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Machtvolle Blicke. -
Von Sarah-Jane Fenner.

"Männlichkeit und Weiblichkeit kommen nicht aus den Körpern heraus, sie werden in die Körper hinein konstruiert" (Carrigan et al. 1985, 595). Im Zeitalter von Massenmedien übernimmt der Film eine bedeutende Rolle. Die Soziologin Ruth Seifert gewährt in "Machtvolle Blicke: Genderkonstruktion im Film" deshalb einen Einblick in das Geschlechterverhalten (unterlegt mit Theorien von Connell bis Luhmann) und die feministische Darstellung in Filmen.

Thelma & Louise


























Als konkretes Beispiel zur Verdeutlichung der neuen Weiblichkeit dient u.a. "Thelma & Louise" (Bild): "Der Film erzählt die Geschichte von zwei Freundinnen, die nach einem Vergewaltigungsversuch einen Mann töten und daraufhin versuchen, sich nach Mexiko abzusetzen. Der Ausgangspunkt der Erzählung ist der konventionelle bis domestizierte Weiblichkeitsentwurf einer jungen Frau des amerikanischen Mittelstandes. Dieser wird nachhaltig erschüttert durch eine versuchte Vergewaltigung, also einen abrupten Zusammenstoß mit patriarchalen Machtverhältnissen." (S. 16-17)

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It-Girl - Das Mädchen mit dem gewissen Etwas. -
Von Sarah-Jane Fenner.

Sie sind jung, sie sind schön, sie sind reich und verfügen über genug Charisma, um die Medien auf sich aufmerksam zu machen: It-Girls. Derzeit stehen die Mädchen mit dem "gewissen Etwas" höher im Kurs als jemals zuvor. Und es scheint auch als gäbe es stündlich neue Mädchen, die sich eine Scheibe vom 15 Minuten-Ruhm (Andy Warhol) abschneiden wollen.

Doch was macht die Blake Livelys (Bild) dieser Welt so einzigartig, das jeder Designer sie zur Muse nehmen will, junge Mädchen ihnen nacheifern und alles was sie tragen direkt zu einem Modetrend wird? "Ein It-Girl-Irrglaube ist, dass diese immer gut aussehen müssen. Das müssen sie nämlich nicht! Sie müssen nur von sich denken, dass sie gut aussehen und alle anderen mit diesem Glauben infizieren."

It-Girl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Clara Bow wurde bereits im Jahre 1927 als das erste It-Girl bekannt. "Sie habe diese 'innere Magie', die sowohl Männer als auch Frauen anzöge, sie verkörpere Sex-Appeal und Unschuld, Rätselhaftigkeit und Leichtlebigkeit." Als Darstellerin des Stummfilms "It" (dt. Titel "Das gewisse Etwas") wurde sie zum gefeierten Star. Das Phänomen It-Girl war geboren.

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Körperbilder in den Medien. -
Von Sarah-Jane Fenner.

"Medien stellen Frauen und Männer nicht nur dar, sondern produzieren Vorstellungen darüber, was Frauen und Männer ausmacht." So werden Männer als Werbungsträger in Printmedien häufig in einer aufrechten Körperhaltung dargestellt, um Selbstbewusstsein darzustellen. Frauen hingegen sind meistens in einer schrägen oder abgeknickten Haltung zu sehen, die Unsicherheit oder gar Hilflosigkeit vermitteln soll.

Werbung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die Präsentation "Körperbilder in den Medien - Konstruierte Realität von Frauen und Männern" hat zum Ziel "die Ideale von Frauen und Männern in den Medien zu entzaubern."

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Frauen- und Männerbilder im Film. - Von Sarah-Jane Fenner.

Der Aufsatz "Filmtheorien und Gender" von Evmaria Trischak behandelt in erster Linie die Entwicklung und Darstellung des Frauenbildes im Film. Des Weiteren wird erörtert, wie sich die Männlichkeit entwickelt hat, die – obwohl das Hollywoodkino großen Aufwand betrieb jene darzustellen – erst in den 1990er Jahren in den Mittelpunkt des theoretischen Interesses trat. So werden verschiedene Beispiele für Männlichkeit dargestellt, wie etwa Muskeln als Schönheitsideal, da diese für die Aktivität des Protagonisten stehen etc. Gerade die Männlichkeitsbilder zwischen den 1980er (z.B. Rambo, Terminator) und 1990er Jahren sind in diesem Text von Bedeutung.

