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Forschungsstelle für Pharmarecht


In der 1997 gegründeten Forschungsstelle für Pharmarecht der Philipps-Universität Marburg haben sich Vertreter aus Hochschule, Industrie und Rechtspraxis zusammengefunden, um Herausforderungen der gesellschaftlichen Entwicklung des Gesundheitswesens anzunehmen. Zielsetzung ist es, Praxis und Wissenschaft zum dauerhaften Erfahrungsaustausch zusammenzuführen. Gleichzeitig verfolgt die Forschungsstelle das Ziel, pharmarechtlich interessierte Jurastudenten und Juristen kompetent auszubilden und mit der Praxis in Kontakt zu bringen. Diese Aufgaben verwirklicht die Forschungsstelle durch eine Vielzahl an Projekten.

  

Aktuelles

Flyer Preview 2012

15. Gespräche zum Pharmarecht am 1. und 2. März 2012

Nach jüngsten Schätzungen sind knapp die Hälfte aller Bundesbürger Mitglied in sozialen Netzwerken. Bei den unter 30-jährigen Internetnutzern sind sogar 96% Mitglied einer oder mehrerer Social Communities. Im Vordergrund sozialer Netzwerke stehen Kommunikation und Informationsaustausch. Diese neue Form von Öffentlichkeit gewinnt auch im Bereich des Gesundheitswesens immer mehr an Bedeutung. Es gilt für Unternehmen und Behörden in diesem Bereich, die damit einhergehenden Chancen, aber auch damit verbundene Risiken zu erkennen. Welche Grenzen gelten für Informationen, die Unternehmen oder auch Mitarbeiter im eigenen Namen in derartige Foren einstellen? Müssen Unternehmer Meldungen in Foren regelmäßig prüfen, um ihren Verpflichtungen zur Überwachung der Produktsicherheit zu genügen? Und wie können die modernen Kommunikationsformen für die Verbesserung der Patientencompliance genutzt werden? Die Marke als wichtiges Kommunikationselement gegenüber dem Patienten ist durch die neue Rechtsprechung des VG Köln zur Dachmarke besonders in den Fokus geraten, so dass die Frage nach der Zulässigkeit solcher produktübergreifenden Marken neu zu stellen ist.

Einen weiteren Schwerpunkt der Veranstaltung bildet das Thema der Transparenz in der Gesundheitsforschung. Es werden zum einen Vorgaben behandelt, die den pharmazeutischen Unternehmer zur Datenoffenlegung verpflichten können. Ebenso wird untersucht, inwieweit die gesetzlichen Krankenkassen und die öffentliche Hand Verpflichtungen zur Datenoffenlegung im Rahmen der Versorgungsforschung treffen können. Weiter wird das Spannungsverhältnis zwischen Innovationsschutz und Informationsinteresse in Bezug auf die Dossierpflicht in der frühen Nutzenbewertung erörtert.

Einen besonders wichtigen Aspekt der Preisgestaltung behandelt der Vortrag des unparteiischen Vorsitzenden der Schiedsstelle, der über die ersten Erfahrungen bei der Festsetzung von Preisrabatten nach § 130b Abs. 4 SGB V berichten wird.
In der Forschungsstelle für Pharmarecht der Philipps-Universität Marburg haben sich Vertreter aus Hochschule und Industrie zusammen gefunden, um Herausforderungen der gesellschaftlichen Entwicklung des Gesundheitswesens anzunehmen. Zielsetzung ist, Praxis und Wissenschaft zum dauerhaften Erfahrungsaustausch über Pharmafragen zusammenzuführen. Bei den Marburger Gesprächen sind daher alle Wissenschaftler und Verantwortung tragende Praktiker des Pharmarechts eingeladen, gleichberechtigt und gleich verpflichtet die Entwicklung von Theorie und Praxis zu fördern. Die Forschungsstelle für Pharmarecht an der Philipps-Universität Marburg lädt zu ihren 15. Marburger Gesprächen am 1. und 2. März 2012 nach Marburg ein.

