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Arbeitsgebiete

Arbeitsfelder sind Recht und Wirtschaft der förderwirtschaftlichen Kooperation, unabhängig davon in welcher Form, insbesondere Rechtsform, die Kooperation in Theorie und Praxis in Erscheinung tritt.

Naturgemäß bilden die besondere Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft (eG) und ihr eigens im Genossenschaftsgesetz (GenG) und – für die Europäische Genossenschaft – im Statut der Europäischen Genossenschaft (SCE) sondergesetzlich geregeltes Organisationsrecht einen dauerhaften Arbeitsschwerpunkt des ifG. Als Synonym und ifG-Produkt dafür steht insbesondere der Standardkommentar von Volker Beuthien, Genossenschaftsgesetz mit Umwandlungs- und Kartellrecht sowie Statut der Europäischen Genossenschaft, der im Jahr 2004 im Verlag C.H. Beck mittlerweile in der 14. Auflage erschienen ist.

Weitere Arbeitsschwerpunkte bilden sich aus den Schnittmengen, die sich aus der Mitgliederstruktur der ifG-Fördergesellschaft einerseits und aktuellen wissenschaftlichen Entwicklungstendenzen des Kooperationswesens andererseits ergeben. Daraus resultieren für das ifG sowohl allgemeine Arbeitsfelder im Rahmen der Grundlagenforschung als auch branchenspezifische Themen (z.B. Bank- oder Wohnungswirtschaft).

Anregungen aus der Praxis erhält das ifG für sein Arbeitsprogramm ständig aus dem Kreis des mit Praktikern besetzten Verwaltungsrates der Fördergesellschaft und – seitens der Wissenschaft – aus dem Wissenschaftsbeirat des ifG. Beides gewährleistet, dass Forschungs-themen und Arbeitsprogramm des ifG stets interdisziplinär und praxisnah angegangen werden.

Unter Recht und Wirtschaft der Kooperation vereinigt das ifG Marburg unter seinem Dach folgende Kompetenzschwerpunkte:

Die Arbeitsschwerpunkte des ifG liegen in den Bereichen der Bank- und Wohnungswirtschaft sowie des Handels und des Handwerks. Ein besonderes Augenmerk richtet das ifG zudem auf die sogenannten "neuen" Kooperationen, z.B. im Gesundheitswesen oder im Sozial- und Kommunalbereich.

Zur Sicherung der langfristigen Überlebensfähigkeit ist es für Unternehmen unabdingbar eine wettbewerbsfähige Unternehmensstrategie zu entwickeln und ihre Leistungen innovativ zu gestalten. Vor diesem Hintergrund analysiert das ifG die ökonomischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, Konsequenzen und Implikationen für und von Unternehmenskooperationen als strategischem Wettbewerbsfaktor.

Der Erfolg von Unternehmen und Unternehmenskooperationen wird maßgeblich von den Institutionen innerhalb der Organisation (Unternehmen, Verbände) und auf gesamtwirtschaftlicher Ebene bestimmt. Hier untersucht das ifG aus ökonomischer und rechtlicher Perspektive, welche Wirkungen institutionelle Strukturen und ihr Wandel auf den Erfolg der Kooperatioon und ihrer Teilnehmer haben.

Zuletzt aktualisiert: 31.08.2009 · Katja Lepper

 
 
Fb. 02 - Wirtschaftswissenschaften

Institut für Genossenschaftswesen, Am Plan 2, D-35032 Marburg
Tel. 06421/28-23939, Fax 06421/28-23941, E-Mail: genossen@wiwi.uni-marburg.de

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