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Aufsätze


2012

46) Später Ruhm. Thomas Bernhards Drama „Über allen Gipfeln ist Ruh. Ein deutscher Dichtertag um 1980“ als Persiflage auf Autorschaftskonzepte des 20. Jahrhunderts. In: Manfred Mittermayer / Mireille Tabah (Hrsg.): Thomas Bernhard – Persiflage und Subversion (in Vorbereitung).    

45) ‚Boom boom, bang bang, lie down you’re dead‘. Zur Affektivität der Explosionsästhetik in M. Antonionis "Zabriskie Point" (1970) und F. F. Coppolas "Apocalypse Now" (1979). Erscheint im Sammelband zur Tagung: Die Explosion vor Augen / L'explosion en point de mire. 5. interdisziplinärer deutsch-französischer Workshop für junge geisteswissenschaftliche ForscherInnen IFFD-GIRAF, 3.-4. Juni 2011, Paris (in Vorbereitung bei Königshausen & Neumann).

44) Der Krieg als Vater aller Dinge? Zur emotionswissenschaftlichen Fragestellung des Bands. In: Søren Fauth / Kasper Green Krejberg / Jan Süselbeck (Hrsg.): Repräsentationen des Krieges. Emotionalisierungsstrategien in der Literatur und in den audiovisuellen Medien vom 18. bis zum 21. Jahrhundert. Wallstein Verlag, Göttingen (erscheint im Juli 2012).

43) „Ich komme nur ganz kurz hierher.“ Emotionale Strategien der ‚filmischen‘ Schnitt- und Überwältigungsästhetik in Christian Krachts Kriegsroman „Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten“ (2008). In: Søren Fauth / Kasper Green Krejberg / Jan Süselbeck (Hrsg.): Repräsentationen des Krieges. Emotionalisierungsstrategien in der Literatur und in den audiovisuellen Medien vom 18. bis zum 21. Jahrhundert. Wallstein Verlag, Göttingen (erscheint im Juli 2012).

42) Lüsterne Gräfinnen, mörderische Liebhaber. Über Pornografie, Kannibalismus und orgiastische Gewaltexzesse in Elfriede Jelineks „Bambiland / Babel“ und „Rechnitz (Der Würgeengel)“. In: Nina Birkner / Andrea Geier / Urte Helduser (Hrsg.):  Theater des Anderen – Anderes Theater. Geschlecht und Alterität im postdramatischen Theater“. Bielefeld: transcript Verlag 2012 (in Vorbereitung).

41) Progressive Zitatose. Zur Intertextualität in Ulrich Holbeins Roman „Isis entschleiert“. In: Hans-Edwin Friedrich (Hrsg.): Ulrich Holbein. Text + Kritik. Zeitschrift für Literatur (in Vorbereitung).

40) Die zerteilte Jungfrau als Unterpfand des Genozids. Heinrich von Kleists „Herrmannsschlacht“ (1808) im Kontext aktueller Diskussionen um die „neuen Kriege“. In: Mittelweg 36, Nr. 7, Februar/März 2012. S. 86-101.


2011

39) „Es ist total moralisch, das Werk“. Elfriede Jelineks Theatertexte „Bambiland" und "Babel“ (2004) als Reaktionen auf die Fotos aus Abu Ghraib, gelesen im Kontext neuerer Kriegsinszenierungen in den Medien. In: Julia Schöll /  Johanna Bohley (Hrsg.): Das erste Jahrzehnt. Narrative und Poetiken des 21. Jahrhunderts. Würzburg: Königshausen & Neumann 2011, S. 99-113.

38) „Bedenkliche Trustbildung“? Strategische Generationskonstrukte ‚alternder Avantgarden‘ im Spiegel der Literaturkritik. In: Alexandra Pontzen / Heinz-Peter Preußer (Hrsg.): Alternde Avantgarden (Jahrbuch Literatur und Politik, Band 6), Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2011, S. 205-218.

