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Notizen

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Bildgeschichte

Zeitzeich(n)en. Architekturvisualisierungen von "Traumhäusern" als Lotterie-Gewinn um 1970

Architekturfotografie spielt als Dokumentation und Bildbeweis der tatsächlichen Realisierbarkeit eines kühnen Baugedankens in der von Utopien und revolutionierenden Ideen getriebenen Moderne eine hervorhebenswerte Rolle als Mittel der bildlichen Überzeugung und Überredung. Wenn Entwürfe und Zeichnungen die gedanklichen Grenzen der Architektur erweitern, dann ist das groß konzipierte Bauwerk von umso größerer Evidenz und ideeller Tragweite, wenn es errichtet und fotografierbar ist.

Traumhaus Scheckheft 1973


























Das Eckige im Runden: "Traumhaus" (Architekt: Claus E. Klar, 1973) als Hauptgewinn der Lotterie zum "Tag der Offenen Tür" 1973 in West-Berlin in einer Projektzeichnung, Cover des Scheckheftes zum "Tag der Offenen Tür". - Gesammelt von: Michael König.

Die Abbildungen von "Traumhäusern" auf den Covers der Scheckhefte zum West-Berliner "Tag der Offenen Tür" kehren diese Dialektik um und stellen schon deshalb interessante historische Indizien einer Zeit- und Ideengeschichte der populären Moderne dar. Als Hauptgewinn des ab 1955 alljährlich stattfindenden "Tages der Offenen Tür" deuten diese "Traumhäuser" bereits ihrer Ästhetik als modernistische, in Kalifornien ihren Ursprung nehmenden Bungalows nach die große Akzeptanz an, die der Internationale Stil bei den zumeist klein- und mittelständischen Besuchern des "Tages der Offenen Tür" genossen hat und daher einen solchen Hauptgewinn in den Augen des "Massenpublikums" attraktiv erscheinen ließ.

In diesem Sinne widersprach auch der für Werbeprospekte um 1970 durchaus unübliche Verzicht auf eindrucksvolle reklameträchtige Fotografien den Erfolgsaussichten der Lotterie nicht. Bereits eine vergleichsweise rohe Entwurfszeichnung (Abb.) genügte, um Begehrlichkeiten zu wecken und den Kauf eines Loses anzuregen. Dass die Scheckhefte gedruckt wurden, noch bevor mit dem Bau des "Traumhauses" überhaupt begonnen worden war, wäre ein weiterer Anhaltspunkt dafür, wie sehr die Organisatoren des "Tages der Offenen Tür" und ihrer Lotterie, deren Erlöse den Bau des "Traumhauses finanzierbar machten, sich der Zugkraft dieses Hauptgewinns sicher sein konnten.

Gezeichnet wurde in diesem Fall, weil das Projekt noch nicht vollendet war, als Objekt der Begierde aber gleichwohl ikonisch genug gewesen ist, um schon in dieser reduzierten Form als Anreiz zu wirken.

Jörg Probst

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Lokal heroisch: Marburg

Aufstellung!

Hauptpostamt Marburg Innen


























Möblierung mit Blumensäule im Hauptpostamt Marburg (1976, Architekt: Johannes Möhrle), weitgehend erhaltene ursprüngliche Innenausstattung.

Fotografiert: Herbst 2013.

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Lokal heroisch: Kassel

Gedächtnislücke!

Haus "Brandenburger" Kassel


























Haus "Brandenburger", Kassel (Architekt unbekannt), Lückenschließung der 1950er Jahre.

Fotografiert: Sommer 2011.

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Lokal heroisch: Marburg

Postmoderne als Fragment!


Marburg Ritterstraße


























Lückenschließung in Marburg/ Ritterstraße 1a ( Architekturbüro Küllmer, Klopsch & Schönleb) von 1995 als nachträgliche, adaptierende Teilrealisierung eines ursprünglichen Bebauungsplans von Oswald Mathias Ungers aus einem gescheiterten Wettbewerb von 1976.

Fotografiert: März 2011.



Zuletzt aktualisiert: 10.08.2015 · probstj

 
 
 
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