Journalismus (Auswahl)
Seit 2001 als freier Journalist Verfasser zahlreicher Artikel,
unter anderem für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung", den
"Deutschlandfunk", für die "taz", die "Frankfurter Rundschau", die
"Süddeutsche Zeitung", die "Jüdische Allgemeine", den "Mittelweg 36",
für "Konkret", die "Jungle
World", für "Theater heute" und
"Arte".
Hinweis: Die meisten der genannten Artikel
sind online, auch
wenn sie hier nicht immer konsequent verlinkt sind. Sind sie per
Google nicht direkt zu finden, so stehen sie eventuell auch
unter anderem Titel und in varriierten Versionen bei
literaturkritik.de im Netz.
Rezensionen und Artikel (zu Literatur, Ausstellungen,
Theater, Film und Musik)
Fünf Freunde. Nico Hofmann hat es wieder getan: Die ZDF-Serie „Unsere Mütter, unsere Väter“ setzt neue Maßstäbe in der massenmedialen Verharmlosung deutscher Schuld im Zweiten Weltkrieg. In: literaturkritik.de 4/2013.
Vorposten im Kinosessel. Auf ins Jenseits der Affektwirkungen: Ridley Scotts 3-D-Blockbuster „Prometheus – Dunkle Zeichen“ propagiert die emotionale Betäubung des Zuschauers. In: literaturkritik.de 9/2012.
Aus dem Buch des Lebens getilgt. (Interpretation von Heinrich Heines Gedicht "Vermächtnis" in der Frankfurter Anthologie), Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.07.2012.
Was geantwortet werden muss. Wie Günter Grass sein Gedicht „Was gesagt werden muss“ bereits 1990 in seiner Frankfurter Poetikvorlesung ankündigte – mit einem Exkurs zu seiner Novelle „Im Krebsgang“ (2002). In: literaturkritik.de 05/2012.
Im Zeichen von Elisabeth Förster-Nietzsches Yerba-Mate-Tee. Ein Kommentar zur Debatte um Christian Krachts Roman „Imperium“ und seinen „Briefwechsel“ mit David Woodard. In: literaturkritik.de 3/2012.
In der „G-Trap“. Christian Krachts Roman „Imperium“ kokettiert mit Ironie und Zynismus. Gleichzeitig wirft der „Briefwechsel“ des Autors mit dem Komponisten David Woodard aber auch Fragen auf, denen die Presse bisher konsequent aus dem Weg gegangen ist. In: literaturkritik.de 3/2012.
Der gemeine Jurist. Von der verschrobenen revisionistischen Ideologie des Bestsellerautors Bernhard Schlink. In: Konkret 12/2011.
Urknall des Dschihad-Dramas. KÜSSE UND BISSE (7) - Notizen zum Kleist-Jahr: Was fangen wir im neuen Jahrtausend mit der "Hermannsschlacht" an? Eine kleine Aufführungsgeschichte. In: taz, 21. Juni 2011.
Gefühle höherer Befriedigung. (Interpretation von Peter Hacks' Gedicht "Klosteridyll" für Marcel Reich-Ranickis "Frankfurter Anthologie"). In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30. April 2011.
Die dritte Phase der Verdrängung. SCHOAH: Ein bemerkenswerter Sammelband über die öffentliche "Erinnerung und Medialisierung des Nationalsozialismus" zieht eine bittere Bilanz der letzten dreißig Jahre. In: "Sonntaz" vom 5. Februar 2011.
Kursbuch der Vernichtung. Mathias Énard gelingt das Kunststück, eine Sinfonie über den Krieg zu komponieren, ohne dass sie kitschig wird. Dabei übertrumpft er Jonathan Littell sprachlich um Längen. In: taz, 11. Januar 2011.
Spätrömische Dekadenz stand ihm gut. Peter O. Chotjewitz, Schriftsteller, Übersetzer, ewiger Bohemien und einst Wahlverteidiger von Andreas Baader, ist tot. Er wurde 76 Jahre alt. Nachruf in der taz vom 16. Dezember 2010.
Wälsungenblut, deutschreligiös. Ingo Niermann und Alexander Wallasch proben mit ihrem Porno-Roman „Deutscher Sohn“ die ultimative Provokation. In: taz, 9. Oktober 2010.
Still he's rowling along. Die meisten lesen Arno Schmidt aus den falschen Gründen. Vielleicht kann jetzt die gesetzte Fassung seines gefürchteten Buchungetüms "Zettel's Traum" daran etwas ändern. In: konkret 10/2010.
Der „Djihad“ als Pathos-Losung des postmodernen Blockbuster-Kinos? Statt eines Editorials: Von David Lynchs „Dune“ (1984) bis zu James Camerons „Avatar“ (2009) – Selbstmordattentäter-Erzählungen und völkische Ideologien scheinen für die Kriegs- und Fantasy-Filme der letzten Jahrzehnte ein Erfolgsgarant gewesen zu sein. In: literaturkritik.de 8/2010.
Irony, over. Der Hype um die Dandy-Literatur Christian Krachts ist vorbei, jetzt beschäftigen sich die Germanisten mit seinen Büchern. Jan Süselbeck vermisst in dem von Johannes Birgfeld und Claude D. Conter herausgegebenen Sammelband zu Leben und Werk des Autors einen kritischen Blick auf den Literaten. In: Jungle World, 6. Mai 2010.
Kontinent der Vernichtung. Der katholische Priester
Patrick Desbois hat für sein Buch "Der vergessene Holocaust" die
Ermordung der ukrainischen Juden erforscht -
allerdings ohne die Arbeiten seiner Vorgänger zu erwähnen. In:
literaturkritik.de 10/2009.
