenzentrums Lebens- und Naturwissenschaften und Sprecherin der Sektion „Quantifizierung und Strukturierung von Komplexität“) und Prof. Dr. Reinhard Noack (stellvertretender Sektionssprecher) (Foto: Pressestelle der Philipps-Universität / Sabine Best)

Dass am „Tag der Wissenschaft“ nicht nur Mitglieder des Graduiertenzentrums und der Universität willkommen waren, bewies auch der Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Siegfried Großmann zu „Nichtlinearität, Chaos und Komplexität": Neben Mitgliedern der Sektion „Quantifizierung und Strukturierung von Komplexität“ gehörte unter anderem auch eine 15-jährige Schülerin dem interessierten Publikum an und folgte aufmerksam den Worten des emeritierten Professors des Fachbereichs Physik und ehemaligen Ombudsmanns der Deutschen Forschungsgemeinschaft.


Weitere Informationen:

Ansprechpartnerin: Dr. Ute Kämper, Geschäftsführerin des Graduiertenzentrums Lebens- und Naturwissenschaften
Tel.: 06421 28-21310
E-Mail: ute.kaemper@staff.uni-marburg.de

Graduiertenzentrum Lebens- und Naturwissenschaften im Internet: www.uni-marburg.de/mara/gradcln

Zuletzt aktualisiert: 23.02.2012 · best

 
 
 
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Tel. +49 6421 28-26007, Fax +49 6421 28-28903, E-Mail: pressestelle@verwaltung.uni-marburg.de

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