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Hybridbiomaterialien

Biomineralisation von Nanostrukturen

Diatomeen (Kieselalgen) besitzen eine äußere Schale aus SiO2 (Glas) oder Carbonat, die durch Biomineralisation entsteht. Die bizarren und extrem vielfältigen Formen der Diatomeenschalen sind seit langem bekannt, jedoch ist ihre Funktion bisher weitgehend unbekannt.

Wir versuchen, die Biomineralisation der Diatomeen nachzuahmen und die bei den Diatomeen beobachteten Strukturen nachzubilden. Zum einen untersuchen wir die Nanostruktur der Diatomeenschalen, zum anderen ihre optischen Eigenschaften. Es wird vermutet, dass die Strukturen der Diatomeenschalen der Sammlung und Konzentrierung von Licht dienen.

Die sanfte Biomineralisation, wie sie bei den Diatomeen abläuft, ist auch technisch interessant.

Diatomeen bilden ihre bizarren SiO2-Schalen durch einen Biomineralisationsprozess. Wir untersuchen, welche Funktion die auffallenden Formen der Diatomeenschalen haben und ahmen den Biomineralisationsprozess der Diatomeen mit einfacheren Molekülen nach.



Literatur:

D. Rhinow, N. Hampp:Forming Micro Structured Alkanethiol Self-Assembled Monolayers on Gold by Laser Ablation. IEEE Trans. Nanobiosciences 3 (2006) 188-192.
A. Schönafinger, A. Morbitzer, D. Kreß, L.-O. Essen, F. Noll, N. Hampp: Morphology of solid supported protein monolayers in dependence on substrate and protein surface properties. Langmuir 22, (2006) 7185-7191.
A. Wu, Z. Jia, A. Schaper, F. Noll, N. A. Hampp: Simultaneous Removal of Thiolated Membrane Proteins Resulting in Nanostructured Lipid Layers. Langmuir, 22 (2006) 5213-5216.
F. Noll, M. Sumper, N. Hampp: Nanostructure of Diatom Silica Surfaces and of Biomimetic Analogs. NanoLetters 2 (2002) 91-95.


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Zuletzt aktualisiert: 03.08.2007 · Authmann

 
 
 
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