Eine Art von Buschkrieg. Harry Graf Kesslers fesselndes Tagebuch 1914-1916 belegt, wie virulent spezifische Kolonialpläne für die deutschen Kämpfe im Osten Europas waren. In: taz vom 11.8.2009.
Kriegerdenkmal. Tsahal: Claude Lanzmanns Film über Israels Armee liegt endlich als DVD vor. In: Jüdische Allgemeine vom 6.8.2009.
Blinde Flecken. Warum Judith Butlers Buch "Krieg und Affekt" bei deutschen Lesern gut ankommen wird. In: Konkret 8/2009.
Kein Anfang und kein Ende. Peter Kurzecks neu aufgelegter, wesentlich überarbeiteter Roman „Kein Frühling“ handelt von skurrilen Figuren aus einer verlorenen Zeit. In: literaturkritik.de 7/2009.
Schillernde Selbstinszenierung. Jonathan Littell, Autor von "Die Wohlgesinnten", hat eine Schrift zur Struktur der faschistischen Sprache verfasst. Darin finden sich mehr Fragen als Antworten. In: taz vom 31. März 2009.
Kein Vaterland! Sehr deutsch, sehr todessehnsüchtig, sehr verstörend: Reinhard Jirgl beerbt in seinem misanthropischen Zeitroman "Die Stille" Arno Schmidt und Alfred Döblin, ohne dabei epigonal zu wirken. Jede Antwort weiß in diesem Buch von einer Frage. In: taz vom 12. März 2009.
Scherzmaterial. Jan Süselbeck über ein neues Buch aus Thomas Bernhards Nachlaßschublade. In: Konkret 2/2009. Siehe auch literaturkritik.de 3/2009.
Der ewige Sohn. Hans Wollschlägers gesammelte Essays zu Arno Schmidt künden von der fragwürdigen Vergötterung eines Übervaters. In: literaturkritik.de 1/2009.
Schule des Tresens. Erfolgreich und vergessen (Folge 11) zu Hermann Peter Piwitt: Die Gärten im März. Zuerst: Rowohlt, Reinbek 1979, neuaufgelegt bei Wallstein, Göttingen 2008. In: Konkret 12/2008, S. 43.
Das große Scheitern. Neu aufgelegt: Alfred Döblins großes "Erzählwerk" über die Revolution vom "November 1918" - ein historischer Roman, der Maßstäbe für die Prosa eines ganzen Jahrhunderts setzte. In: taz vom 8./9. November 2008. Siehe auch die sehr viel ausführlichere Version in literaturkritik.de 12/2008.
Abbilder einer Epoche in ihrem Überdruss. Eine opulente Neuausgabe von Claude Lévi-Strauss' "Traurigen Tropen" feiert den 100. Geburtstag des großen Ethnologen. In: literaturkritik.de 12/2008.
Bezeichnende Innerlichkeit. Peter Walther hat eine opulente Anthologie mit Tagebuch- und Briefnotizen deutscher Intellektueller herausgegeben, die den Ersten Weltkrieg kommentierten. In: literaturkritik.de 11/2008.
Tagebuch über Arno Schmidt: Sie nannten es Arbeit. Große Verrisse, kleine Honorare, Schnaps um 8.45 Uhr: Alice Schmidt hielt in ihrem "Tagebuch aus dem Jahr 1955" die Arbeitsbedingungen ihres Ehemanns fest. In: taz vom 8.10.2008.
Ein Tag im Leben. Der Rock-Opa Neil Young gastierte mit seiner »Electric Band« in Berlin und headbangte sich durch die wichtigsten Songs seines über 40jährigen Schaffens. In: Jungle World vom 28. August 2008.
Streber vs. Profikiller. Der Bestsellerautor Daniel Kehlmann hat eine Rede über Bertolt Brecht gehalten. Darin zeigt er sich als ideologischer Musterschüler der Berliner Republik. In: Konkret, Heft 9 / September 2008, S. 64. Siehe auch die Online-Version in: literaturkritik.de 10/2008.
Aus dem Märchenland. Die isländische Band Sigur Rós serviert auf ihrem neuen Album erneut Pathos, dass einem schwindelig wird. In: Jungle World vom 24. Juli 2008.
Alte Frauen beim Metzger. Tom Segevs Klassiker "Die ersten Israelis" und Claude Lanzmanns Debütfilm "Warum Israel" erzählen von der Geschichte eines jungen Staates. In: literaturkritik.de 5/2008.
Schicksalsirrtum Überleben. Als KZ-Überlebender
litt Jean Améry unter dem Dilemma des "Übriggebliebenen", 1978 beging
er Selbstmord. Mit Band 9 ist jetzt die Werkausgabe komplett. In: taz
vom 26.4.2008.
Die Böswilligen. Jonathan Littells monumentaler NS-Kriegsroman "Die
Wohlgesinnten" ist bei der deutschen Kritik durchgefallen - allerdings
mit merkwürdigen Begründungen. In: konkret 4/2008, S. 46-47. Siehe auch
die ausführliche Version in: literaturkirtik.de
5/2008.
Wenn Deutsche über Auschwitz reden. Ruth Klügers wieder aufgelegte Autobiografie "weiter leben" schärft den kritischen Blick auf die moderne Genozidforschung und die deutsche "Vergangenheitsbewältigung". In: literaturkritik.de 5/2008.
