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Pressemitteilungen der Forschungsstelle

Der Herbst in Marburg: Ganz im Zeichen des Lebensmittelrechts

 < Marburg/Berlin > Warnungen, fehlende Klarheit und Transparenz – das sind Schlagworte medialer Berichterstattung rund um das Thema Lebensmittel. Behörden, Verbraucherorganisationen und Praktiker sind davon in ihrem Alltag auf höchst unterschiedliche Weise berührt: Mit welchen Chancen, aber auch nachteiligen Folgen dies verbunden ist, war das Thema des 5. Marburger Symposiums zum Lebensmittelrecht, das am 11. November 2011 von der Forschungsstelle für Europäisches und Deutsches Lebens- und Futtermittelrecht der Philipps-Universität zusammen mit dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veranstaltet wurde. Deutlich wurde erneut: Was dem einen Vorteile zu bieten scheint, kann die Rechte die anderen durchaus berühren. Hier die Balance zu finden wird auch in Zukunft eine anspruchsvolle Aufgabe für alle Beteiligten sein. Wer wissen wollte, was im vergangenen Jahr im Lebensmittelrecht passiert ist, kam im 3. Marburger Workshop zum Lebensmittelrecht voll auf seine Kosten: Über zwei Tage – vom 10. bis zum 11. November 2011 – präsentierten Rechtsanwälte namhafter Fachkanzleien die wichtigsten Entwicklungen und Urteile und diskutierten diese mit den Teilnehmern. Die Kür folgte bei der abendlichen Festveranstaltung auf dem Marburger Schloss: Dr. Renate Sommer, Berichterstatterin der jüngst verabschiedeten europäischen Lebensmittelinformationsverordnung, gab mit ihrer Dinner-Speech die Chancen und Tücken europäischer Gesetzgebung zum Besten. Anschließend überreichten Prof. Dr. Wolfgang Voit, Sprecher der Forschungsstelle für Lebensmittelrecht Marburg, und Rechtsanwalt Peter Hahn, Erster Vorsitzender des Fördervereins den 54 Teilnehmern der 6. Lebensmittelrechtsakademie ihre Teilnahmebescheinigungen. Für herausragende Klausurleistungen in der Lebensmittelrechtsakademie erhielten in diesem Jahr sieben Teilnehmer Stipendien in Höhe der Teilnahmegebühr. Die Stipendiengeber und die Stipendiaten der Lebensmittelrechtsakademie 2011 sind:

 

 Stipendiaten der Lebensmittelrechtsakademie 2011

 (Photo: Thomas Friedrich, Forschungsstelle für Lebensmittelrecht)

v. l. n. r.: Prof. Dr. Wolfgang Voit (Sprecher der Forschungsstelle), Karoline Klein, Linda Peters, Johanna Krippner, Sarah Anette Reinhart, Ulrike Leonhardt, RA Peter Hahn (Vorsitzender des Fördervereins)

nicht im Bild: Pia Figge, Katja Roppel


Die Stipendien wurden finanziert durch:

  • Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V., Berlin
  • Der Backzutatenverband e. V., Bonn/Wien
  • Jung Zeelandia GmbH, Frankfurt am Main
  • tegut... Gutberlet Stiftung & Co., Fulda
 

Die nächste Lebensmittelrechtsakademie findet in den Wochen vom 26.08.2012-31.08.2012, 24.09.2012-28.09.2012. und 12.11.2012-16.11.2012 statt. Sie findet ihren feierlichen Abschluss gemeinsam mit dem 6. Symposium zum Lebensmittelrecht am 16.11.2012. Vom 15.11.2012-16.11.2012 geht der Marburger Workshop zum Lebensmittelrecht in die vierte Runde.




Lebensmittelinformationen: Ein Balanceakt dringend gesucht

<Marburg/Berlin, 21. März 2011> Information der Öffentlichkeit - Transparenz oder Pranger? Dieser Frage wird sich das 5. Marburger Symposium zum Lebensmittelrecht am 11. November 2011 widmen. Eine Art "Lebensmittelüberwachung 2.0" schein sich in der jüngeren Verangenheit zu entwickeln: das Portal "Klarheit und Wahrheit", die Diskussion über die bundesweite Einführung eines Hygiene-Smileys und die Veröffentlichung von Kontrollergebnissen der amtlichen Überwachung sind aktuelle Beispiele, die für mehr Transparenz und damit für einen besseren SChutz des Verbrauchers sorgen sollen. Ob Maßnahmen wie diese tatsächlich geeignet und notwendig im Sinne des Verbraucherschutzes sind oder gar rechtlich bedenklich un letztlich schädigend für die gesamte Lebensmittelbranche, darüber werde Wissenschaftler und Vertreter von Wirtschaft und Verbraucherschutz in Marburg diskutieren. Auch die Medien werde zu Wort kommen. Der Wissenschaftliche Beirat der Forschungsstelle für Europäisches und Deutsches Lebens- und Futtermittelrecht an der Philipps-Universität zu Marburg steckte anläßlich seiner sitzung am 18. März 2011 die Eckpunkte für eine praxisbezogene und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der brandaktuellen Thematik ab.Weitere Informationen zur Veranstaltung werden bald auf dieser Internetseit veröffentlicht werden.

