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Witze für Linguisten - manche gut, manche schlecht!


Für Wortsemantiker:

Was sagt ein Krokodil, nachdem es einen Clown aufgefressen hat? - "Schmeckt irgendwie komisch."


Auch für Wortsemantiker:

Der beste Witz der Welt.


Realwitz für Verbsemantiker - Was bedeutet "treffen"?:
 
Für bayrisch-arabische Dialektologen:
Ein Terrorist kommt am Münchner Flughafen an. Der Zöllner bittet ihn, seine Koffer aufzumachen. Der von der langen Reise übermüdete Terrorist lässt sich beim Öffnen seiner Koffer viel Zeit. Der Zöllner wird ungeduldig und fragt: "Jo, wos is jetzat? Hamas?" Antwortet der Terrorist: "Nein, Dschihad." Meint der Zöllner: "Gesundheit."

Für Mögliche-Welten-Semantiker:
Treffen sich zwei Yetis. Sagt der eine: "Du gestern hab ich Reinhold Messner gesehen." Darauf der andere: "Was, gibt's den wirklich?"

Für feministische Linguistinnen:
Frühstücken zwei Feministinnen, sagt die eine zur anderen: "Gib mir mal die Salzstreuerin."

Für Sprachreformer:
Verlangt ein Mann auf dem Wochenmarkt "zwei Pfund Tomaten". Erwidert der Händler: "Das heißt jetzt Kilo." Staunt der Mann: "Ach was, nicht mehr Tomaten?"

Für Klinische Linguisten:
Was sitzt auf einem Baum und schreit "Aha"? - Ein Uhu mit Sprachfehler.

Für Verbforscher:
Fragt ein sprachgewandter Pickel den anderen: "Wie drückst DU dich aus?"

Für Deixis-Experten:
Als Erich Honecker zum Staatsbesuch in Bonn ist, fragt er Kanzler Kohl, wie er es nur mache, so hervorragende und obendrein kompetente Minister in seinem Kabinett zu haben. Kohl erkärt Honecker, er mache mit seinen Ministern immer gleich einen Intelligenztest. Nur wer den besteht, komme auch ins Kabinett. Er zitiert Verteidigungsminister Wörner her und stellt ihm folgende Frage:
"Es ist nicht Ihr Bruder, nicht Ihre Schwester und doch Ihrer Eltern Kind. Wer ist das?"
Wörner antwortet wie aus der Pistole geschossen: "Das bin ich!"
"Bravo!" sagt Kohl zufrieden.
Wieder in der DDR, will Honecker dasselbe versuchen. Er ruft Staatssicherheitsminister Mielke zu sich und stellt ihm dieselbe Frage, die Kohl Wörner gestellt hatte. Mielke erbittet für die Beantwortung 24 Stunden Zeit. Bis dahin will er die Person heranschaffen. In der ganzen DDR wird ab sofort gesucht. Kein Stein bleibt auf dem anderen. Vergebens.
Nach Ablauf der Frist gesteht Mielke seine Schlappe ein: "Wir konnten trotz riesigen Aufwandes an Mensch und Material bei der Suche die Person nicht finden."
"Du Idiot", schimpft Honecker, "es ist doch ganz einfach. Die gesuchte Person ist Wörner!"

Für Prosodieforscher:
Was macht man in Ostfriesland, wenn der Strom ausfällt? Man holt sich ein paar Kilo Watt.

Warnung an Sprachenfreaks:
Ein Preuße hat sich in München verlaufen. Eine Gruppe von Einheimischen warten an einer Tramhaltestelle, und einen davon spricht der Preuße auf Hochdeutsch an: "Können Sie mir sagen, wo es hier zum Bahnhof geht?" Keine Reaktion. Der Preuße versucht es nun auf Englisch "Excuse me, can you tell me the way to the station?" Wieder keine Reaktion. Nun versucht es der Preuße auf Französisch, Spanisch, Russisch und Japanisch. Keine Reaktion. Der Preuße geht frustriert weiter. Sagt einer der Umstehenden zum Befragten: "Hund sans scho, de Preissn. Fünf Spracha hot a kennt". Sagt der andere: "Des scho - aber wos hats eam gnutzt?"
 
Eine Rote Karte für den Akkusativ:
In einem Regionalliga-Spiel 1965 gegen Herne antwortete Willi "Ente" Lippens auf die Aussage des Unparteiischen "Herr Lippens, ich verwarne Ihnen" mit den Worten "Herr Schiedsrichter, ich danke Sie", worauf ihn der Mann in Schwarz kurzerhand wegen Beleidigung vom Platz stellte. Hier.
 
Komposita und Phrasen:
Was sagt ein großer Stift zu einem kleinen Stift? - Wachsmalstift!

Zuletzt aktualisiert: 23.03.2014 · Richard Wiese

 
 
 
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