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Promotionskolleg "Geschlechterverhältnisse im Spannungsfeld von Arbeit, Organisation und Demokratie"


Das Genderkolleg bietet die Möglichkeit zu wissenschaftlichem Austausch und zum Ausbau von Schlüsselqualifikationen wie Teamarbeitsfähigkeit, rhetorische Schulung und Präsentationstechniken. Kernziele des Kollegs sind die Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit, der methodologische Austausch sowie die Qualifizierung der Promovierenden für die wissenschaftliche Forschung und Lehre. Das Promotionskolleg wird von der Hans-Böckler-Stiftung sowie der Philipps-Universität Marburg getragen und bietet ein begleitendes Studienprogramm, das die Herstellung interdisziplinärer Bezüge sichert, den theoretischen und methodischen Austausch fördert und Schlüsselqualifikationen vermittelt. Mit diesen Zielen arbeiten die Promovierenden nicht isoliert, sondern als kontinuierlicher Diskussions- und Arbeitszusammenhang. Sie bekommen systematisch Unterstützung durch die Einführung in die wissenschaftlichen Grundlagen, durch monatliche Kollegtreffen, die vernetzte Arbeit an den jeweiligen Projekten, den Austausch mit den Betreuerinnen und Betreuern sowie externen Fachleuten, durch regelmäßige Klausurtage, unterstütztes Team-Coaching, gemeinsame Werkstätten, Tagungen, Lehrübungen sowie weitere Schulungen durch die Hans-Böckler-Stiftung. Im Gegensatz zur Einzelförderung wird hier also gemeinsam an den Forschungsthemen diskutiert und es werden Qualifikationen für erfolgreiche Forschung und Lehre vermittelt.

Nähere Informationen erhalten Sie auf den Seiten des Genderkollegs unter http://www.uni-marburg.de/fb03/genderkolleg.




DFG-Graduiertenkolleg "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit"


Das DFG-Graduiertenkolleg "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit: Ursachen, Phänomenologie und Konsequenzen" hat zum 01. Januar 2004 seine Arbeit aufgenommen. Das Graduiertenkolleg untersucht Ausmaße, Erscheinungsformen, Ursachen und Konsequenzen Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit richtet sich gegen „fremde“ Gruppen, wie z.B. Zugewanderte oder Menschen jüdischen Glaubens, und gegen „normabweichende“ Gruppen wie Homosexuelle, Behinderte oder Obdachlose. Sie kommt zum Ausdruck in Abwertung, Ausgrenzung und u.U. in gewalttätigem Verhalten gegenüber Mitgliedern dieser Gruppen.

Die Basis für das Graduiertenkolleg bildet ein seit 2002 laufendes umfangreiches interdisziplinäres Forschungsprojekt unter Federführung der Universität Bielefeld (Leitung Wilhelm Heitmeyer; Förderung durch ein Stiftungskonsortium unter Federführung der Volkswagen-Stiftung; vgl. http://www.uni-bielefeld.de/ikg/projekte/GMF/index.htm) mit Beteiligung der Universitäten Gießen (Peter Schmidt), Göttingen (Steffen Kühnel) und Marburg (Ulrich Wagner). Im Rahmen dieses Projektes werden über die Dauer von 10 Jahren in jährlichen Abständen repräsentative Bevölkerungsumfragen (z.T. als echter Längsschnitt) zu Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit durchgeführt. Die Ergebnisse von sechs Befragungswellen (je N = 2.700) liegen vor. Die Ergebnisse sind u.a. in gemeinsamen Publikationen veröffentlicht (W. Heitmeyer, Hrsg., 2002-2007: Deutsche Zustände. Folge 1-6. Frankfurt/Main, Suhrkamp.).

Nähere Informationen erhalten Sie auf den Seiten des Graduiertenkollegs unter http://www.uni-marburg.de/menschenfeindlichkeit.


Zuletzt aktualisiert: 18.08.2011 · Schindec

 
 
 
Fb. 03 - Gesellschaftswissenschaften und Philosophie

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