Der Handlanger. Shlomo Venezia stellt sich seinen Erinnerungen an Auschwitz. In: Jüdische Allgemeine, 13. März 2008. Siehe auch die wesentlich erweiterte Version: Wichtiger als 1.000 Bibeln. Shlomo Venezias Bericht "Meine Arbeit im Sonderkommando Auschwitz" und Irene Ebers autobiografischer Versuch "Ich bin allein und bang" erzählen, was lange niemand hören wollte - genauso wie Claude Lanzmanns Film "Shoah". In: literaturkritik.de 5/2008.
Opferkultur von der Antike bis zur Gegenwart. Das Buch "Märtyrer-Porträts" lässt Differenzierungen vermissen. Der islamistische Selbstmordattentäter, der auf himmlische Freuden spekuliert, findet seinen Bezugspunkt auch in der christlichen Tradition. Darauf macht Sigrid Weigel in dem Buch "Märtyrer-Porträts" aufmerksam, das den Lesen mit Opfertod, Blutzeugen und Heiligen Kriegern konfrontiert. Jan Süselbeck stellt das Buch vor. Deutschlandfunk, 28. Januar 2008, 19:15 Uhr.
Full Spectrum Dominance. Niels Werber findet die vergessen geglaubte "Geopolitik der Literatur" in der Populärkultur wieder In: literaturkritik.de 2/2008.
Ameise und Vollmeise. Die Tarnkappe neben dem Stahlhelm: Thomas Karlaufs Biografie Stefan Georges erinnert an den einflussreichsten Dichter-Priester des 20. Jahrhunderts. In: konkret 1/2008. Siehe auch die Online-Version bei literaturkritik.de 2/2008.
Notorischer Kotzbrocken. Arno Schmidts "Briefwechsel mit Kollegen" dokumentiert ein Rezeptionsphänomen, das bis heute nicht ergründet ist. In: konkret 1/2008. Siehe auch die Online-Version bei literaturkritik.de 2/2008.
German Walking. Ausspannen in der Schweiz, mit Wandern und Lesen. Das hatte sich der Kleinunternehmer Jobst Böhme so schön vorgestellt. Bald hockt er in der Bergwelt und sichtet drei Manuskripte, die ihm ein befreundeter Schriftsteller mitgab. Aus der Lesereise wird ein Slalom in die Vergangenheit: Auch wenn man in Brigitte Kronauers Roman »Errötende Mörder« am Ende nur noch Bahnhof versteht – es lohnt sich, ihn zu lesen. In: Jungle World vom 29.11.2007.
Reiche Ernte. Der Germanist Wolfgang Matz versucht in seiner Studie »1857. Flaubert, Baudelaire, Stifter« zu erklären, wie es dazu kam, dass gleich drei der berühmtesten Bücher des 19. Jahrhunderts im selben Jahr erschienen. In: Jungle World vom 22.11.2007.
Schreibwut revisited. Germanisten betreiben die Wiederentdeckung des Romanciers und Aufklärers Karl Gutzkow. Das ist eine gute Idee! Nun erscheinen die 3.000 Seiten des "Zauberers von Rom" neu. In: taz vom 1.11.2007.
Diese Prosa schockt einen total. Achtung! Euch
interessiert nur noch die Finsternis. Der abgefahrenste
Roman der Saison: Mark Z. Danielewskis Metahorror "Das Haus - House
of
Leaves" lehrt uns das Fürchten auf zweiter Stufe. In: taz vom
10.10.2007.
Rettung der Zeit. Sanftmütige Sinfonien: Peter Kurzeck beschreibt mit großer Liebe die Vorgeschichte einer Trennung – „Oktober und wer wir selbst sind“. In: taz vom 28.4.2007. Siehe auch die veränderte Version bei literaturkritik.de 6/2007.
Schulze war hier. Autor sein heißt reisen, lesen, Preise und Stipendien abräumen. Ingo Schulzes Erzählband „Handy“ schildert die kleine Welt des Literaturbetriebs. In: Jungle World vom 4.4.2007.
Sag mir, wo die Botschaft ist, wo ist sie geblieben? Drei Akkorde und die Wahrheit: Mit seinem neuen Album „My Name Is Buddy“ kehrt Ry Cooder zur Folklore der nordamerikanischen Arbeiterbewegung zurück. In: Jungle World vom 11.4.2007.
Unter Bestien. Über 70 Jahre nach seiner Entstehung erscheint Jean Amérys Jugendroman „Die Schiffbrüchigen“. In: Jungle World vom 28.3.2007.
Kein Sommermärchen. Frederick Weinsteins „Aufzeichnungen aus dem Versteck“ schildern die autobiografischen „Erlebnisse eines polnischen Juden 1939-1946“. In: literaturkritik.de 3/2007.
Karl, der Blogger. Die Österreichische Akademie der Wissenschaften hat Karl Kraus’ legendäre Zeitschrift Die Fackel komplett digitalisiert und ins Internet gestellt. In: Jungle World vom 24.1.2007.
Frickler unter sich. Was ist eigentlich aus den guten, alten Helden an der Fusion-Gitarre geworden? Aktuelle Jazz-CDs üblicher Verdächtiger. In: Jungle World vom 6.12.2006.
Wechselbad der Gefühle. Edgar Hilsenraths „Berlin … Endstation“ führt den Leser zurück zu Hilsenraths Kaddisch für die Armenier, seinem „Märchen vom letzten Gedanken“. In: literaturkritik.de 12/2006.
Der verlorene Sohn. Joachim C. Fests Erinnerungen handeln vom zerrissenen Charakter seines Vaters. Seinem eigenen revisionistischen Geschichtsbild bleibt der Autor trotzdem treu. In: literaturkritik.de, Ausgabe 10-2006.
