Arbeitskreis Gesundheit der Philipps-Universität
Marburg nimmt seine Arbeit auf
Am 10. Aug. 2005 wurde der Arbeitskreis Gesundheit an der Philipps-Universität gegründet.
Auf Initiative von Personalrat und Schwerbehindertenvertretung wurde auf der 52. Sitzung des Arbeitsschutzausschusses am 14. Dez. 2004 eine Projektgruppe eingerichtet, welche sich mit der Etablierung eines Arbeitskreises Gesundheit an der Philipps-Universität beschäftigte. Als Ergebnis konnte eine Regelungsabrede mit der Hochschulleitung getroffen werden, welche am 10. Aug. 2005 mit Unterzeichnung in Kraft trat. Für die Hochschulleitung hat der Kanzler Dr. Friedhelm Nonne und für den Arbeitskreis die Vorsitzende Dr. Carmen Schwee unterzeichnet.
Den Anregungen der Weltgesundheitsorganisation folgend hat der oben genannte Arbeitskreis den Gedanken der betrieblichen Gesundheitsförderung und Prävention aufgegriffen. Während der traditionelle Arbeitsschutz sich auf die Vermeidung von Unfällen und Berufskrankheiten orientiert, verfolgt die betriebliche Gesundheitsförderung das Ziel, den Gesundheits-, Leistungs- und Motivationszustand der Beschäftigten der Philipps-Universität altersadäquat zu erhalten und zu stärken.
Im Arbeitskreis Gesundheit sind Hochschulleitung, Betriebsärztlicher Dienst, Personalrat, Schwerbehindertenvertretung, Zentrum für Hochschulsport und Arbeitssicherheitsausschuss vertreten. Er trifft sich einmal im Monat.
Zur Beratung und Unterstützung können zeitweise weitere Personen (MitarbeiterInnen, externe BeraterInnnen, studentische Vertretung) im Arbeitskreis mitwirken.
Zu den Aufgaben des Arbeitskreises gehören:
- Analyse der Arbeits- und Gesundheitssituation in den Fachbereichen und fachbereichsfreien Einrichtungen durch Auswertung bereits vorhandener Daten, durch Erfahrungswerte und Mitarbeiter- und Mitarbeiterinnenbefragungen
- Diskussion und Bewertung der Ergebnisse
- Erstellung von Vorschlägen und abzuleitenden Maßnahmen
- Durchführung von Interventionsmaßnahmen
- Erfolgskontrolle und Konzeptanpassung.
Vorrangige Themenschwerpunkte des Arbeitskreises Gesundheit sind:
- Analyse von Brennpunktbereichen (z.B. lange Arbeits- bzw. Dienstunfähigkeitszeiten, schlechtes Betriebsklima)
- Stufenweise Eingliederung von Beschäftigten nach langer Arbeits- bzw. Dienstunfähigkeit
- Aufnahme von Gesundheitsthemen in das Weiterbildungsangebot und zielgruppenspezifische Gesundheitskurse (u.a. Ernährung, Alkohol, Rauchen, Sport, Stressbewältigung)

