Spezielle Behandlungsangebote
Hier finden Sie nähere Informationen zu speziellen Therapieangeboten innerhalb der Psychotherapie-Ambulanz Marburg.
Depressionsbehandlung
Unsere Einrichtung ist bei der Depressionsbehandlung insbesondere auf die sogenannte kognitive Verhaltenstherapie spezialisiert, da diese sich in früheren Studien als besonders wirksam erwiesen hat. Zur weiteren Verbesserung der Versorgung und Optimierung der Behandlung werden in der Psychotherapie-Ambulanz Marburg zur Zeit verschiedene Aspekte dieser Therapieverfahren untersucht.
- Kontakt: Infotelefon (Mo-Fr von 9-18 Uhr) 06421/2823644
- E-Mail: info@depressionsforschung-marburg.de
- Hier finden Sie unseren Flyer:
Selbstständig leben nach einer Hirnschädigung
Für hirngeschädigte Patienten stellen bleibende neuropsychologische Störungen das größte Hindernis für die Rückkehr in ein selbständiges Leben im Alltag dar. Leider gibt es für diese Patienten nur unzureichende ambulante Behandlungsangebote.
Seit Oktober 2007 gibt es in der Psychotherapieambulanz des Fachbereichs Psychologie die Möglichkeit, an einer ambulanten neuropsychologischen Therapie im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie teilzunehmen. Die neuropsychologische Therapie ist eine wissenschaftlich begründete Behandlungsmethode für Menschen mit Erkrankungen und Verletzungen des Gehirns. Im Rahmen dieser Therapie werden psychische Gesundheitsstörungen in den Bereichen Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Problemlösen und Planen, Motivation und Stimmung durch spezielle Therapiemethoden und -programme behandelt.
Das Therapieangebot richtet sich an Personen, die nach einer Erkrankung oder Verletzung des Gehirns (z.B. nach einem Schädelhirntrauma, einem Schlaganfall, einer Blutung, Entzündung oder Vergiftung) im Alltag Schwierigkeiten bei geistigen Leistungsanforderungen oder emotionale Probleme wie Reizbarkeit, Verstimmungen und Ängste erleben.
Wesentliche Bestandteile der Intervention sind die Erarbeitung individueller Kompensationsstrategien zum Ausgleich kognitiver Probleme im Alltag, Aktivitätsaufbau, Verbesserung der emotionalen Regulationsmöglichkeiten und Unterstützung bei der Neuadjustierung von Lebenszielen und Selbstbild.
- Kontakt:
Dipl. Psych. Anna Künemund 06421 / 28 23 656
Dipl. Psych. Sarah Zwick 06421 / 28 25 656
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Behandlung von ADHS
Das Ziel der Studie besteht darin, bei Ihrem Kind eine Verbesserung der drei Hauptsymptome der ADHS - Hyperaktivität, Impulsivität und Unaufmerksamkeit - zu erreichen. Dazu werden wir die zwei Therapiemethoden (Selbstmanagementtraining und Neurofeedback) einsetzen. Beides sind anerkannte und bei ADHS wirksame Verfahren.
- Kontakt:
Dipl. Psych. Verena Reh 06421 / 28 23 823
Dipl. Psych. Martin Schmidt 06421 / 28 25 498
E-Mail: ADHS@staff.uni-marburg.de
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Behandlung von Zwangsstörungen
Eine Zwangserkrankung ist mit einer großen Belastung für Betroffene und
deren Umfeld verbunden. Erfolglose Versuche, sich von den Zwängen zu
befreien, haben häufig ein großes Gefühl der Hilflosigkeit zur Folge.
Ein möglicher Ansatz zur Bewältigung von Zwängen ist die kognitive
Verhaltenstherapie, die sich in der Behandlung von Zwangserkrankungen
bereits als wirksam erwiesen hat. In einer Studie an den
psychotherapeutischen Hochschulambulanzen der Universitäten Marburg und
Leipzig werden zwei verhaltenstherapeutische Behandlungsformen in ihrer
Wirksamkeit verglichen. Beide Therapieformen entsprechen dem neuesten
Stand der Wissenschaft und Patienten konnten durch ihre Behandlung in
vorherigen Studien bei beiden Behandlungsformen bereits beachtliche
Verbesserungen erzielen. Ziel des Projektes ist es, bewährte
Therapieverfahren zur Behandlung der Zwangserkrankung zu
optimieren.
Das Therapieprojekt richtet sich an Personen, die unter einer
Zwangserkrankung leiden. Ein Zwangserkrankung zeichnet sich dadurch
aus, dass Betroffene unter dem Drang leiden, bestimmte Handlungen
wiederholt auszuführen, um starkes Unbehagen oder das Eintreten
schlimmer Ereignisse zu verhindern (z.B. sich zu waschen oder etwas
nachzukontrollieren). Zwangserkrankte erleben häufig aufdringliche
Gedanken oder Vorstellungen, die immer wieder kommen, obwohl sie das
nicht wollen.
Während der Behandlung der kognitiven Verhaltenstherapie wird die
Entstehung der Zwangssymptome mit Ihnen bearbeitet und es werden Ihnen
Möglichkeiten vermittelt, wie Sie die Zwangssymptome überwinden
können.
• Kontakt: Dipl.-Psych. Jana Hansmeier: 06421/28 23
680, jana.hansmeier@staff.uni-marburg.de
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