HJ, Beatles und DDR. Warum Helmut Kraussers schulmäßig gebauter Roman „Eros“ nichts taugt. In: Jungle World vom 4.10.2006. Sie auch die Version bei literaturkritik.de 10/2006.
Prekäres Entdeckertum. Gunther Nickel fragt nach der Krise des Lektorats und gibt zehn Insider-Einschätzungen zur Lage eines wandelbaren Berufs heraus. In: literaturkritik.de 9/2006.
Atlantis der Kindheit. Frank Schulz hat endlich den dritten Teil seiner "Hagener Trilogie" vorgelegt: „Das Ouzo-Orakel“. In: literaturkritik.de 9/2006.
Stephan Porombka: Kritiken schreiben. Ein Trainingsbuch. Eine Rezension von Jan Süselbeck. Arte, 16.8.2006.
Der Kampf und die Kamera. Der Zusammenhang von Krieg und seinen Abbildern wird neuerdings immer intensiver untersucht. Ein Blick in neuere wissenschaftliche Monografien und Sammelbände. In: Jungle World vom 9.8.2006. Siehe auch literaturkritik.de 10/2006.
Sommer, Baumhaus, Tod. Kevin Vennemanns Debütroman „Nahe Jedenew“ handelt von einem Pogrom und umkreist das Ende allen Erzählens. In: Jungle World vom 12.7.2006.
Dichtung und Wahrheit. Ruth Klügers Aufsatzsammlung „Gelesene Wirklichkeit“ untersucht das spannungsreiche Verhältnis zwischen faktischer Erinnerung und Kitsch. In: Jungle World vom 28.7.2006.
Der Klimasturz. Matthias Matussek schießt sich im „Spiegel“ auf den in Frage gestellten Heine-Preisträger Peter Handke ein und serviert die Jury gleich mit ab. In: literaturkritik.de, Ausgabe 07-2006.
Den Tränen auf der Spur. Warum weinen wir bei Filmen wie „Brokeback Mountain“ und „Titanic“? Woher rührt das Unbehagen an den Inszenierungen von David Lynch? Drei Studien über Psychoanalyse und Kino suchen nach Antworten. In: Jungle World vom 21.6.2006.
So geht das nicht? So geht es doch! Am kommenden Sonntag feiert Edgar Hilsenrath seinen achtzigsten Geburtstag: Sein Erstlingsromans "Nacht" wurde endlich wieder aufgelegt, er trifft wie Faustschläge. In: Frankfurter Rundschau, 29.3.2006.
Donald Ducks hoch komplexe Verfahren. Klaus Theweleits neue Aufsatzsammlung „friendly fire“ widmet sich den „bunten Bubis und Girlies“ von MTV. Er liest aber auch Comics als amerikanische Geschichtsbücher. Netzeitung, 2.3. 2006.
Das nicht allzu lange Kurzeck-Telefonat. Der Schriftsteller Peter Kurzeck am Apparat. Ein kurzes Gespräch und eine längere Betrachtung über sein Werk. In: Jungle World vom 1.3.2006.
Der Infantile. Wolfgang Hildesheimers wiederaufgelegtes „Mozart“-Buch ist die ideale Anti-Lektüre zum affirmativen Vereinnahmungs-Jubiläum. In: literaturkritik.de 2/2006.
Father of Invention. Barry Miles hat die bislang fundierteste Biografie Frank Zappas geschrieben. Bloß den Zynismus des Musikers schätzt er nicht. In: Jungle World vom 4.1.2006.
Ein Glücksritter in Polen. Und dann die Wandlung des Opportunisten zum Helden: David M. Crowe hat die erste Biographie Oskar Schindlers vorgelegt. In: Frankfurter Rundschau, 4.1.2006.
Lesen und auf der Couch liegen. Michael Rohrwasser hat Sigmund Freuds Lektüren noch einmal nachgelesen. In: Jungle World vom 12.10.2005.
Er sah das Zifferblatt Europas nicht in Deutschland. Karl Ferdinand Gutzkows Biographie über sein publizistisches Idol, den Frankfurter Kritiker Ludwig Börne, in neuer Edition. In: Frankfurter Rundschau vom 5.10.2005.
Nicht weitersagen! Was ist dran an dem literarischen „Geheimtipp“ Hans Jürgen von der Wense? In: Konkret 10/2005.
Pillen mit Dylan. How does it feel? Sam Shepard beschreibt eine legendäre Tournee Bob Dylans. In: Jungle World vom 28.9.2005.
Deutsche Zeitbombe. Wie Wolfgang Kraushaar versucht, den vergessenen Antisemitismus der 68er zu enthüllen. In: Jungle World vom 6.7.2005.
Eine Welt in Ruinen. Martin Stritt hat ein rätselhaftes Gemälde des Niederländers Maarten van Heemskerck untersucht. In: Konkret 7/2005.
Dirty Harry kehrt zurück. Reemtsma zur Frage der Folter. In: Frankfurter Rundschau vom 29.6.2005.
Der Billigkritisierer. Erst die Rührung und die Erschütterung, dann die Erkenntnis, einem Lügner aufzusitzen: Andreas Maiers missglückter Vatermord an seinem Schriftstellerlehrer Thomas Bernhard. In: taz vom 25. Juni 2005.Republik rund um die Uhr. Reden wie zur Verteidigung der nationalen Sicherheit: In der neuen Akademie der Künste am Pariser Platz lasen Prominente 24 Stunden lang aus Schillers Werken. In: taz vom 8.3.2005.
Die Kerze brennt an beiden Enden. Was tun, wenn man Schiller vergessen hat? In den Schmähreden Arno Schmidts zu lesen hilft weiter. In: taz vom 19.3.2005.