37) Der erfrischende Machetenhieb. Zur literarischen Darstellung des Genozids in Ruanda, am Beispiel des Romans „Hundert Tage“ von Lukas Bärfuss und seiner intertextuellen Bezüge zu Heinrich von Kleists „Verlobung in St. Domingo“ (1811). In: Carsten Gansel / Heinrich Kaulen (Hg.): Kriegsdiskurse in Literatur und Medien nach 1989. Deutschsprachige Gegenwartsliteratur und Medien, Band 8. Göttingen: Vandenhoek & Ruprecht 2010, S. 183-201.


2010

36) Kampf als inneres Erlebnis? Zur emotionalen Wirkung der Kriegsdarstellung in Computerspielen und ihren Vorbildern. In: kjl&m. Kinder-/Jugendliteratur und Medien in Forschung, Schule und Bibliothek. 62. Jahrgang 2009, 10.2, S. 14-24.

35) Zusammen mit Nina Birkner: Interpretation von Ernst Jandls Gedicht "wien : heldenplatz". In: Andrea Geier und Jochen Strobel (Hrsg.): Deutsche Lyrik in 30 Beispielen. Köln / Weimar / Wien: Wilhelm Fink Verlag 2010, S. 255-262.


2009

34) Reflexionslosigkeit als Erfolgsrezept. Zum soldatischen Identifikationspotential in Erich Maria Remarques Bestseller „Im Westen nichts Neues“ (1929). In: Wirkendes Wort. 59. Jahrgang, Dezember 2009, Heft 3. S. 383-403.

33) Das Nachzittern des Grauens. Metonymien und Erinnerungen der Shoah in Texten Arno Schmidts und Thomas Bernhards. In: Judith Klinger und Gerhard Wolf (Hrsg.): Gedächtnis und kultureller Wandel. Erinnerndes Schreiben - Perspektiven und Kontroversen. Tübingen: Max Niemeyer Verlag 2009, S. 113-124.

32) Der erfrischende Machetenhieb. Zur literarischen Darstellung des Genozids in Ruanda, am Beispiel des Romans "Hundert Tage" von Lukas Bärfuss. In: Mittelweg 36, 18. Jg., 2009, Heft 3, S.77-92.

31) "Walser light?" Ist das junge Erzählen vom Nationalsozialismus innovativ, verharmlosend oder einfach nur harmlos? In: Andrea Geier und Jan Süselbeck (Hrsg.): Konkurrenzen, Konflikte, Kontinuitäten. Generationenfragen in der Literatur seit 1990. Göttingen: Wallstein Verlag 2009, S. 53-68.

30) Zusammen mit Andrea Geier: Was haben die „Trends im Erzählen“ seit 1990 mit der „Generationenfrage“ zu tun? In: Konkurrenzen, Konflikte, Kontinuitäten. Generationenfragen in der Literatur seit 1990. Hrsg. von Andrea Geier und Jan Süselbeck. Göttingen 2009, S. 7-15.

29) Konservative Propheten. Die Dichter-Priester im historischen Umfeld des Nationalsozialismus – und ihr späterer Kritiker Arno Schmidt. In: Hauptmann 2007. Dokumentation der internationalen Hauptmann-Konferenzen 2006/2007, Museumsverbund Gerhart Hauptmann, Erkner 2008, S. 71-79.

28) „Arse=tillery + Säcksuallität“. „Pjj...jj...juu...juuu“ und „Tschuu...uu“: Arno Schmidts fragwürdige Auseinandersetzung mit dem Heimatliteraten Gustav Frenssen ist ein immer noch unerledigter Fall. In: literaturkritik.de 6/2009.

27) Lexikonartikel: Ulrich Holbein. In: Killy Literaturlexikon. Autoren und Werke des deutschsprachigen Kulturraums. 2., vollständig überarbeitete Neuausgabe, hrsg. von Prof. Dr. Wilhelm Kühlmann, Walter de Gruyter: Berlin/New York 2009. Band 5: Har – Hug, S. 554-555.


2008

26) Stimmengewirr. Grundsätzliche Überlegungen zu Shoah-Repräsentationen in der Literatur des 21. Jahrhunderts. In: Mitteilungen des deutschen Germanistenverbandes 2/2008, S. 172-188.

