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Institut

Das Kunstgeschichtliche Institut ist mit demjenigen in Frankfurt das größte in Hessen. Im deutschen Vergleich gehört es zu denjenigen Instituten, in denen Kunstgeschichte in ihrer ganzen Breite studiert werden kann. Mit seinem ausgeprägten Akzent auf einer historischen Perspektive, die die Gebrauchs­zusammenhänge von Kunst und ihre Wirkungsgeschichte bis in die Gegenwart einschließt, besitzt das Institut ein klares Profil. Dieser Ansatz profitiert auch von der Kooperation mit zahlreichen Nachbarfächern.

Kunstgeschichte interdisziplinär zu begreifen hat in Marburg eine lange Tradition. 1924 entwickelte der Kunsthistoriker Richard Hamann zusammen mit dem Universitätskurator Dr. Ernst von Hülsen die Idee, ein Institut der gesamten Kunstwissenschaften zu begründen. Wichtig war von Beginn der Gedanke, die Wissenschaften aus ihrem universitären Elfenbeinturm herauszulösen und sie mit einer Vielfalt von Praxisfeldern zu verbinden. Zum 400. Geburtstag der Philipps-Universität – im Juli 1927 – wurde das fast ganz aus Stiftungen finanzierte Institutsgebäude eröffnet, das seit 1950 Ernst-von-Hülsen-Haus heißt. In ihm wurden die kulturwissenschaftlichen Einrichtungen der Universität zusammengeführt: das Museum, die Vor- und Frühgeschichte, die klassische und die frühchristliche Archäologie, die Kunstgeschichte, das akademische Zeichnen (heute Grafik und Malerei), das Lektorat für Photographie (heute Bildarchiv Foto Marburg), das Lektorat für Vortragskunst (heute Sprechwissenschaft/Institut für Germanistische Sprachwissenschaft) und die Musikwissen­schaft, für die 1930 nachträglich noch der Konzertsaal eingebaut wurde. Das interdisziplinäre und praxisorientierte Konzept des Jubiläumsbaus hat sich bis heute als tragfähig erwiesen.

In räumlicher Nachbarschaft zum Kunstgeschichtlichen Institut bietet das Bildarchiv Foto Marburg (Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte) 1,7 Millionen fotografische Wiedergaben von Kunst- und Bauwerken aus Deutschland und Europa. Die Bestände sind über die Datenbank Bildindex der Kunst und Architektur im Internet frei zugänglich.

Mit fachnahen Instituten in einem eigenen Haus, in großer Nähe zur Marburger Oberstadt, aber auch zu allen wichtigen Einrichtungen der Universität untergebracht zu sein, hat im Studienalltag große Vorzüge: Das Haus ist lange geöffnet, und die Bibliothek steht auch am Wochenende zur Verfügung. Im Institut befindet sich ein "Teezimmer", das von Studierenden und Lehrenden genutzt wird; die Wege sind kurz, und der Kontakt zu allen Mitgliedern des Instituts und zu den Nachbarfächern ist unkompliziert.

Zuletzt aktualisiert: 14.08.2012 · Jessica Jütte

 
 
Fb. 09 - Germanistik und Kunstwissenschaften

Kunstgeschichtliches Institut, Biegenstraße 11, D-35037 Marburg
Tel. +49 6421/28-22186, Fax +49 6421/28-28951, E-Mail: heimel@fotomarburg.de

URL dieser Seite: http://www.uni-marburg.de/fb09/ma_kunstgeschichte/institut

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