Buch des Monats: Jan Süselbeck über Alice Schmidts Tagebuch aus dem Jahr 1954. In: Konkret 2/2005.
Décalage im Telefon. Über die Wechselwirkung der NS-Massenverbrechen mit Justiz, Technik und Literatur. In: Frankfurter Rundschau vom 19.1.2005.
Bei anruf Buch. Sublimation, Projektion und Größenwahn: Der Schriftsteller Peter O. Chotjewitz schreibt in seinem neuen Buch „Alles über Leoardo aus Vinci“ alles auf, was er über Leonardo da Vinci weiß, und legt dabei fleißig Fährten zur eigenen Vita aus. In: taz vom 28.12.2004.
Zynische Zeugnisse. Ein fulminantes DVD-Projekt holt die Erinnerung an den Auschwitz-Prozess zurück in die Gegenwart. In: Jungle World vom 22.12.2004.
Die Könige von Deutschland. Ein
Aufsatzband beschäftigt sich mit den deutschlandpolitischen
Vorstellungen von Intellektuellen und Künstlern in den dreißiger und
vierziger Jahren. In: Jungle World vom 8.12.2004.
Warten bis zum Sprachverlust. Was passiert, wenn man dem Theater das
Hören entzieht? In Ralf Kasteleiners Inszenierung von Beckett in
Gebärdensprache, von der deutsch-französischen Compagnie La Parole aux
Mains im Tacheles gezeigt, ziemlich viel. In: taz vom 3.12.2004.
Unerotische Epik. Sat.1 setzt im Zweiteiler „Die Nibelungen“ auf
Liebe und viel Geld. Den archaischen Stoff macht das aber auch nicht
besser. In: taz vom 29.11.2004.
Gebt mir Flachland. In der Vertretung des Landes Niedersachsen wurde eine neue Arno-Schmidt-Ausstellung eröffnet. Jan Philipp Reemtsma las sich in Rage und Wolfgang Schäuble hielt ein Nickerchen. In: taz vom 29.10.2004.
Trio vor Diorama. Wir Sensenmänner: Bernd Rauschenbach, Joachim Kersten und Jan Philipp Reemtsma lesen Arno Schmidts Geschichte „Großer Kain“ - sogar im Chor. In: taz vom 5.10.2004
Keine Sorgen mit die Deinen. Was Arno Schmidt zur Rechtschreibreform gesagt hätte. In: Jungle World vom 15.9.2004.
Panik im roten Panda. Ein Hartz-IV-Rabatt auf den Eintrittspreis: So verspricht der Theaterdiscounter Subversion. Doch das frisch ausgepreiste Stück „Arbeit, Angst, Angelika“ beeindruckt dann doch mehr durch den Mut der Schauspielerin als durch Inhalte. In: taz vom 10.9.2004.
Wie die Barbaren. Eine neue Studie belegt, dass die Deutschen bereits im 1. Weltkrieg die klaren Weltmeister im Töten waren. In: Jungle World vom 1.9.2004.
Scharfsinniger Schnösel. Wie man sein Gehirn Gewinn bringend in die Falten vergangener Zeiten legen kann: Die Tagebücher des Schriftstellers, Diplomaten, Kunstmäzens und weltläufigen Dandys Harry Graf Kessler. In: taz vom 24.8.2004.
Heiter bis wolkig. Die Thomas-Bernhard-Werkausgabe bei Suhrkamp lässt keine Wünsche offen. In ihr sind nun zwei weitere Teile erschienen. In: Jungle World vom 4.8.2004.
Harte Kerne. An der Schnittstelle zwischen Rechtskonservatismus und der extremen Rechten machte der Publizist Armin Mohler Karriere. In: Jungle World vom 4.8.2004.
Paint it black. Auch in seinem neuen Buch plädiert der Philosoph Karl Heinz Bohrer für eine Ästhetik des Bösen. In: Jungle World vom 28.7.2004.
Mutmaßungen über Uwe. Uwe Johnson zum Siebzigsten: Eine Ausstellung im Brecht-Haus erinnert an den 1984 verstorbenen Schriftsteller. Zur Eröffnung ging man der Frage nach, ob er „der typische DDR-Autor“ gewesen sei. In: taz vom 28.7.2004.
Frank hat frei. Ruhrfestspiele ohne Castorf. In: Jungle World vom 7.7.2004.
Beim Waschen dichten. Die Großväter sind die Lehrer! Die Ausstellung „Thomas Bernhard und seine Lebensmenschen“ im Literaturhaus Berlin folgt den Gedankenspuren von Familie und Freunden im Werk von Bernhard. In: taz vom 29.6.2004.
Kulturkritik aus nächster Ferne. Wage das entzaubernde Wort: Jean Améry hat oft geklagt, der Kulturbetrieb lasse ihn nur als „Parade-Opfer“ gelten. Nun ist der Auschwitz-Überlebende als Prosaautor und Philosoph neu zu entdecken - anhand der Werkausgabe und einer Biografie. In: taz vom 2.6.2004.
Krankenschwestern & dicke Dinger. Der Erste Weltkrieg in einer aktuellen Ausstellung des Deutschen Historischen Museums. In: literaturkritik.de 6/2004.
Präsent ohne Präsens. Was die Deutschen in Osteuropa für immer zerstörten: Edgar Hilsenraths Bukowina-Roman „Jossel Wassermanns Heimkehr“. In: taz vom 8.5.2004.