25) Kulturindustrie, nein danke. Ein literaturkritisches Grußwort an die Pressestellen der Verlage. In: Ralf Laumer (Hrsg.): Verlags-PR. Ein Praxisleitfaden. Frankfurt am Main: Bramann Verlag 2008, S. 132-136.

24) Wenn große Jungs Indianer spielen. Thesen zur Emotionalisierung und Sexualisierung der Kriegsdarstellung in Arnolt Bronnens Skandalroman O.S. (1929). In: Literatur als Lust. Begegnungen zwischen Poesie und Wissenschaft. Festschrift für Thomas Anz zum 60. Geburtstag. Herausgegeben von Lutz Hagestedt. Reihe Theorie und Praxis der Interpretation, Band 6. München: Belleville 2008, S. 309-315.

23) (Zusammen mit Kathrin Fehlberg und Andrea Geier): Wenn Projekte scheitern. Vom Aufschub des Schreibens (nicht nur) in der Literatur. In: Literatur als Lust. Begegnungen zwischen Poesie und Wissenschaft. Festschrift für Thomas Anz zum 60. Geburtstag. Herausgegeben von Lutz Hagestedt. Reihe Theorie und Praxis der Interpretation, Band 6. München: Belleville 2008, S. 45-57.

22) ‹ZigeunerNaturen›. Arno Schmidts ambivalente Faszination für das moderne Vagabundentum. In: Hans Richard Brittnacher / Magnus Klaue (Hg.): Unterwegs. Zur Poetik des Vagabundentums im 20. Jahrhundert. Wien / Köln / Weimar: Böhlau 2008, S. 195-210.

21) „Es sei denn Einer ›zahlte‹“. Ein Versuch über das Thema Armut im Werk Arno Schmidts. In: Elke Brüns (Hrsg.): Ökonomien der Armut. München: Wilhelm Fink Verlag, S. 189-206.

 

2007

20) Ekel, Natur und Entfremdung. Über Zusammenhänge zwischen David Lynchs Film „The Elephant Man“ (1980), den Gemälden Salvador Dalís und Kafkas Metamorphosenparabeln. In: Schriftenreihe der Deutschen Kafka-Gesellschaft, Band 1. Bonn: Bernstein Verlag, S. 77-99.


2006

19) Das Mißverständnis. Zu Andreas Maiers Rezeption Thomas Bernhards. In: Martin Huber, Bernhard Judex, Wendelin Schmidt-Dengler (Hg.): Thomas-Bernhard-Jahrbuch 2005/2006. Wien / Köln / Weimar: Böhlau 2006, S. 191-201.


18) Harte Jungs. Anmerkungen zu Arno Schmidts Kritik an Gottfried Benn. In: literaturkritik.de 7/2006.


2005

17) „Work in progress…?“ Klaus Theweleits Pocahontas-Projekt. In: Sabine Kyora/Uwe Schwagmeier (Hrsg.): Pocahontas revisited. Kulturwissenschaftliche Ansichten eines Motivkomplexes. Bielefeld: Aisthesis Verlag 2005, S. 243-259.


16) "Haß auf Teutonisches". (Über Wolfgang Hildesheimer). In: 5 x 7. 35 Jahre Lesebuch. Frankfurt am Main: Stroemfeld 2005, S. 201-208.


15) „Spellbound“. Arno Schmidts Blick auf die DDR. In: Zettelkasten 24. Aufsätze und Arbeiten zum Werk Arno Schmidts. Jahrbuch der Gesellschaft der Arno-Schmidt-Leser (GASL) 2005. Herausgegeben von Guido Erol Öztanil. Wiesenbach: Bangert & Metzler 2005, S. 81-100.


14) Optimisten schreiben schlecht. Über Widersprüche in Arno Schmidts Kritik an Adalbert Stifters „Nachsommer“. In: literaturkritik.de 11/2005.


13) Peinliche Verwandtschaft. Über Adalbert Stifters Rolle im Werk Thomas Bernhards - mit einigen Seitenblicken auf Arnold Stadlers Annäherung „Mein Stifter“. In: literaturkritik.de 11/2005.


