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Nationale und Europäische Identität (quantitative Analysen)

Montag 14-16 h

Leitung: Prof. Dr. Bettina Westle

Seminarbeschreibung:

Die Entwicklung einer europäischen Identität wird in der politischen Diskussion und in der Forschung immer häufiger als notwendig Voraussetzung und Bestandsbedingung für eine Demokratisierung und Vertiefung der Europäischen Integration angesehen. Darüber, inwieweit eine solche Identitätsgenese auf der Grundlage oder aber in Kontrast zu den präexistenten nationalen Identitäten erfolgen kann und darüber auf welche Quellen sich eine europäische Identität stützen könnte oder sollte, herrscht jedoch Uneinigkeit. In dem Modul sollen nach der Rezeption wichtiger Forschungsarbeiten zur Thematik eigene Fragestellungen zur nationalen und europäischen Identität, deren Verhältnis zueinander, deren subjektiver Bedeutung, ihren Determinanten und Folgen erarbeitet werden und auf der Grundlage von Umfragedatensätze (z.B. Eurobarometer, InTune) analysiert werden. Dabei werden multivariate Analyseverfahren eingeübt.

Das Seminar ist darüber hinaus mit einem Projektstudium verknüpfbar, falls gewünscht.

Bibliographie:

Duchesne, S./Frognier, A. (2008): National and European Identifications: A Dual Relationship, in: Comparative European Politics, 6, 143-168.

Herrmann, R. K./Risse, T./Brewer, M. B. (Hg.) (2004): Transnational Identities. Becoming European in the EU, New York: Rowman & Littlefield Publishers.

Welt Trends. Zeitschrift für Internationale Politik und vergleichende Studien. 15 (54), 2007.

Kapitel zu multivariaten Analyseverfahren (bes. multiple und logistische Regression) in beliebigen Methodenlehrbüchern.

Voraussetzungen/Anforderungen:

erfolgreich abgeschlossener SPSS-Kurs

Übernahme von Lektüreberichten, Entwurf und zur Durchführung einer eigenen Sekundäranalyse, Hausarbeit mit selbst durchgeführter SPSS-Analyse.


Zuletzt aktualisiert: 12.04.2010 · Christina Scheurich

 
 
 
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Tel. 06421 28-24944, Fax 06421/28-28991, E-Mail: westle@staff.uni-marburg.de

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