| Autoritarismus in Staat und Gesellschaft |
|
Dienstag 12-14 h |
|
Leitung: Conrad Ziller Seminarbeschreibung: Mit Ausgang des Kalten Krieges hat sich die Anzahl demokratisch verfasster Staaten enorm erhöht („3. Demokratisierungswelle“). Zugleich können auch Übergänge zu nichtgefestigten Demokratien, gescheiterte Demokratisierungsprozesse sowie die Konsolidierung autoritärer Regime beobachtet werden. Das Seminar soll umfassend in die Autoritarismusthematik einführen, indem einerseits theoretische Grundlagen sowie empirische Befunde zur autoritären Persönlichkeit erarbeitet und analysiert werden. Andererseits werden zentrale Konzepte und Kriterien autoritärer Regime vorgestellt und auf ausgewählte Fallbeispiele (u.a. Russland, China, Venezuela) angewendet. Dabei sind zentrale Fragen: Wie wirken sich autoritäre Dispositionen auf politische Orientierungen aus? Inwieweit besteht ein Zusammenhang zwischen autoritärer politischer Kultur und Staatsautoritarismus? Welche Faktoren beeinflussen die (In-)Stabilität autoritärer Herrschaft und welche Chancen bestehen für eine Demokratisierung bzw. Transition autoritärer Regime?Leistungsanforderungen: regelmäßige Teilnahme am Seminar; Referat; Hausarbeit. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Bibliographie:
|


