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Ein kreatives Projekt des FrauenLesbenPlenums 2000-2004 Zum Gedächtnis von Dorothee Sölle, die uns feministische Befreiungstheologie gelehrt hat Mit der Bultmann-Statue im Innenhof der Alten Uni fing alles
an: Jemand hatte ihr anlässlich des Feministischen Studientages im
Sommer 2000 zum Thema „Wo zur Hölle sind unsere Vorbilder?“ einen
apfelgrünen Seidenschal umgelegt. Da kam die Frage auf: Warum gibt es
hier eigentlich nur „Bult-Männer“? (Damals hatte der Fachbereich noch
keine einzige Professorin.) Eine „Bult-Frau“ musste her! Und der
Gedanke war geboren: Wir bauen uns selber eine! Bei der Gestaltung
ließen wir uns inspirieren von der Künstlerin Niki de Saint Phalle und
ihren überdimensionierten Frauenfiguren, den „Nanas“. Stationen der Entstehung:
Von der ersten Idee bis zum letzten Pinselstrich hat die
Bultfrau die Alte Uni nie verlassen, und hat nun ihre Heimat im
Café204, dem Kommunikationsraum der Alten Uni, gefunden. Dort fand auch
am 5. Mai 2004 die kleine Feierlichkeit statt, in der wir die Bultfrau
dem Gedenken an Dorothee Sölle widmeten, die ein Jahr zuvor,
am 27.4.2003, gestorben war. Als theologische „Enkelin“ Rudolf
Bultmanns (sie war Schülerin der Bultmann-Schülerin Marie Veit) und
kreativer Geist war sie es, der wir unsere Bultfrau anvertrauen
wollten. Die einführenden Worte sprach dabei Frau Prof. Dr. Ulrike Wagner-Rau, die zu dem Zeitpunkt bereits zweite Professorin am Fachbereich! Eine "Tafel" informiert im Café 204, dem Kommunikationsraum des Fachbereichs, über die Bultfrau. Mittlerweile hat die Bultfrau auch eine „Schwester“ bekommen: Im Sommer 2003 entstand in St. Nicolai, der 600 Jahre alten Backstein-Basilika in Lüneburg, die "Nicola". WM Hanna Dallmeier, im März 2009
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