Theater als Trainingslager. Wie hältst du es mit der Gewalt? Das Theatertreffen lud Regisseure und Politiker zu einer Diskussion über die Reaktionen auf Terror und Krieg. Doch stattdessen ging es bald nur um ihre Darstellbarkeit. In: taz vom 5.5.2004 .
Das Werden des Wahns. Christian Geulen zeigt, wie die deutsche Gesellschaft sich ab 1870 immer mehr zum nationalistischen Projekt entwickelte. In: Jungle World vom 21.4.2004.
Auschwitz war eine deutsche Erfindung. Ein deutsch-polnisches Buch dokumentiert den Aufstand im Warschauer Ghetto 1943 anhand der Geschichten Überlebender. Zur Präsentation des Bandes diskutierten Polen und Deutsche über die Tragödie der Schoah und die Verantwortung dafür. In: taz vom 23.4.2004.
Diesen Tag anders feiern. Der Autor las und rauchte: Deutsche Verleger hatten lange Angst vor dem schwarzen Humor seiner Texte. Nun gibt es die Edgar-Hilsenrath-Werkausgabe im Dittrich-Verlag. In: taz vom 22.4.2004.
Tief unter der Heide. Die Eibia war der größte Bombenbauer im Dritten Reich. Heute findet sich auf ihrem Areal ein Erholungsgebiet. Erster Teil einer Serie über Orte des Nationalsozialismus. Kein schöner Land I. In: Jungle World vom 7.4.2004.
Die Tragödien sind real. Zweifel am großen Design der Welt: Susan Neiman denkt über das Böse nach und will eine andere Geschichte der Philosophie schreiben - vom Erdbeben in Lissabon über Auschwitz bis zu Al-Qaida. In: taz vom 25.3.2004.
Ein wankendes Leben. Von der jungen Musterschülerin der DDR-Literatur zum prominentesten Opfer der Stasi - anhand der Ausstellung zu Christa Wolf in der Akademie der Künste lässt sich eine große Zeitreise unternehmen. In: taz vom 25.3.2004.
Porsche ins Paradies. Jan Schüttes Familiendrama „Supertex“ schildert die Selbstfindung eines jüdischen Yuppies. In: Jungle World vom 10.3.2004.
Von Kopf bis Fuß auf Hiebe eingestellt. Von Bruderzwist und Blauen Engeln: In der Weimarer Republik war die berühmte Schriftstellerfamilie Mann ein beliebtes Ziel des Karikaturistenspotts. Die Landesvertretung Schleswig-Holsteins zeigt eine Ausstellung dieser Karikaturen, in denen sich ein bezeichnendes Stück deutscher Geschichte spiegelt. In: taz vom 4.3.2004.
Windespfeifen und Grasgewischel. Arno Schmidt feierte es als „ein Buch wie Homer“, James Fenimore Cooper inspirierte es für seine „Lederstrumpf“-Romane: Das Tagebuch der Offiziere Meriwether Lewis und William Clark, die Anfang des 19. Jahrhunderts begannen, den nordamerikanischen Kontinent bis hin zum Pazifik zu besiedeln. In: taz vom 17.2.2004.
„Und zeigten gerne, was wir konnten“. Andrej Angrick über die deutsche Massenmorde in der südlichen Sowjetunion 1941 – 43. In: Frankfurter Rundschau vom 11.2.2004.
Das Ende aller Stilmittel. Shock and Awe: Der Literaturwissenschaftler Peter Bürger fragte an der Humboldt-Universität nach den Möglichkeiten moderner Kunst sich mit dem Ereignis eines Weltkrieges auseinander zu setzen. In: taz vom 31.1.2004.
Schulz und Sühne. Edgar Hilsenraths satirischer Roman über die Nazidiktatur, die Judenvernichtung und die Staatsgründung Israels wurde jetzt auch wieder in Deutschland aufgelegt. In: Jungle World vom 24.1.2004.
Kaschierte Unsicherheit. Schriften zu Zeitschriften: Der „Mittelweg 36“ beschäftigt sich noch einmal mit Adorno – mit seinen Briefen an die Eltern und den Noten zur Literatur. In: taz vom 17.1.2004.
Am Leben bleiben. Wie lässt sich von der Erfahrung des Vernichtungslagers erzählen? Über Imre Kertész’ Roman „Liquidation“ und Thomas Bernhards „Auslöschung“ In: Jungle World vom 14.1.2004.
Schwarze Spiegel, bunte Scherben. Neuerscheinungen zum 90. Geburtstag Arno Schmidts beweisen: Schmidt hat nicht nur mit seinen Texten gestochen scharfe Zeitbilder geliefert, er hat auch fotografiert. In: Konkret 1/2004.
Naturgemäß ein Klassiker. Den Leser in ein richtiges Grauen hineintreiben: Mit den Romanen „Frost“ und „Verstörung“ sowie einem Kurzprosa-Band sind die ersten drei Bände der Thomas-Bernhard-Werkausgabe erschienen. In: taz vom 16.12.2003.
Die Mordlust der Möwe. Klaus Theweleit untersucht, wie das Kino auf die Deutschen sieht. In: Jungle World vom 3.12.2003.
Nageln für die Heimatfront. Eine neue kulturwissenschaftliche Studie widmet sich der Darstellung von Freund und Feind in Deutschland während des Ersten Weltkriegs. In: Jungle World vom 22.10.2003.
Gestorben muss sein. Jan Philipp Reemtsma befragt die Literaturgeschichte nach den Ursachen von Gewalt und Krieg. In: Jungle World vom 24.9.2003.
Buch des Monats: Jan Süselbeck über Karl Gutzkow: „Die neuen Serapionsbrüder“. In: Konkret 5/2003.
