Grundgedanken des DFG-Projektes "NanoHale"
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Vernetzung
Zur Verwirklichung des Projektes wurde eine enge Zusammenarbeit der nötigen Fachgebiete etabliert, was entsprechende Vorteile birgt.
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Ziele der Arbeitsgruppen Wendorff/Greiner
Eines der Ziele des Projektes sind wirkstoffbeladene Nanofasern und Nanoröhren für den therapeutischen Einsatz in der Therapie von Lungenerkrankungen im Bereich der Alveolen. Systematische Untersuchungen zur Wirkungsweise polymerer Nanofasern und Nanoröhren im therapeutischen Einsatz sowie zu deren Biokompatibilität, insbesondere unter toxikologischen Aspekten, sind bisher nicht bekannt. Die Wirkstoffbeladung von Nanofasern und Nanoröhren für therapeutische Zwecke ist, im Gegensatz zum Fall der Nanopartikeln, ebenfalls praktisch unerforscht. Die Anwendungen von Nanofasern und Nanoröhren in der Therapie von Lungenerkrankungen über die Inhalation sind jedoch von besonderem Interesse. Neben der Auswahl der geeigneten Polymersysteme, der Präparation von Nanofasern und Nanoröhren, deren Wirkstoffbeladung, der Wirkstoff-Freisetzung stellen sich grundlegende Fragen zum Depositionsverhalten bei der Lungeninhalation und der Toxikologie solcher Polymerfasern und Polymerröhren in Abhängigkeit von der chemischen und morphologischen Struktur (Dimensionen, aerodynamischer Radius, Oberflächenstrukturen Krümmung, mechanische Eigenschaften). Die genannten Fragestellungen sollen systematisch im Rahmen des Projektes in enger Vernetzung mit den Arbeitgruppen Kissel, Kreyling / Schulz, Seeger und Bakowsky
untersucht werden.
| In den Arbeitsgruppen Wendorff/Greiner ist das Ziel die Entwicklung
von Wirkstoff beladenen polymeren Trägersystemen für eine Deposition
und Freisetzung von Wirkstoffen in der Lunge zur Behandlung
unterschiedlicher Lungenkrankheiten. Das Projekt beruht dabei auf dem
Konzept, dass anisometrische nanostrukturierte Träger im Allgemeinen
besser für eine Medikamentenfreisetzung in der Lunge geeignet sind als
sphärische Nanopartikel. Sphärische Partikel mit Abmessungen oberhalb
von 10 Mikrometern sind nicht in der Lage, in die fein verästelten
Strukturen der Lunge einzudringen, wohl aber entsprechende lineare
Systeme wie Fasern endlicher Länge. Eine Analyse des
Depositionsverhaltens von Trägern in der Lunge hat gezeigt, das der
aerodynamische Radius der Träger die entscheidende Rolle beim
Depositionsverhalten spielt. |
Das Projekt sieht die Präparation von Fasern mit vorgegebenen Radien und Längen, die Präparation von Fasern einstellbarer Porosität sowie von Hohlfasern vor, außerdem die Beladung solcher anisometrischer Träger mit Wirkstoffen. Die Träger müssen so gestaltet werden, dass die Medikamentenfreisetzung gezielt eingestellt werden kann. Als Präparationsmethoden wurden das Elektrospinnen sowie zwei Templatverfahren ausgewählt, von denen eines auf Fasern beruht und das zweite auf porösen Templaten.
Weitere Informationen zu NanoHale und den beteiligten Arbeitsgruppen:

