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Sport und Spiel statt Fernsehen und PC -

eine Ferienbetreuung für 6 bis 15-jährige Kinder von Mitgliedernder Philipps-Universität Marburg und der Stadtwerke Marburg

 

Gruppenbild Herbstferien 2008Die zweite Herbstferienwoche steht für 50 Kinder, deren Eltern Mitglieder der Philipps-Universität Marburg oder der Stadtwerke Marburg sind ganz im Zeichen von Basketball. In Zusammenarbeit mit dem BC Marburg e. V. – Blue Dolphins und dem Zentrum für Hochschulsport der Marburger Universität findet wieder ein Basketball-Camp für 6 bis 15-jährige Kinder und Jugendliche statt.

„In den Ferien will ich nur Spielen!“, sagt der neunjährige Georg. Die elfjährige Lisa pflichtet ihm bei: „Hauptsache keine Schule. Wir wollen jetzt Spaß haben.“ Die Mütter der beiden, Mitarbeiterinnen der Philipps-Universität, sehen das auch so: „Die Ferien sind für die Kinder als Gegengewicht zur Schule ganz wichtig. Das Programm in der Ferienbetreuung soll Spaß machen und den Kindern gleichzeitig Freiheiten lassen“ meinen sie.

Zwölf Wochen Schulferien und sechs Wochen Jahresurlaub – wie lässt sich das vereinbaren? Eltern von schulpflichtigen Kindern brauchen Unterstützung, um nicht alleine vor diesem Problem zu stehen. Dr. Silke Lorch-Göllner, Frauenbeauftragte der Philipps-Universität Marburg, die diese Ferienbetreuung zusammen mit ihrer Kollegin von den Stadtwerken Marburg, Karin Brahms, organisiert hat, betont: „Wir möchten mit unseren Angeboten ermöglichen, dass sowohl studierende wie beschäftigte Eltern es schaffen, Studium, Wissenschaft und Familie zu vereinbaren.“

Der Beginn der Betreuung ist daher - wie schon in den früheren Ferienaktionen bewährt – flexibel zwischen 8.00 und 9.00 Uhr. Nach einem gesunden Frühstück beginnt das Training immer mit einem gemeinsamen Warm Up und endet um 16.00 Uhr mit Spielen in gemischten Mannschaften. Die Kinder und Jugendlichen erhalten dabei qualifiziertes Basketballtraining mit Körperschulung, Krafttraining und Spielen. Aufgrund der großen Altersunterschiede wurden drei Gruppen gebildet, so dass wirklich alle auf ihre Kosten kommen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen legen die jungen Korbjägerinnen und Korbjäger eine Pause ein. Dabei wird auf stille Beschäftigungen wie Vorlesen oder Basteln gesetzt. An einem Tag dürfen die Kinder zum Beispiel ihr Lieblingsbuch mitbringen und in kleinen Gruppen vorstellen. Es herrscht dabei eine erstaunlich konzentrierte und entspannte Atmosphäre an den Tischen, die im Nebenraum der Großsporthalle zu einem großen U gestellt worden sind. Die Kinder und Jugendlichen sollen nach den Mahlzeiten etwas zur Ruhe kommen und entspannen. Sofern das Wetter es zulässt, geht es anschließend nach draußen in das angrenzende Georg-Gassmann-Stadion.

Wie schon in den letzten Ferienaktionen unterstützt die AOK Hessen die Ferienbetreuung mit gesunden Zwischenmahlzeiten in Form von frischem Obst. Die Gesundheitskasse befürwortet das Motto „Sport, Spiel und gesunde Ernährung statt Fernsehen, PC, Sofa und Chips“. Uwe Fehling, Leiter des AOK-Beratungscenters in Marburg, der die jungen Sportlerinnen und Sportler am Dienstagnachmittag in der Sporthalle besuchte, betonte dabei: „Mit solchen Angeboten und Aktionen erreichen wir spielerisch und ohne Appelle, dass sich Kinder und Eltern für die Themen gesunde Ernährung und Bewegung begeistern.“

SPORT wird sowohl bei der Philipps-Universität als auch den Stadtwerken Marburg groß geschrieben. Seit fast 10 Jahren sind die Stadtwerke ein lokaler Hauptsponsor der Bundesliga Damen-Basketballmannschaft. „Unsere bisherigen Aktionen, Familien bei der flexiblen Ferienplanung zu unterstützen, kam bei Eltern und Kindern wirklich sehr gut an.“ sagt die Frauenbeauftragte der Stadtwerke Marburg, Karin Brahms. Das Zentrum für Hochschulsport ist eine zentrale Einrichtung der Philipps-Universität und organisiert den allgemeinen Hochschulsport für alle Hochschulangehörigen. Ein Ziel ist die Förderung des sportlichen Ausgleichs und des körperlichen Wohlbefindens der Studierenden und Bediensteten.

Die Ferienbetreuung belegt zum wiederholten Mal das Bemühen der Philipps-Universität und der Stadtwerke, ihre Angebote für Beschäftigte mit Kindern weiter auszubauen. Dass sich der Aufwand für alle Beteiligten lohnt, zeigt sich nicht zuletzt an dem Spaß, den die kleinen Sportlerinnen und Sportler haben.

Zuletzt aktualisiert: 19.01.2010 · Carmen Schumacher

 
 
 
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