Das genaue Programm und Informationen zur Anmeldung entnehmen Sie bitte dem Flyer.



Präsentationen zum Workshop nun zum Download bereit

Die Teilnehmer(-innen) des Marburger Workshops zum Medizin- und Pharmarecht 2011 können sich die vorlesungsbegleitenden Präsentationen der Referenten nun hier herunter laden.

Marburger Workshop zum Medizin- und Pharmarecht am 16. und 17. Juni 2011

Das Pharmarecht ist bekanntermaßen eine klassische Mischmaterie aus Zivil-, Verwaltungs-, Sozial- und Strafrecht. Stets in all diesen Bereichen auf dem Laufenden zu bleiben, ist kaum in einem adäquaten Rahmen zu bewältigen. Der Marburger Workshop zum Medizin- und Pharmarecht 2011 informiert über die wichtigsten Entwicklungen des vergangenen Jahres. Anwälte namhafter Fachkanzleien berichten praxisnah und kompetent über Gesetzesänderungen, aktuelle gerichtliche Entscheidungen sowie europäische und nationale Rechtsetzungsvorhaben. Gerade in Zeiten, in denen der Gesetzgeber elementare Änderungen im Arzneimittel- und Sozialrecht vornimmt, ist ein fundiertes Wissen über Rechtsprechung und Gesetzgebung notwendig. Das AMNOG stellt hier den vorläufigen Höhepunkt der Reformbestrebungen der letzten Jahre dar. Welche Änderungen sich aus dieser und anderen Reformen ergeben und Beachtung bedürfen, insbesondere aber die Frage der konkreten Anwendung dieser Neuerungen durch die Gerichte, soll im Rahmen
des Workshops erörtert werden.

Der Marburger Workshop zum Medizin- und Pharmarecht 2011 ist dabei eine ideale Ergänzung zu den 14. Marburger Gesprächen 2011, die sich speziell dem Thema der Arzneimittelmarktneuordnung widmen. In der Forschungsstelle für Pharmarecht der Philipps-Universität Marburg haben sich Vertreter aus Hochschule und Industrie zusammengefunden, um Herausforderungen der gesellschaftlichen Entwicklung des Gesundheitswesens anzunehmen. Zielsetzung ist, Praxis und Wissenschaft zum dauerhaften Erfahrungsaustausch über pharmarechtliche Fragen zusammenzuführen.

Mit dem Workshop wird der interdisziplinäre Ansatz der Forschungsstelle für Pharmarecht in Marburg aufgegriffen. Die fachliche Diskussion mit den Referenten, aber auch innerhalb des Auditoriums, ist Teil dieses Konzepts. Der auf 50 Teilnehmer begrenzte Rahmen schafft hierfür optimale Bedingungen. In die Veranstaltung eingebettet findet zudem die feierliche Verleihung der Zertifikate der Zusatzqualifikation Pharmarecht
statt, sodass auch Gelegenheit besteht, mit pharmarechtlich ausgebildetem Nachwuchs in angenehmer Atmosphäre in Kontakt
zu treten.

Zum Workshop laden wir herzlich nach Marburg ein! Nähere Informationen entnehmen finden Sie hier.

Tagungsunterlagen zu den 14. Marburger Gespräche zum Pharmarecht

+++++ Die Tagungsunterlagen der 14. Marburger Gespräche zum Pharmarecht können nunmehr hier heruntergeladen werden +++++





Zuletzt aktualisiert: 29.11.2011 · Boyke

 
 
Fb. 01 - Rechtswissenschaften

Forschungsstelle für Pharmarecht, Universitätsstrasse 6, D-35037 Marburg
Tel. 06421/28-21712, Fax 06421/28-23110, E-Mail: pharmarecht@staff.uni-marburg.de

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