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Wissenschaftliche Zentren der Philipps-Universität

  • Centrum für Nah- und Mittelost-Studien (CNMS)
    An der Philipps-Universität wird 2006 ein interdisziplinäres Centrum für Nah- und Mittelost-Studien (CNMS) errichtet. An diesem Centrum wird die Orientforschung in Hessen konzentriert und ausgebaut, die in Marburg seit der Gründung des Orientalischen Seminars eine 100-jährige Tradition hat.

  • Deutscher Sprachatlas
    In der mehr als 100-jährigen Institutsarbeit wurde die Sprachgeographie als Methode der Dialektologie etabliert und fortentwickelt. Ergebnis sind die in Marburg erarbeiteten Sprachatlanten sowie die Übertragung der Methoden der "Marburger Schule", wie die Forschungen am Deutschen Sprachatlas genannt werden, in andere Forschungsinstitutionen.

  • Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte -Bildarchiv Foto Marburg
    Mit etwa 1,5 Millionen Aufnahmen nimmt es als eines der größten Bildarchive zur europäischen Kunst und Architektur die Aufgaben des Deutschen Dokumentationszentrums für Kunstgeschichte wahr. Dazu gehört die Überlieferung von bildhaftem Kulturgut in Fotografien und digitalen Reproduktionen. Durch den Aufbau kooperativer Strukturen unterstützt Foto Marburg die Dokumentationsarbeit an den Museen, Denkmalämtern, Bildarchiven, Universitäten und Bibliotheken.

  • Graduiertenzentrum Geistes- und Sozialwissenschaften
    Das Zentrum besteht besteht seit Juli 2005 (zunächst unter dem namen Promotionskolleg für Geistes- und Sozialwissenschaften). Es eröffnet den Marburger Doktorandinnen und Doktoranden aus diesen Fachrichtungen ein Angebot zur interdisziplinären Vernetzung und Förderung ihrer Dissertation.

  • Graduiertenzentrum Lebens- und Naturwissenschaften
    Das Zentrum bietet den Promovierenden der lebens- und naturwissenschaftlichen Fachbereiche:fachbereichsübergreifende wissenschaftliche Vernetzung in den einzelnen Sektionen; ein fächerübergreifendes, breit gefächertes Querschnittprogramm zur Vermittlung berufsrelevanter Schlüsselqualifikationen sowie Unterstützung bei der Organisation wissenschaftlicher Veranstaltungen und der Beantragung von Stipendien.

  • Forschungs- und Dokumentationszentrum Kriegsverbrecherprozesse (ICWC)
    Das Forschungs- und Dokumentationszentrum Kriegsverbrecherprozesse (ICWC), das 2003 vom Max Planck Institut für Rechtsgeschichte in Frankfurt/M. an die Universität Marburg kam, dokumentiert die Strafverfolgung von Kriegsverbrechen im 20. und 21. Jahrhundert. Die Aktivitäten umfassen die Ermittlung und Reproduktion von Prozessunterlagen, Rechtsquellen und weitere relevante Materialien ebenso wie die systematische Verzeichnung und inhaltliche Aufarbeitung der historischen Quellen.

  • Forschungsstelle Georg Büchner
    Die Arbeitsstelle Büchner-Ausgabe, gegründet 2000 als Einrichtung der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, erarbeitet voraussichtlich bis 2012 die Historisch-kritische Ausgabe der Werke und Schriften Georg Büchners mit Quellendokumentation und Kommentar (Marburger Ausgabe).

  • Informationszentrum für Fremdsprachenforschung
    Das IFS besteht seit 1969 als fachbereichsfreie Einrichtung an der Marburger Philipps-Universität. Es hat sich auf die Dokumentation von Literatur aus dem Bereich der Fremdsprachenforschung und Fremdsprachendidaktik spezialisiert und ist mit dieser inhaltlichen Ausrichtung einmalig in Deutschland.

  • Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Europa

  • Japan-Zentrum der Philipps-Universität
    Das Japan-Zentrum dient der Förderung japanbezogener Wissenschaften an der Philipps-Universität sowie der Information und Dokumentation über Japan. Es konzentriert japanbezogene Lehr- und Forschungsaktivitäten verschiedener Fächer um wissenschaftliche Erkenntnisse über das moderne Japan und die japanische Sprache zu gewinnen und zu vermitteln. Es führt japanischen Sprachunterricht durch,  pflegt Kontakte mit japanischen Institutionen und unterstützt den Austausch von Wissenschaftlern und Studierenden. Die im Japan-Zentrum vertretenen Wissenschaftsfächer sind gleichzeitig einem jeweils fachlich zuständigen Fachbereich zugeordnet.

  • Labor für Elektronenmikroskopie und Mikroanalyse (EM & Mlab)
    Das EM & Mlab ist ein zentrales Laboratorium innerhalb des Wissenschaftlichen Zentrums für Materialwissenschaften, das Studierenden und Wissenschaftlern der Philipps-Universität sowie externen Nutzern aus der Industrie und anderen Einrichtungen die Methoden der Elektronenmikroskopie und Röntgenmikroanalyse im Rahmen von Dienstleistungen und Kooperationen nutzbar macht. Darüber hinaus werden eigene Projekte auf dem Gebiet materialwissenschaftlicher Forschung bearbeitet.
     