 

Promotionsstipendium im Lebensmittelrecht

Lebensmittelrechtliche Dissertation mit € 20.000 gefördert

<Marburg/Berlin, 28. Januar 2011> Das Lebensmittelrecht ist heute weit mehr als ein kleiner Teil es Nebenstrafrechts. Es ist wie kaum ein anderes Rechtsgebiet von EU-Vorschriften geprägt. Jeden von uns betrifft es tagtäglich – bewusst oder auch unbewusst. Ein Promotionsstipendium in Höhe von 20.000 Euro soll die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Lebensmittelrecht voranbringen. Vergeben wird das Stipendium vom Verein zur Förderung der Forschungsstelle für Europäisches und Deutsches Lebens- und Futtermittelrecht an der Philipps-Universität zu Marburg e. V. Bereits zum zweiten Mal nach 2007 fördert der Verein damit eine lebensmittelrechtliche Dissertation an der Philipps-Universität. Ergänzend zu dem Stipendium ist auf für eine ideelle Unterstützung des Doktoranden bzw. der Doktorandin gesorgt: Neben den Professoren der Forschungsstelle stehen dem im Förderverein engagierte Fachanwälte sowie Vertreter von Behörden, Ministerien und der Lebensmittelwirtschaft als Diskussionspartner zur Verfügung. Durch eine frühzeitige Einbindung in die Arbeit der Forschungsstelle, erhält der Stipendiat bzw. die Stipendiatin darüber hinaus die Möglichkeit, bereits während der Dissertation im Lebensmittelrecht tätig zu sein.

Interessierte können sich bis zum 14. März 2011 bei Prof. Dr. Voit, Philipps-Universität Marburg, Fb. 01, 35032 Marburg bewerben.

Die Ausschreibung finden Sie hier.

 

In Marburg wird Lebensmittelrecht groß geschrieben

< Marburg/Berlin, 10. Dezember 2010 > Der November stand in Marburg wieder ganz im Zeichen des Lebensmittelrechts: Am 19. November 2010 veranstaltete die Forschungsstelle für Europäisches und Deutsches Lebens- und Futtermittelrecht der Philipps-Universität in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz das 4. Marburger Symposium zum Lebensmittelrecht. Thema der diesjährigen Veranstaltung war der Import von Lebensmittelrohstoffen aus dem außereuropäischen Ausland. Referenten aus Handel und Produktion, Überwachung, Risikobewertung,  echtwissenschaft sowie Rechtsberatung boten den rund 100 Teilnehmern ein facettenreiches Programm. Deutlich wurde unter anderem: Ein komplexes System rechtlicher Vorschriften und Standards, etwa der Welthandelsorganisation, leisten einen entscheidenden Beitrag für die Sicherheit von Verbrauchern und Herstellern. Angesichts einer immer größeren Produktvielfalt auf dem europäischen Markt steigen aber auch die Anforderungen an alle Beteiligten. Kritisch hinterfragt wurden die Vorschriften zu Novel Food: Sie führen zu einem sachlich nicht   gerechtfertigten Handelshemmnis von Drittlandimporten, so ein Fazit des Symposiums. Denn auch ohne die spezifischen Novel Food-Regelungen untersagt das Lebensmittelrecht den Import beziehungsweise das Inverkehrbringen unsicherer Lebensmittel.

 

Marburger Workshop bis auf den letzten Platz belegt

Zum zweiten Mal bot die Forschungsstelle am 18. und 19. November 2010 einen Workshop zum Lebensmittelrecht an, in dem aktuelle Fragen des Lebensmittelrechts behandelt wurden. Schwerpunkte der diesjährigen Fortbildung waren die Health Claims-Verordnung sowie aktuelle Rechtsfragen zu pflanzlichen Lebensmitteln, Käse und Fleischerzeugnissen. Besprochen wurden Urteile des laufenden Jahres zu den Themen Irreführung, Produktbezeichnungen sowie Abgrenzungsfragen zwischen Lebensmitteln und Arzneimitteln. Mit knapp 50 Teilnehmern war der Kurs komplett ausgebucht.

