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18.10.2011

Prof. Dr. Malte Hagener zum Ersten Vorsitzenden der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) gewählt.

Wahl am 8. Oktober 2011 für die Dauer von zwei Jahren.

Am 8. Oktober 2011 wurde Prof. Dr. Malte Hagener (Philipps-Universität Marburg) für die Dauer von zwei Jahren zum Ersten Vorsitzenden der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) gewählt. Die GfM ist mit über 800 Mitgliedern der Dachverband für die Diskussion, den Austausch und die Profilierung medienwissenschaftlicher Themen. Die Gesellschaft für Medienwissenschaft (bis Ende 2000: Gesellschaft für Film- und Fernsehwissenschaft) wurde im November 1985 als eingetragener Verein gegründet. Die Gesellschaft will ein Forum sein für Austausch und Diskussion; sie will Anregungen vermitteln und öffentliche Debatten initiieren. Die analogen und digitalen Medien haben inzwischen eine Vielzahl beruflicher Spezialisierungen hervorgebracht, und auch ihre wissenschaftliche Erforschung ist extrem partikularisiert. Die GfM will diesen Prozessen entgegenwirken und sucht daher das interdisziplinäre Gespräch. Eine wichtige Aufgabe ist es, zwischen Theorie und Praxis zu vermitteln und die verschiedenen Teildisziplinen der Medienwissenschaft zusammenzuführen. Die Diskussion in der GfM gibt ästhetischen, historischen, soziologischen, psychologischen und kommunikationstheoretischen Ansätzen in gleicher Weise Raum. Sie fördert eine produktive Auseinandersetzung und tritt einer Verabsolutierung der Einzelansätze entgegen. Da sich die Medien rasant verändern, geht es darum, der Dynamik des Gegenstandes gerecht zu werden. Die GfM will die Medienwissenschaften stärker profilieren und ihnen hochschulpolitisch mehr Gewicht verleihen. Die Gesellschaft für Medienwissenschaft dient vor allem der Selbstverständigung der Medienwissenschaften. Sie vermittelt einen Überblick über nationale und internationale Fachentwicklungen und Fachdebatten. Sie will so dazu beitragen, Forschungsdefizite zu erkennen, Forschungsschwerpunkte und Forschungsprojekte zu formulieren, und damit eine lebendige Weiterentwicklung des Fachs zu gewährleisten.

Die Gesellschaft ermöglicht es den Absolventen eines medienwissenschaftlichen Studiums, auch in ihrer beruflichen Praxis den Kontakt zu den wissenschaftlichen Diskussionen zu wahren und dort berufspraktische Erfahrungen zu thematisieren. Die GfM fördert nicht zuletzt den Dialog zwischen den Generationen. Sie gibt dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Möglichkeit, sich zu profilieren, neue Orientierungen und neue Perspektiven einzubringen.

Zuletzt aktualisiert: 18.10.2011 · Burkhard Röwekamp

 
 
 
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