Rambo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


"Susan Jeffords geht in ihrem Artikel "The Big Switch: Hollywood Masculinity in the Nineties" davon aus, dass die Kämpfer der 80er Jahre - von Rambo bis zum Terminator - in den 90er Jahren verschwunden sind und durch "sensitive, loving, nurturing, protective family men'' ersetzt wurden."

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[Unvergessen]

"Das Ende der Kolonialreiche – (Anti-)Kolonialismus auf der Leinwand" - Filmreihe der Universität Gießen vom 18. Oktober 2011 - 07. Februar 2012

Der Kolonialismus prägt bis heute die Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und ist zudem von großer Bedeutung für die Zeitgeschichte. Mit Hilfe von Vorträgen und themenspezifischer Filme hat die Universität Gießen im vergangen Semester versucht, dafür ein Bewusstsein zu schaffen.

Apocalypse Now!


























Innerhalb dieser Filmreihe wurde auch Francis Ford Coppolas "Apocalypse Now!" (Bild) gezeigt, der "im Jahr 1979 Fragen nach der Kolonialisierung der inneren und äußeren Fremde auf den technischen und politischen Stand der Zeit" brachte.

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[Unvergessen]

"L'image pense. Image et langange chez Aby Warburg, Ernst Cassirer et Erwin Panofsky" Tagung des NFS Bildkritik: Macht und Bedeutung der Bilder - eikones der Universität Basel am 16. Dezember 2011: Programm

"Penser l’image mais surtout, interroger les modes de pensée à l’oeuvre dans celle-ci, engage la question théorique et épistémologique de la nature et de la portée du (non-)discursif. Elle appelle également la question des rythmes et des temporalités du non-verbal."

"Vor-Bildlichkeit"  Tagung des NFS Bildkritik: Macht und Bedeutung der Bilder - eikones der Universität Basel am 08.-10. Dezember 2011: Programm

"Der Begriff des Vorbildes ist so vieldeutig, dass selbst ein direkter Bildbezug noch zwei konträre Lesarten zulässt: Denn der Begriff weist sowohl in die Zukunft als auch in die Vergangenheit der Gebrauchsweisen eines Bildes."

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[Der Staat als Körper]

Zur Anatomie des "Staats-Wesens" bei André Utzinger.

Leviathan


























"Die Darstellung ist eine Momentaufnahme des Vertragsschlusses: Sie zeigt die Übereinkunft aller Bürger und die zeitgleiche Autorisierung einer einzigen Macht über ihnen. Indem das Bild die Idee des Staates stets von neuem vergegenwärtigt, verhilft die Symbolik des Leviathans dem Argument des Texts zu einer Art 'künstlichen Ewigkeit' (Horst Bredekamp) und damit Allgegenwart."

André Utzinger - "Hobbes 'Leviathan'. Anatomie eines Staats-Wesens" - Vorauspublikation im Netz zu dem Kolloquium "Spinnenfuß und Krötenbauch. Teratologie und Symbolik der Mischwesen von der Antike ins 21. Jahrhundert", der Schweizerischen Gesellschaft für Symbolforschung, 2005.

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[Unvergessen]


 "Staatsansichten - Staatsvisionen" -  Tagung des Arbeitskreises Politik und Kultur der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft am Institut für Politikwissenschaft der Technischen Universität München (Prof. Dr. Wilhelm Hofmann) vom 06.-08.Oktober 2011.

"Der moderne Staat als 'semantische Selbstsimplifikation des politischen Systems' (Niklas Luhmann) ist mindestens genauso wie seine Vorläufer auf eine kulturelle Verankerung und mediale Repräsentation angewiesen. Die Tagung Staatsansichten will der Frage nachgehen, wie die kulturelle Konstruktion des per Definition unpersönlichen und von komplexen Institutionen gekennzeichneten modernen Staates in visuellen Medien und anderen Diskursen funktioniert, auf welche Traditionen sie aufbaut und welcher Logik sie folgt."