  • Lichtbildarchiv älterer Orginalurkunden bis 1250
    Die in Europa einmalige Einrichtung hat die Aufgabe, die originale urkundliche Überlieferung für Empfänger auf dem Boden des mittelalterlichen deutschen Reiches von den Anfängen bis zum Jahr 1250 in möglichst hochwertigen Abbildungen fotografisch zu dokumentieren, nach diplomatischen Gesichtspunkten zu bearbeiten und die Ergebnisse der Forschung und interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

  • MARA Marburg University Research Academy: Akademie für den wissenschaftlichen Nachwuchs
    Die Ende 2008 eingerichtete Akademie fördert als universitätsweite, fächerübergreifende Einrichtung gezielt den akademischen Nachwuchs der Philipps-Universität vom Beginn der Promotion bis zu seiner Etablierung im wissenschaftlichen Umfeld im Rahmen einer Professur. Dazu arbeiten bereits existierende und in Gründung befindliche Einrichtungen synergetisch zusammen.

  • Marburger Mittelalterzentrum
    Seit Anfang 2002 arbeiten Marburger Wissenschaftler aus verschiedenen Fachbereichen der Philipps-Universität und mehreren wissenschaftlichen Einrichtungen in Marburg daran, ein fächerübergreifendes Marburger Mittelalterzentrum (MMZ) aufzubauen. Eine dazu eingerichtete Arbeitsgruppe dient als Plattform für weitere Aktivitäten.

  • Marburger Zentrum für Kanada-Studien
    2001 entstanden aus der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Kanada, besteht das Zentrum aus Mitgliedern verschiedener Fachbereiche (u.a. Fremdsprachliche Philologien, Geographie, Gesellschaftswissenschaften und Philosophie) sowie der Universitätsbibliothek, die ein gemeinsames Interesse an Kanadastudien haben. Das Zentrum vermittelt und vertieft die Kenntnisse über Geographie sowie das politische und soziale System und die Literatur(en) Kanadas.

  • Seniorenstudium
    Das Seniorenstudium in Marburg soll in erster Linie der eigenen Wissenserweiterung dienen. Angesprochen sind alle, die sich aus beruflichen oder privaten Gründen früher nur unbefriedigend mit einem bestimmten Gegenstand, Sachgebiet oder Steckenpferd beschäftigen konnten und jetzt Interesse an wissenschaftlich geprägter Fortbildung haben. Ohne den Zwang von Studiengangvorschriften oder Leistungsnachweisen können ältere Menschen ihre Studieninhalte in Ruhe auswählen und individuell zusammenstellen - der Studienaufbau lässt sich überwiegend frei gestalten.

  • Virtual Linguistics Campus (VCL)
    Die größte E-Learning Plattform der Welt  für Linguistik ist eine Entwicklung der Philipps-Universität. Das VLC bietet zertifizierte Linguistik-Kurse und Unterrichtsmaterial für theoretische und angewandte Linguistik. Zudem bietet es zahlreiche linguistische Werkzeuge und die kommunikativen Grundlagen für ein erfolgreiches E-Learning.

  • Wissenschaftliches Zentrum für Materialwissenschaften (WZMW)
    Seit der Gründung des WZMW 1989 haben sich weit gefächerte Aktivitäten sowohl im Bereich der Grundlagenforschung als auch der anwendungsorientierten Forschung auf den Gebieten der Festkörper- und Oberflächenphysik, der Polymerchemie und -physik, der Anorganischen Chemie sowie der Organischen Chemie und Biochemie entwickelt.

  • Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung
    Das Zentrum dient der Forschung und Lehre im Bereich der feministischen Wissenschaften / Gender Studies mit dem Fokus auf Zukunftsforschung. Gegenwärtig sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beteiligt aus den Fachbereichen Gesellschaftswissenschaften und Philosphie, Psychologie, Evangelische Theologie, Geschichte und Kulturwissenschaften, Germanistik und Kunstwissenschaften, Biologie, Humanmedizin sowie Erziehungswissenschaften.

  • Zentrum für interdisziplinäre Religionsforschung (ZIR)
    Die verstärkte Wahrnehmung zeitgenössischer Religionen – nicht zuletzt auch des damit oft verbundenen politischen und sozialen Konfliktpotentials – verdeutlicht die Notwendigkeit einer multidisziplinären Religionsforschung, zumal gerade solche Formen von Religion ins Blickfeld geraten, die allein innerhalb traditioneller Fächergrenzen nicht umfassend erforschbar sind, sondern eines transdisziplinären Zugangs bedürfen. Das ZIR hat die Aufgabe, Lehr- und Forschungsmöglichkeiten zu bündeln und aufeinander abzustimmen.

  • Zentrum für Konfliktforschung
    In der 2001 gegründeten Einrichtung, in der zurzeit 45 Mitglieder aus 15 verschiedenen Fächern fachübergreifend arbeiten, bündelt verschiedene Lehr- und Forschungsaktivitäten, die sich auf zentrale gesellschaftliche und internationale Konfliktlagen konzentrieren.

  • Zentrum für Lehrerbildung der Philipps-Universität
    Das Zentrum für Lehrerbildung an der Philipps-Universität beschließt seit August 2005 über die Lehramtsstudienordnungen im Benehmen mit den Fachbereichen. Es plant und koodiniert die schulpraktischen Studien, übernimmt die Studienberatung der Lehramtsstudierenden und ist an Berufungsverfahren zur Besetzung einer Professur mit Aufgaben in der Lehrerbildung vertreten. Schließlich berät es über die universitären Angebote in der Lehrerfort- und -weiterbildung.

  • Zentrum für Synthetische Mikrobiologie (Synmikro)
    Gefördert aus dem Exzellenzprogramm LOEWE werden die Philipps-Universität Marburg, das Max Planck Institut für terrestrische Mikrobiologie und die Max Planck Gesellschaft ab 2010 ein interdisziplinäres Zentrum für Synthetische Mikrobiologie aufbauen.



     
     

Zuletzt aktualisiert: 08.12.2011 · Pressestelle

 
 
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