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Universitätsmuseen und -sammlungen, Botanische Gärten und Chemikum

Seit ihrer Gründung vor knapp 500 Jahren trägt die Marburger Universität Objekte aller Art für Forschung und Lehre zusammen. Ihre größten und bedeutendsten Sammlungen sind mittlerweile in Museen öffentlich zugänglich. Kostbarkeiten der Natur finden sich im Alten bzw. Neuen Botanischen Garten. Eine Angebot der ganz anderen Art an die breite Öffentlichkeit ist das Chemikum, das Chemie zum Mitmachen anbietet.


 

Kunstmuseum Kunst   Universitätsmuseum für Bildende Kunst
Das Ernst von Hülsen-Haus vereint die kunst- und musikwissenschaftliche Forschung und Lehre mit dem Universitätsmuseum für Bildende Kunst. Dessen Sammlung zeigt überwiegend Gemälde des 17. bis 20. Jahrhunderts, Skulpturen und Grafik.
 
           
Abgusssammlung   Antikensammlung   Antiken- und Abgusssammlung
Ebenso im Ernst von Hülsen-Haus befindet sich die Antiken- und Abgusssammlung des Archäologischen Seminars. Die größte Sammlung ihrer Art in Hessen umfasst einerseits mehr als 1500 Originale der antiken griechischen und römischen Kleinkunst. Andererseits besteht sie aus rund 570 exakten Gips-Abgüssen von antiken griechischen und römischen Skulpturen.
 
           
Kulturmuseum 1   Kulturgeschichte 3   Universitätsmuseum für Kulturgeschichte (Landgrafenschloss)
Im Wilhelmsbau des Marburger Schlosses, das der Philipps-Universität gehört, befindet sich das Universitätsmuseum für Kulturgeschichte. Seine Sammlungen umfassen vor allem Exponate zur Früh- und Vorgeschichte, zur Kirchengeschichte, zur politschen Landesgeschichte, zur städtischen Kultur und zum ländlichen Wohnen der Region.
 
           
Mineralogisches Museum 1   Mineralogisches Museum 2   Mineralogisches Museum
Die Sammlung, untergebracht im 1515 erbauten Kornspeicher, umfasst 60.000 Mineralien, 55.000 Gesteinsproben, 15.000 Edelsteinrohproben und 150 Meteoriten, von denen rund 3000 Exponate ausgestellt sind, so dass sie sich zur größten mineralogischen Sammlung Hessens entwickelte und den Ruf eines der bedeutendsten Fachmuseen Deutschlands genießt.
 
           
Religionskunde 2 Religionskunde   Religionskundliche Sammlung
Die Religionskundliche Sammlung, untergebracht in der alten Kanzlei unterhalb des Schlosses, stellt die Vielfalt der Religionen der Welt dar  anhand von Gegenständen und bildlichem Material wie alten Kultfiguren, Ikonen, Rollbildern, Ritualgegenständen und Hausaltare sowie verschiedene Modelle und Nachbildungen, die auf unterschiedlichste Weise das Leben der Religionen veranschaulichen. 
 
           
Anatomicum 2 Anatomicum 1   Museum Anatomicum
Seit den 1990er Jahren ist die historische anatomische Lehrsammlung öffentlich zugänglich. Eingebettet in den medizinhistorischen Kontext des 19. Jahrhunderts und aufbauend auf einem ausgedehnten Fundus anatomischer, embryologischer und vergleichend-anatomischer Präparate aus zwei Jahrhunderten wird der menschliche und tierische Organismus und die Entwicklung seiner Erforschung dokumentiert.
 
           
Völkerkunde3   Völkerkunde  

Völkerkundliche Sammlung
Einblicke in fremde und vermeintlich bekannte Kulturen vermittelt die Völkerkundliche Sammlung. Untergebracht im historischen Kugelhaus in der Oberstadt beherbergt sie etwa 5000 Objekte und 1000 Bildträger aus aller Welt. Sie setzt sich aus vielen verschiedenen Teilsammlungen zusammen, u.a. der fürstlichen Sammlung Nassauischer Altertümer.

 
           
        Weitere halb-öffentliche Sammlungen   
           
Ente   Alter Botanischer Garten   Alter Botanischer Garten
Der 1786 angelegte Botanische Garten am Fuße der Marburger Oberstadt steht heute unter Denkmalschutz. Ursprüngliche Aufgabe war neben der Kultivierung von Heilpflanzen die Bereitstellung von vielfältigem Pflanzenmaterial für Forschung und Lehre der Botanik. Inzwischen dient der Alte Botanische Garten, der seit 1980 öffentlich zugänglich ist, als Naherholung.
 
           
Titanwurz   Tropenhaus  

Neuer Botanischer Garten
Mit dem Umzug der Biologie auf die Lahnberge wurde 1961-77 der Neue Botanische Garten neben dem neuen Institut angelegt. Schwerpunkte dieser 20 Hektar großen Anlage mit rund 12.500 Pflanzen sind im Freiland die Koniferen, die Farnschlucht und das Alpinum. Zusätzlich präsentieren sieben Schaugewächshäuser spezielle Pflanzen. Ein vielfältigen Angebot an Vorträgen, Schulerkundungen, Konzerten, Kunstausstellungen und vieles mehr runden das Angebot ab.

 
           
Chemikum   Chemikum   Chemikum Marburg 
2005 am Fachbereich Chemie der Philipps-Universität Marburg ins Leben gerufen, ist diese Veranstaltung bereits zu einer Institution geworden. Speziell eingerichtete Labore werden an den mehreren  Öffnungstagen für die Öffentlichkeit zugänglich – nicht nur zum Anschauen, sondern zum Mitmachen!
 
           


 

Zuletzt aktualisiert: 05.09.2009 · Viola Düwert

 
 
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