 

Marburger Lebensmittelrechtsakademie – Neun Stipendien vergeben

Im Rahmen des festlichen Abendprogramms im Anschluss an das Marburger Symposium erhielten 46 Teilnehmer der 5. Lebensmittelrechtsakademie ihre Teilnahmezertifikate. "Die 'Alumni-Familie' hat mittlerweile mehr als 200 Mitglieder", sagt Rechtsanwalt Peter Hahn, 1. Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Forschungsstelle. Akademieabsolventen vergangener Jahrgänge arbeiten heute erfolgreich in der Lebensmittelwirtschaft, Verbänden und fachspezifischen Rechtanwaltskanzleien.

Für herausragende Klausurleistungen in der Lebensmittelrechtsakademie erhielten neun Teilnehmer Stipendien in Höhe der Teilnahmegebühr. Die Stipendiaten der Lebensmittelrechtsakademie 2010 sind:

 

 

Stipendiaten LMRA 2010

 (Photo: Thomas Friedrich, Forschungsstelle für Lebensmittelrecht)

 

v. l. n. r.:  RA Peter Hahn (Vorsitzender des Fördervereins), Christoph Selter, Kim Nguyen, Maren Glaßmeyer, Stefanie Krumkühler, Verena Uselmann, Mario Genth, Prof. Dr. Wolfgang Voit (Sprecher der Forschungsstelle)

Nicht im Bild: Elias Bauer, Barbara Pralle, Saskia Wingbermühlen

 

Die Stipendien wurden finanziert durch:
  • Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V., Berlin
  • CMS Deutschland GmbH, Bremen
  • Der Backzutatenverband e. V., Bonn/Wien
  • IREKS GmbH, Kulmbach
  • Jung Zeelandia GmbH, Frankfurt am Main
  • Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e. V., Berlin

 

Die Termine der nächsten Lebensmittelrechtsakademie sind vom 04.09.2011-09.09.2011, 26.09.2011-30.09.2011 und 07.11.2011-11.11.2011. Sie findet ihren feierlichen Abschluss mit dem 5. Symposium zum Lebensmittelrecht am 11.11.2011. Vom 10.11.2011-11.11.2011 geht der Marburger Workshop zum Lebensmittelrecht in die dritte Runde.

 

 

Adolf-Juckenack-Medallie an Dr. Hasan Taschan verliehen

Dr. Hasan Taschan, Lebensmittelchemiker im Hessischen Landeslabor, wurde mit der Adolf-Juckenack-Medallie ausgezeichnet. Die Medaille wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich durch jahrelangen, persönlichen Einsatz innerhalb der Lebensmittelchemischen Gesellschaft verdient gemacht haben oder die durch ihre Tätigkeit den Berufsstand der Lebensmittelchemiker gefördert haben. Taschan arbeitet seit über 25 Jahren im Dienste des hessischen Verbraucherschutzes. Neben seinem Engagement für den Gesundheits- und Verbraucherschutz, ist es ihm ein besonderes Anliegen, jungen Menschen eine qualifizierte Ausbildung zu ermöglichen. So engagiert er sich bereits seit Beginn seines Berufslebens als Ausbilder für Chemielaboranten, für Lebensmittelkontrolleure und für Lebensmittelchemiker. Er übernahm ferner Lehrtätigkeiten an der Universität in Gießen und an der Fachhochschule in Fulda.
Seit 2006 ist er außerdem Referent der Lebensmittelrechtsakademie Marburg.

 

 

Über den Förderverein der Forschungsstelle Marburg

Fördern, fortbilden, forschen rund um das Thema Lebensmittelrecht: Das sind die zentralen Ziele des Vereins zur Förderung der Forschungsstelle für Europäisches Lebensmittel- und Futtermittelrechts an der Philipps-Universität zu Marburg, einem Zusammenschluss von Vertretern aus der Lebensmittelwirtschaft, Hochschulen, Verbänden, Fachkanzleien, Verlagen, Behörden und der Studentenschaft. Er unterstützt Projekte der Forschungsstelle für Lebensmittelrecht der Universität Marburg, darunter die Lebensmittelrechtsakademie, das Marburger Symposium zum Lebensmittelrecht und den Marburger Lebensmittelrechts-Workshop. Weitere Informationen unter www.forschungsstelle-lebensmittelrecht.de

 

Pressekontakt:

Dr. Christina Rempe, kontakt@c-rempe.de

Zuletzt aktualisiert: 31.01.2012 · duesterl

 
 
Fb. 01 - Rechtswissenschaften

Verein zur Förderung der Forschungsstelle Lebensmittelrecht, Universitätsstraße 6, D-35032 Marburg
Tel. +49 6421/28-21730 oder 28-21712, Fax +49 6421/28-23110, E-Mail: lebensmittelrecht@staff.uni-marburg.de

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