Oberbürgermeister Egon Vaupel (von links) und Stadtentwicklungsreferent Wolfgang Liprecht übergaben einen Scheck über 15000 Euro an Professorin Stefanie Dehnen, Vizepräsident Dr. Michael Schween und Professor Bernhard Neumüller für das Chemikum der Philipps-Universität.
"Mittlerweile
ist es für mich schon zur Tradition geworden, dem Marburger Chemikum im
Auftrag des Stadtparlaments eine Geldspende zu überbringen", so
Oberbürgermeister Egon Vaupel bei der Scheckübergabe an Professorin
Stefanie Dehnen am 17. März. "Dies ist", erklärte Vaupel weiter, "neben
der Unterstützung des Kamerapreises der zweite Leuchtturm der
erfolgreichen Kooperation zwischen Stadt und Universität". Marburgs
Oberbürgermeister kündigte ferner eine finanzielle Beteiligung der
Stadt in Höhe von 500 000 Euro für die Renovierung des Gebäudes in
der Bahnhofstraße an, in das das Chemikum auf Dauer einziehen soll. Bei
der Verwirklichung dieses Projektes sei eine hervorragende
konzeptionelle Vorarbeit sowohl von städtischer als auch von
universitärer Seite erfolgt, die die Einrichtung
des Mitmachlabores in der Bahnhofstraße möglich werden lasse.
Professorin Stefanie Dehnen, die das Chemikum federführend betreut,
dankte dem Stadtoberhaupt für die "finanzielle Spritze" sehr und
berichtete voller Stolz, dass die Einrichtung auch bei dem
augenblicklich laufenden Veranstaltung sehr gut ausgebucht sei. Sie
könne mit Freude feststellen, dass vor allem die Schüler viel Spaß
dabei hätten, unter Anleitung von Studierenden selbst Experimente zu
starten.
Auch Uni-Vizepräsident Dr. Michael Schween bedankte sich sehr für
die umfangreiche städtische Unterstützung und wies darauf hin, dass
dadurch eine Dauerfinanzierung für das Chemikum leichter würde.