Menschen wie Rinder. Gustav Frenssen schrieb sich mit seiner Kolonial- und Heimatliteratur in die Herzen der Deutschen. Erster Teil einer Serie über nationalsozialistische Dichter. Führers Bettlektüre I. In: Jungle World vom 7.1.2003.
Blog-Kommentare
von mir finden sich auf schauerfeld.de, einem Blog zur
ersten gesetzten Ausgabe von Arno Schmidts "Zettel's Traum" (2010).
Porträts / Dossiers
Ein deutscher Dandy. Harry Graf Kesslers Tagebücher sind seismografische Literatur, ein schillerndes Medium der Geschichte und ein Spiegelbild des Intellektuellen im frühen 20. Jahrhundert. Eine Quellenkritik. Jungle World, 7.3.2007.
J.R. im Tunnel. Er tauchte in die Popszene der Achtziger ein und bald darauf ab. Jetzt sind seine Romane bei Suhrkamp erschienen. Eine Begegnung mit Wolfgang Welt, der dem Wahnsinnigwerden ein literarisches Denkmal gesetzt hat. In: Jungle World vom 14.2.2007. Siehe auch die Version: Lenz, postmodern. Eine Begegnung mit Wolfgang Welt, dem Autor der Romansammlung "Buddy Holly auf der Wilhelmshöhe". In: literaturkritik.de 2/2007.
Room Full of Mirrors. Klaus Theweleit zum 65. Geburtstag. In: literaturkritik.de 2/2007.
Anderswohin, ganz unfreiwillig. Wer Jean Amérys Aufsätze und Bücher in der Werkausgabe nachliest, wird mit schockierenden Aktualitäten konfrontiert. Ein dringendes Plädoyer für die Lektüre eines der wichtigsten Publizisten des 20. Jahrhunderts. In: literaturkritik.de 11/2006.
Hölderlin vom Roten Stern. Früher war KD Wolff ein linker Revolutionär. Heute ist sein Verlag Stroemfeld/Roter Stern eine der ersten Adressen für historisch-kritische Editionen – und wieder einmal in finanziellen Schwierigkeiten. Netzeitung, 16.12.2004.
Aus der Deckung. Wolfgang Hildesheimers Erfahrungen als deutscher Schriftsteller. Jungle World, 27.10.2004.
Nicht dazugehören. Über den Schriftsteller Wolfgang Hildesheimer und seine zweite Emigration. Jungle World, 27.10.2004.
Interviews
Maelstrom vom Lügen. Ein Mailwechsel über Bret Easton Ellis' Roman „Lunar Park“ (mit Alban Nikolai Herbst). In: literaturkritik.de 10/2006.
"Reglementierungen bremsen das Denken." Interview mit KD Wolff. In: Jungle World vom 18.8.2004.
Reportagen
Wie man einen Grizzly überlebt. In den kanadischen Rocky Mountains sind die Braunbären zuhause. Vor nahenden Touristen nehmen die scheuen Tiere lieber Reißaus. Aber kann man sich da sicher sein? In: Jungle World vom 13. März 2008. Siehe dazu auch: An der Baumgrenze. In den kanadischen Nationalparks geht die Angst vor Grizzlies und Schwarzbären um. Die richtige Reiselektüre bringt den Hiker bei seiner Spurensuche auf andere Gedanken - oder auch nicht (literaturkritik.de 4/2008).
Der Trümmerhaufen wächst zum Himmel. Natur und Kultur in Kassel - was bei der documenta 12 vor allem nervt, sind die Katalogkommentare zu den ausgestellten Kunstwerken. In: literaturkritik.de 7/2007.
66 Grad Nord. Man kann Halldór Laxness, Jón Svensson oder Ina von Grumbkow lesen - aber wie ist Island wirklich? Besichtigung eines Schauplatzes. In: Literaturkritik.de 10/2006 und in der Jungle World vom 11.10.2006.New York im Nebel. Am ersten Oktoberwochenende feierte Berlin den 15. Jahrestag der deutschen Widervereinigung. Genau der richtige Zeitpunkt, um einmal nachzusehen, was die Deutschen mit ihrem „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ treiben. Eine Reportage von Jan Süselbeck. In: Konkret, Heft 11 (2005).
Preußen revisited. Eine Stippvisite in der „Infobox“ zum Wiederaufbau des Berliner Schlosses. Literaturkritik.de Nr. 6/2005, zuerst erschienen in der Jungle World vom 27.4.2005.
„15.000 Volt bin ich“. In Marbach am Neckar wird die bislang umfassendste Ausstellung zu Leben und Werk Arno Schmidts gezeigt. Eine Erstbegehung mit Jan Süselbeck. In: Konkret 5/2006.
Wo die wilden Tiere wohnen. Acht Tage auf Safaritour durch Kenia. Ein Reisetagebuch. In: Jungle World vom 16.3.2005.
Last Exit Hans Huckebein. Text: Jan Süselbeck; Fotos: Franz-Josef Knelangen. Die Gesellschaft der Arno-Schmidt-Leser (GASL) tagte in Würzburg. Doch so mancher Forscher sehnte sich schnell nach Off-Topic-Aktivitäten. Eine Reportage.
Politik
Schluck und stirb! Glaubt man der Polizei, hat die Brechmittelvergabe nichts mit Rassismus zu tun und rettet Leben. Nach dem Tod Laya-Alama Condes in Bremen wird in mehreren Ländern über diese „Ermittlungsmethode“ diskutiert. In: Jungle World vom 26.1.2005.