12) Gedankenspiele von Lust & Mord. Ein kurzes Profiling zur notorischen Krimiverachtung Arno Schmidts. In: literaturkritik.de 9/2005.


11) „Strategisch Saufen“ und andere Angewohnheiten. Einige Nachträge zum Thema Essen und Trinken bei Arno Schmidt, unter besonderer Berücksichtigung Thomas Bernhards. In: Martin Huber / Manfred Mittermayer / Wendelin Schmidt-Dengler / Svetlan Lacko Vidulié (Hg.): Thomas Bernhard Jahrbuch 2004. (Thomas Berhard Privatstiftung / Thomas Bernhard-Archiv / Internationale Thomas Bernhard Gesellschaft), Wien / Köln / Weimar: Böhlau 2005, S. 73-89.


10) Kegel, Kerker und Türme. Notizen zum Thema Architektur bei Thomas Bernhard. In: literaturkritik.de 6/2005.


2004

9) Wider literarischen Götzendienst. Arno Schmidts Kritik des Stifter-Kults. In: Bargfelder Bote Lieferung 275-276 / November 2004, S. 3-24.                                                


8) „Saufn ’ss mein hobby“ oder: War Arno Schmidt ein Trinker? In: Buch vom Trinken. Herausgegeben von Jörg Sundermeier. Berlin: Verbrecher Verlag 2004, S. 49-57.


7) Das unfertige Nebelbild. Arno Schmidts Kindheit in Hamburg-Hamm. In: Hamburgbuch. Herausgegeben von Jörg Sundermeier und Werner Labisch. Berlin: Verbrecher Verlag 2004, S. 137-141.


2003

6) GhoulArsch und Fritattensuppe. Essen & Trinken bei Arno Schmidt und Thomas Bernhard. Eine Mitteilung culinärrischer Merkwürdichkeitn. In: Gregor Strick (Hrsg.): Zettelkasten 22. Aufsätze und Arbeiten zum Werk Arno Schmidts. Jahrbuch der GASL 2003, Wiesenbach: Bangert & Metzler 2003, S. 235-255.


5) „Geschichte? Schicksal?“ In einer Nebenrolle: Fouqué. Das Restaurationspanorama „Goethe und Einer seiner Bewunderer“. In: Bargfelder Bote, Lieferung 269-70 / Oktober 2003, S. 3-26.


4) Die neue Ess-Klasse oder: Warum die Arno-Schmidt-„Gemeinde“ dringend Thomas Bernhard lesen sollte. In: Bargfelder Bote, Lfg. 266 / Februar 2003, S. 6-9.


2002

3) Der verlegte Schlüssel. Misanthropie und Solipsismus im Werk Arno Schmidts und Thomas Bernhards. Ein Ausblick. In: Zettelkasten 21. Aufsätze und Arbeiten zum Werk Arno Schmidts. Jahrbuch der Gesellschaft der Arno-Schmidt-Leser (GASL) 2002. Herausgegeben von Rudi Schweikert. Wiesenbach: Bangert & Metzler 2002, S. 105-143.


2000

2) Zusammen mit Jan Jürgen Jenrich: „D’s’ss’n ganzer KurzRoman“. Zum Verhältnis zwischen Rahmen- und Binnenhandlung [in der Schule der Atheisten]. In: Horst Denkler/Carsten Würmann (Hgg.): „Alles=gewendet!“ !“ Zu Arno Schmidts „Die Schule der Atheisten“. Bielefeld: Aisthesis Verlag 2000, S. 35-45.


1) Zusammen mit Jan Jürgen Jenrich: Gnosis ? : Allerdings ! Zu Arno Schmidts „Heiligen Büchern“ in der Schule der Atheisten. In Horst Denkler/Carsten Würmann (Hgg.): „Alles=gewendet!“ Zu Arno Schmidts „Die Schule der Atheisten“, Bielefeld: Aisthesis Verlag 2000, S. 131-160.

Zuletzt aktualisiert: 23.05.2012 · Barbara Leupold

 
 
 
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