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Aktivitäten

Die AG „Entwicklungs- und Kooperationsökonomie“ ist aus dem Institut für Kooperation in Entwicklungsländern (IKE) hervorgegangen, das bereits 1963 gegründet wurde.

Unser Lehrangebot konzentriert sich gegenwärtig auf Bachelor- und Masterveranstaltungen in Modulen zu „Development Economics“ sowie “Economics of Cooperation“ für Studierende der Volkswirtschafts- und Betriebswirtschaftslehre, interdisziplinäre Studiengänge (International Development Studies, Europa: Integration und Globalisierung) sowie Interessierte aus anderen Fachbereichen. Schwerpunkte der Forschung sind Institutionen und institutioneller Wandel im Entwicklungsprozess, Boden-, Ressourcenordnung und-politik  in  Ländern des globalen Südens und Transformationsökonomien,  (Genossenschaftliche) Kooperation, kollektives Handeln, Selbsthilfeorganisationen und resultierende Governance-Strukturen,  Kooperation und Governance im Ressourcenmanagement sowie Ökonomik der „Global Commons“, insbesondere Biodiversität und Desertifikationsbekämpfung.

Von 1964 bis 2002 verantwortete das IKE den Studiengang der Diplom-Kooperationsökonomie, aus dem mehr als 270 AbsolventInnen aus Ländern Asiens, Afrikas, Lateinamerikas sowie Mittel- und Osteuropas hervorgegangen sind. Dieser Studiengang wurde 2002 eingestellt.

Die zumeist empirisch ausgerichteten Forschungsprojekte konzentrieren sich auf das südliche Afrika (Namibia, Republik Südafrika), auf Westafrika ( Ghana), Südostasien (Kambodscha, Indonesien, Philippinen, Vietnam) sowie Zentralamerika (El Salvador, Honduras) .

Primäre Forschungspartner der AG in Deutschland waren bisher das Institut für Agrarökonomie der Universität Giessen (Sozioökonomie der Biodiversität), das Fachgebiet für Ressourcenökonomik der Humboldt-Universität (Verfügungsrechte, kollektives Handeln und Armutsbekämpfung),  das Institut für Ethnologie der Univ. Hamburg (Soz.ök. der Biodiversität), das Institut für Geoökologie der Univ. Potsdam (bio-ökonomische Modellierung), die Professur für Bodenordnung und Landentwicklung der TU München (land tenure, land policy) sowie die Einrichtungen der Arbeitsgemeinschaft genossenschaftswissenschaftlicher Institute (AGI).

Die internationale Forschungszusammenarbeit konzentriert sich auf das International Food Policy Research Institute, Washington (Verfügungsrechte, kollektives Handeln und Armutsbekämpfung), die Forschungsabteilung der Weltbank (Bodenpolitik, Wachstum und Armutsbekämpfung), die Universitäten von Western Cape, Cape Town, Kapstadt, die University of Namibia (UNAM) sowie die Namibian University of Science and Technology (NUST) (Sozio-ökonomie der Biodiversität, land economics). 

Intensive Arbeitskontakte bestehen darüber hinaus zur Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GTZ), Eschborn, (Bodenordnung-, Bodenpolitik, Desertifikationsforschung, Agrarreformen), der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), Frankfurt a.M. (Bodenpolitik), dem Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Bonn (Internationale Agrarforschung, Bodenpolitik), dem Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien, Halle, S. (IAMO) (Rurale Entwicklung), dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Bonn, (Biodiversitätsforschung, Klimaforschung, der Welternährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN (FAO), Rom (Bodenrecht),  sowie Forschungseinrichtungen der CGIAR-Gruppe (Consultative Group on International Agricultural Research), Washington, D.C., (ICRISAT, CIFOR, ICRAF)

Zuletzt aktualisiert: 13.09.2016 · Bärbel Dönges

 
 
Fb. 02 - Wirtschaftswissenschaften

AG Entwicklungs- und Kooperationsökonomie, Am Plan 2, D-35037 Marburg
Tel. +49 6421/28-23730, Fax +49 6421/28-28912, E-Mail: ike@wiwi.uni-marburg.de

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