Wellness beim Führer. Auf dem Obersalzberg in Bayern befand sich das
Urlaubsdomizil Adolf Hitlers. Die Hotelkette Interconti wird dort im
Frühjahr ein Vier-Sterne-Hotel eröffnen. Kein schöner Land IV. In:
Jungle World vom 5.1.2005.
MV und Zwanziger. Den DFB regiert jetzt eine „Doppelspitze“. Gerhard Mayer-Vorfelder und der rechte Filz bleiben. In: Jungle World vom 14.7.2004.
Vorwärts zur Null. Die Übernahme der Frankfurter Rundschau durch die SPD-Holding ist perfekt. In: Jungle World vom 12.5.2004.
Die Agenda frisst die Kinder. Mit den rot-grünen Reformen wird die Kinderarmut wieder zunehmen, meint der Kinderschutzbund. In: Jungle World vom 17.3.2004.
Piepende Tauben und die Grünen als Kulturgut. Nicht Subvention und Steuervergünstigung, sondern Investition: Eine Debatte im Bundestag zur auswärtigen Kulturpolitik und deren enger werdenden finanziellen Spielraum. In: taz vom 15.3.2004.
Möllemanns Erbe. Die Ermittlungen zu den Schwarzgeldkonten des verstorbenen Jürgen W. Möllemann und der Spendenaffäre der nordrhein-westfälischen FDP kommen kaum voran. In: Jungle World vom 21.1.2004.
Auf Regen folgt Sonne. Erst die Jahrhundertflut, dann die Jahrhundertdürre. Auch in Deutschland wird der Klimawandel spürbar. Vor allem die Landwirte erleiden wirtschaftliche Einbußen. In: Jungle World vom 10.12.2003.
Mutig in Mutlangen. Vor 20 Jahren veranstaltete die Friedensbewegung eine große Aktionswoche gegen die Stationierung der Pershing-II-Raketen. In: Jungle World vom 15.10.2003.
Ali im Rosenholz. Die Frage sollte
nicht lauten: Spitzelte Günter Wallraff für die Stasi? Sondern: Warum
ist das nicht völlig gleichgültig? In: Jungle World vom
10.9.2003.
Brennende Landschaften. Am 29. Mai jährt sich der Mordanschlag auf eine
türkische Familie in Solingen zum zehnten Mal. In: Jungle World vom
28.5.2003.
Mann im Ohrwaschel. Alle abhören und Autokennzeichen filmen: Die CSU wollte in Bayern eine umfassende Überwachung ermöglichen. In: Jungle World vom 14.5.2003.
Brücke über den Teich. Seit 50 Jahren kümmert sich die „Atlantik-Brücke“ um das deutsch-amerikanische Verhältnis. In: Jungle World vom 12.3.2003.
Nur eine Schlägerei. In Erfurt wurde ein Mann offenbar von Rechtsextremen zu Tode geprügelt. Die Polizei sieht keinen politischen Hintergrund der Tat. In: Jungle World vom 5.2.2003.
Ein Organ wird gespendet. Nachdem ein verwirrter Student mit seinem Motorsegler stundenlang über Frankfurt am Main kreisen konnte, fordert Verteidigungsminister Struck den Einsatz der Bundeswehr im Inneren. In: Jungle World vom 22.1.2003.
Intifada in Mitte. Wenn die Freunde Palästinas in Berlin demonstrieren und dabei gegen Israel hetzen, darf die PDS nicht fehlen. In: Jungle World vom 17.4.2002.
Nation im Kommen. Ganz ohne Bomben schreitet der katalanische Nationalismus voran. Gallische Dörfer, eine Serie über Regionalismus in Europa. Teil I. In: Jungle World vom 20.3.2002.
Schatz im Silbersee. Reinhard Gehlen war zuerst ein Agent der Nazis, dann der BRD. Kürzlich wurde bekannt, dass er 1956 einen Staatsstreich plante, für den Fall eines Wahlsieges der SPD. In: Jungle World vom 5.6.2002.
Wenn Preußen handeln. Seit mehreren Wochen protestieren Roma-Flüchtlinge aus Jugoslawien in ganz Deutschland gegen ihre geplante Abschiebung. In Berlin wurden sie besonders nett empfangen. In: Jungle World vom 19.6.2002.
Wieder ganz normal leben. Sechs Jahre Pirna sind genug. Die Familie Sendilmen ist wegen ständiger rechtsextremistischer Übergriffe, Pöbeleien und Bedrohungen nach Berlin gezogen. In: Jungle World vom 12.6.2002.
Verteile und herrsche. Mit der Veröffentlichung einer Liste von Profiteuren bedrängt die Initiative Berliner Bankenskandal die an der Hauptstadtpleite Schuldigen. Die Methode ist umstritten. In: Jungle World vom 31.7.2002.
Besuch in der Zone. Der rote Teppich ist ausgerollt. Der US-Präsident George W. Bush besucht für 24 Stunden Berlin. In: Jungle World, 22.5.2002.
Nur Ludwig lachte. Kanzlerkandidaten der CSU haben es schwer. 1980 hatte die Linke mit ihrer „Stoppt Strauß“-Kampagne die Nase vorn. In: Jungle World vom 23.1.2002.
Neues über Krieg und Tod. Jan Süselbeck über das Propagandamaterial der Bundeswehr. Auslandseinsätze der Bundeswehr, in den achtziger Jahren noch undenkbar, sind längst „wieder“ Normalität geworden - der erste deutsche Angriffskrieg nach 1945 ist bereits Geschichte. Wie aber verkauft sich die neue „selbstbewußte“ Truppe eigentlich in ihrem aktuellen Info- und Werbematerial und welche Ziele werden hier abgesteckt? In: Konkret 8/2001

