Prüfungsanforderungen alte DPO ab SS 2008
Prüfungsfach Klinische PsychologiePrüfer: B. Röhrle
Die Prüfung Klinische Psychologie bezieht sich auf:
- Klinisch-psychologische Diagnostik
- Klinisch-psychologische Interventionen (inklusive Prävention)
- Psychische Störungen
Allegmeine Grundlagen: Vorlesungen Klinische Psychologie I, II, Prävention und Gesundheitsförderung
1. Klinisch-psychologische Diagnostik
- Bartling, G. et al. (1998,2007). Problemanalyse im therapeutischen Prozeß. Leitfaden für die Praxis (S. 22-115). Stuttgart: Kohlhammer.
- Bastine, R. (1998). Klinische Psychologie, Bd. 1 (Kap 4.)
- Rief, R., Exner, C. & Martin, A. (2006). Psychotherapie. Ein Lehrbuch. Stuttgart: Kohlhammer (Teil II).
2. Psychische Störungen
- Wittchen, H.U. & Hoyer, J. (2006). Klinische Psychologie & Psychotherapie. Berlin: Springer.
- Daraus (störungs- und auf Ätiologie bezogen): Alkoholmissbrauch und
–Abhängigkeit, Psychotische Störungen und Schizophrenie, depressive
Störungen, Angststörungen, posttraumatische Belastungsstörungen,
Zwangsstörungen, somatoforme Störungen, Essstörungen, sexuelle
Störungen, Persönlichkeitsstörungen.
- Rief, R., Exner, C. & Martin, A. (2007). Psychotherapie.
Ein Lehrbuch (Teil V). Stuttgart: Kohlhammer.
4. Prävention und Gemeindepsychologie
- Baumann, U. & Perrez, M. (2005) (Hrsg.). Lehrbuch Klinische Psychologie - Psychotherapie. Bern: Huber (Kap. 17: Prävention)
- Dalton, J. H., Elias, M. J. & Wandersman, A. (2001). Community psychology. Linking individuals and communities. Belmont: Wadsworth (Kap. 9-10).
- Röhrle, B. (2005). Prävention psychischer Störungen und
Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen: Einführung und
Überblick. In B. Röhrle (Hrsg.), Prävention und
Gesundheitsförderung Bd. III. (S. 13-102). Tübingen: DGVT:
Prüfungsmodus:
Die erste Hälfte der 30-minütigen mündlichen Prüfung bezieht sich auf ein Spezialthema. Hier hat der Prüfling Gelegenheit, sein Interesse und seine Kenntnisse zu einer ausgesuchten Fragestellung der aktuellen Forschung darzustellen. Vorabsprachen, Einreichen von Gliederungen, Literaturlisten und ausgesuchter Literatur zur Vorbereitung für den Prüfer ist erwünscht.
Die zweite Hälfte der Prüfung umfasst Fragen aus allen oben genannten Teilgebieten der Klinischen Psychologie. Besonders wichtig ist bei der Beantwortung der Fragen der Nachweis eines klinisch-psychologischen Grundverständnisses.