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[Sprachspiele — Übersetzungen — Bild-Akte]

Actes d'images

Actes d’images comme témoignage et comme jugement - Horst Bredekamp. Traduit par Denise Modigliani. In: Trivium. Revue franco-allemande des sciences humaines et sociales - Deutsch-französische Zeitschrift für Geistes- und Sozialwissenschaften, 1-2008

Bildakte als Zeugnis und Urteil, von Horst Bredekamp, veröffentlicht in: Monika Flacke (Hrsg.): Mythen der Nationen. 1945 - Arena der Erinnerungen. Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums. Begleitbände der Ausstellung. Band I, Mainz 2004, S. 29 - 66, in französischer Übersetzung von Denise Modigliani. In dieser Online-Publikation wurde auch ein Teil des Bildmaterials aus Bredekamps Bildakte veröffentlicht.

"Die Annahme, daß Bilder im Sinne eines authentischen Dokuments 'wahr' zu sein hätten, hängt mit dieser aktivierenden Botschaft zusammen, die dem Bedürfnis entgegenkommt, mit Hilfe der Bilder einer Person zu begegnen oder eine Handlung mitzuerleben. Indem Bilder als Fakten erzeugende, lebendige Akteure erachtet werden, wirkt dieses Prinzip auch im politischen Raum. Hierin liegt der Grund, warum es schwerfällt, kategorial zwischen Geschichte und Bildgeschichte zu trennen. Bilder stehen zur Welt der Ereignisse in einem gleichermaßen reagierenden wie gestaltenden Verhältnis. Sie geben Geschichte nicht nur passivisch wieder, sondern vermögen sie wie jede Handlung oder Handlungsanweisung zu prägen: als Bildakt, der Fakten schafft, indem er Bilder in die Welt setzt.
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La supposition que les images, au sens d’un document authentique, devraient être «vraies», est liée à l’effet d’activation de ce message qui vient au devant du besoin de recourir à l’image pour rencontrer une personne ou participer à une action. Les images étant considérées comme des acteurs vivants, engendrant des faits, ce principe agit aussi bien dans la sphère politique. En cela réside la raison pour laquelle il est difficile d’établir une division catégorielle entre Histoire et histoire en images. Par rapport au monde des événements, les images se tiennent elles aussi dans une relation tout à la fois réactive et constructive. Elles ne restituent pas l’Histoire de manière purement passive, mais possèdent la faculté de la marquer, comme toute action ou ordre d’action : en tant qu’acte d’image, qui crée des faits en posant des images dans le monde."

Bredekamp 2004, S. 29f.

levinthal
David Levinthal, Ohne Titel, aus der Serie: Mein Kampf 1993-1994. Photographie, 60,9 x 49 cm, New York, Paul Morris Gallery.
"In ihrer Unschärfe liegt die höchste Form an Authentizität, die von Photographien historischer Ereignisse zu erlangen ist. Diese Erkenntnis hat zu Formen inszenierter Authentizität geführt, wie sie David Levinthals Photoserien 'Hitler Moves East' (1977) und 'Mein Kampf' zeigen, in denen Spielzeugfiguren arrangiert und mit einer so extremen Blende aufgenommen wurden, daß sie zu in ihrer gewollten Unschärfe geradezu gespenstisch wirklichkeitsnahen Photographien führten.
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Dans leur flou réside la plus haute forme de l’authenticité à laquelle puissent prétendre des photographies d’événements historiques. Ce fait a conduit à des formes d’authenticité mises en scène, comme le montrent les séries de photos de David Levinthal, Hitler moves East (1977) et Mein Kampf, dans lesquelles des figurines furent arrangés et photographiés avec une ouverture de diaphragme extrême, si bien qu’ils aboutirent, dans leur flou intentionnel, quasi spectral, à des photographies proches de la réalité."

Bredekamp 2004, S. 49f.














Zuletzt aktualisiert: 15.06.2012 · Schmittx

 
 
 
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