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Entdeckt


Während der Katalogisierungsarbeiten des Bestandes IV HA (Musikalien aus dem Haus des Fürsten von Hessen-Philippsthal-Barchfeld) des Hessischen Musikarchivs durch das Internationale Quellenlexikon der Musik RISM, Arbeitsgruppe München, entdeckte die zuständige Bearbeiterin Daniela Wissemann-Garbe eine bislang völlig unbekannte Gelegenheitskomposition von Johann Christoph Friedrich Bach (1732-1795). Es handelt sich um einen "Rundgesang" für Sopran und Cembalo, der aus Anlass der Hochzeit Philipps II. Ernst Graf zu Schaumburg-Lippe mit Juliane von Hessen-Philippsthal im Jahre 1780 entstand. Der in Bückeburg als Hofkapellmeister tätige Sohn Johann Sebastian Bachs widmete seiner künftigen Landesherrin und späteren Cembaloschülerin diesen siebenstrophigen "Rundgesang", mit dem er sie als "holde Landesmutter" willkommen hieß.

Rundgesang v. Joh. Chr. Fr. Bach
Rundgesang v. Joh. Chr. Fr. Bach

Der Hessische Rundfunk berichtete in seiner Ausgabe der Hessenschau vom 14.3.2012 über den Fund.

Zuletzt aktualisiert: 02.04.2012 · Uwe Henkhaus

 
 
 
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