Forschung
Polymere Materialien für optische und elektrische Anwendungen
Aktuelle Arbeiten fokusieren auf orientierte konjugierte Materialien
(für polarisierte Lichtemission) und auf konjugierte Materialien mit
verbesserter Licht- und Oxidationsstabilität. Im Rahmen der
Untersuchung natürlicher Polymere mit supramolekularen Überstrukturen
sollen spezielle optische Eigenschaften untersucht werden.
Ziel ist das Verständnis der thermoreversibelen Gelierung
flüssigkristalliner Polymere. Anderweitige Synthesen und Untersuchungen
zu flüssigkristallinen Polymeren werden auch im Rahmen der
obengenannten Arbeitsgebiete durchgeführt.
Poly(p-xylylene) und verwandte Polymere
Poly(p-xylylene) sind sowohl auf Grund ihrer Synthese als
auch auf Grund ihrer Struktur-Eigenschaftsbeziehungen her eine
ungewöhnliche Polymerklasse.
Die Möglichkeit zur lösungsmittelfreien Polymerisation durch
Gasphasenabscheidung der Monomere erlaubt eine Vielzahl funktionaler
Oberflächenmodifikationen (z. B. in der Sensortechnik, Medizintechnik,
Chipherstellung, Optoelektronische Bausteine).
Ziel der synthetischen Arbeiten ist die oberflächeninduzierte
Orientierung der Makromoleküle durch kontrollierte
Gasphasenabscheidung. Fernziel ist die Entwicklung von
substratinduzierten taktischen radikalischen Polymerisationen.
Metallkatalysierte Polymerisationen und Polykondensationen
Bei den metallkatalysierten Polymerisationen stehen die
Übergangsmetall- und Seltenerden-metallkatalysierte vinylische und
ringöffende Polymerisation unter Verwendung neuer Ligandensysteme im
Vordergrund.
Arbeiten zu metallkatalysierten Polykondensationen fokusieren auf den
Einsatz neuer supramolekularer Katalysatorsysteme.
Aromatische Polymere mit ungewöhnlichen Konformationen
Ziel ist die Entwicklung aromatischer Polymere, die trotz der
Verknüpfung der aromatischen Segmente über Brückensegmente, die freie
Drehbarkeit erlauben sollten (Einfachbindungen), kettensteife
Konformationen einnehmen und die Ausbildung von Nanostrukturen erlaubt.
Fernziel ist u. a. die exakte Reproduktion vorgegebener Konformationen
durch Templatpolymerisation.
Polymere für medizinische Anwendungen
Ziel ist die Entwicklung neuer bioabbaubarer Polymere mit
maßgeschneiderten mechanischen Eigenschaften und definierten
Nanostrukturen für den Knochenersatz sowie die Entwicklung
nanostrukturierter hochfunktionalisierter Polymere für die
Oberflächenveredelung von Stents.
Ziel ist die Funktionalisierung und Strukturierung von Fasern und
Roehrchen mit Durchmessern kleiner 1000 nm. Matten aus Roehrchen werden
aus unterschiedlichsten Materialien (Polymer, Metall, Glas etc)
hergestellt und miteinander kombiniert.
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