Direkt zum Inhalt
 
 
emotio_integration.jpg
 
  Startseite  
 
Sie sind hier:» Universität » Gesellschaftswissenschaften und Philosophie » Politikwissenschaft » Europäische Integration und Politische Ökonomie » Aktuelles » Nachrichten » Die Außenbeziehungen der Europäischen Union: Hegemonialer Anspruch und umkämpfte Wirklichkeit
  • Print this page
  • create PDF file

17.01.2011

Die Außenbeziehungen der Europäischen Union: Hegemonialer Anspruch und umkämpfte Wirklichkeit

Tagung der Forschungsgruppe Europäische Integration (FEI) am 04.02.2011 von 9:30-17:00 im Konferenzsaal in der Biegenstraße 12 (Erdgeschoss links), 35037 Marburg

Die Forschungsgruppe Europäische Integration (FEI) lädt alle Interessierten herzlich ein zur Tagung "Die Außenbeziehungen der Europäischen Union: Hegemonialer Anspruch und umkämpfte Wirklichkeit".

Der Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik in der Europäischen Union zeigt in jüngerer Zeit eine starke Integrationsdynamik. Die Formulierung außenpolitischer Interessen, etwa in der Global-Europe Strategie, und die Etablierung eines europäischen diplomatischen Dienstes im Zuge des Lissabon-Vertrags machen diese Entwicklung überaus deutlich. In diesem Zusammenhang wird auch innerhalb der Internationalen Beziehungen, der Internationalen Politischen Ökonomie und der Europaforschung in den letzten Jahren zunehmend über die globale Rolle der EU diskutiert. (Transnationale) Macht- und Herrschaftsverhältnisse, deren Relevanz für die (interne) europäische Integration vor allem von der neogramscianischen Europaforschung gezeigt werden konnte, gerieten in diesen meist eher Form statt Inhalt des Integrationsprozesses verpflichteten Analysen nur sehr begrenzt in den Blick.

Nicht zuletzt um dieses Defizit zu beheben und den ‚sozialen Zweck’ der Außenbeziehungen der EU herauszuarbeiten, entstanden auch innerhalb der Forschungsgruppe Europäische Integration in Marburg eine Reihe von Arbeiten zur Frage nach Rolle und Einflussmöglichkeiten der EU in der Weltordnung. Diskutiert wurde hierbei insbesondere das Wechselverhältnis zwischen Spannungen und Konflikten im europäischen Integrationsprozess und globalen Strategien und Handlungsoptionen der EU. Ausgangspunkt der Analysen bildeten Kämpfe und Auseinandersetzungen zwischen unterschiedlichen sozialen Kräften innerhalb des europäischen „Staats-Zivilgesellschafts-Komplexes“. Auf der Tagung werden die aktuellen Arbeiten der Forschungsgruppe präsentiert und zur Diskussion gestellt. Die Vorträge setzen sich mit der Rolle der EU in unterschiedlichen Politikfeldern (z.B. Außenwirtschaftspolitik, Sicherheitspolitik) und Regionen sowie den Strategien der EU auf verschiedenen Handlungsebenen (z.B. Weltordnung, bilaterale Beziehungen) auseinander.

Programm


09:30-09:45 Uhr:

Begrüßung - JProf. Dr. John Kannankulam (Leiter der FEI)

09:45-11:00 Uhr:

Die Globalisierungs- und Weltordnungspolitik der Europäischen Union - Vortrag von Prof. Dr. Hans-Jürgen Bieling (Hochschule Bremen)

11:30-13:00 Uhr:

Die Außenbeziehungen der Europäischen Union: Hegemonialer Anspruch und umkämpfte Wirklichkeit I (Podium)

ReferentInnen:

Nikolai Huke/Hassan Mouqadim:
Die Beziehungen zwischen der EU und den Maghreb-Staaten: Vom hegemonialen regionalen Neoliberalismus zum ‚realistischen’ differenzierenden Bilateralismus - und zurück?

Axel Gehring:
EU-Erweiterung als transatlantische Angelegenheit – Zu den Dynamiken der EU-Türkei-Beziehungen

Ulli Jamitzky:
Die neuen Außenwirtschaftspolitiken der Europäischen Union und Japans – Hegemoniale Projekte?

Kommentar: Stephan Heidbrink (Berlin)

Moderation: Saida Ressel

13:00-14:00 Uhr: Mittagspause


14:00-15:00 Uhr:

Dr. Christina Deckwirth (WEED): Vom Binnenmarkt zum Weltmarkt: die Liberalisierung und Globalisierung des europäischen Dienstleistungssektors

15:30-17:00 Uhr:

Die Außenbeziehungen der Europäischen Union: Hegemonialer Anspruch und umkämpfte Wirklichkeit II (Podium)

ReferentInnen:

Anna Dobelmann/Malte Lühmann:
Liberalisierungspolitik in der Krise? Die Handelsbeziehungen der EU zu Lateinamerika

Simone Claar:
Die Handelsbeziehungen der EU mit Südafrika

Christoph Spieker:
Das freihandelspolitische Projekt der EU gegenüber der AKP-Gruppe

Kommentar: Dr. Christina Deckwirth (WEED)

Moderation: Nina Ulbrich

Anmeldung

Um (formlose) Anmeldung unter feg@staff.uni-marburg.de wird gebeten. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos.

Übernachtungsmöglichkeiten/Sonstiges


Schlafplätze (privat) können auf Anfrage organisiert werden.

Tagungsort ist der Sitzungssaal der Universität Marburg in der Biegenstraße 12 (Erdgeschoß links), 35037 Marburg. Vom Bahnhof kommend der Bahnhofstraße bis zur Elisabethstraße folgen und weiter in den Pilgrimstein. Nach dem Parkhaus links bis zur Biegenstraße. Der Fußweg beträgt ca. 20min.

Kontakt

Forschungsgruppe Europäische Integration
E-Mail

Zuletzt aktualisiert: 21.01.2011 · huken

 
 
 
Fb. 03 - Gesellschaftswissenschaften und Philosophie

Europäische Integration und Politische Ökonomie, Wilhelm-Röpke-Straße 6g, D-35032 Marburg
Tel. 06421/28-24389, Fax 06421/28-28991, E-Mail: rockel@staff.uni-marburg.de

URL dieser Seite: http://www.uni-marburg.de/fb03/politikwissenschaft/eipoe/aktuelles/news/feiaussenevent

Impressum