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Word stress- Rules and representations

Eines der aktuellen Projekte der Abteilung für Sprachtheorie und Psycholinguistik am Institut für Germanistische Linguistik behandelt die zugrunde liegenden Mechanismen des Wortakzents im Deutschen. Hierzu werden verschiedene neurolinguistische Experimente durchgeführt, so auch Studien mit Ableitung elektrischer Hirnpotenziale (EEG). So sollen die Regelmäßigkeiten des Wortakzents und deren anzunehmende zugrunde liegende prosodische Struktur, Markiertheitsaspekte als Teil prosodischer Constraints und/oder lexikalisch-prosodischer Repräsentationen untersucht werden. Weiterhin stehen die Beziehung zwischen regelmäßigen und unregelmäßigen Elementen sowie die neurokognitive Repräsentation und Funktion von Akzent im Vordergrund. Unter der Annahme, dass im Deutschen der Pänultimaakzent der Normalfall des Akzentmusters ist, wird überprüft, wie dieses Muster durch verschiedene Faktoren modifiziert werden kann. Diese Faktoren umfassen u.a. Quantitätssensitivität, Edge Marking, prosodische Struktur und lexikalische Verknüpfungen. Außerdem soll erarbeitet werden, wie diese Faktoren in einem theoretischen Modell des (deutschen) Wortakzents dargestellt werden können. Näheres zu diesem Projekt findet sich u.a. in folgendem Aufsatz.

Zuletzt aktualisiert: 15.07.2008 · Grusche

 
 
 
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