Forschung der AG Mykologie
Biodiversität und... |
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Interaktionen von Pilzen |
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Die Forschungsschwerpunkte der AG Mykologie liegen in Untersuchungen der Morphologie, Ultrastruktur, Systematik, Interaktionen und Ökologie von Pilzen, insbesondere Basidiomycota. Neben der Systematik von Pilzen, welche die Basis aller Biodiversitätsuntersuchungen darstellt, steht bei unseren Untersuchungen im Vordergrund, welche biologischen und ökologischen Funktionen Pilze in verschiedenen temperaten und tropischen Biotopen erfüllen. Dabei interessiert uns besonders, auf welche Weise Basidiomyceten mit anderen Organismen (Tiere, Pflanzen) in ihrem Lebensraum interagieren.
In der AG Mykologie wird ein breites Spektrum an Untersuchungsmethoden angewendet. In unserem S2-Labor isolieren wir eine Vielzahl von Pilzstämmen, die in unserer Stammsammlung weiterkultiviert werden. Morphologisch-anatomische Untersuchungen können mit Hilfe von Lichtmikroskopie mit digitaler Bildauswertung und Bildanalyse durchgeführt werden. Es stehen dafür apparativ sämtliche lichtmikroskopischen Untersuchungsmethoden (Durchlicht-, Phasenkontrast-, Interferenzkontrast-, Fluoreszenzmikroskopie) zur Verfügung. Zur Klärung ultrastruktureller Fragen setzten wir Rasterelektronenmikroskopie und Transmissions- elektronenmikroskopie ein. In unserem molekularbiologischen Labor untersuchen wir auch das Genom von Pilzen.
Enge Kooperationen insbesondere bei der Anwendung molekularbiologischer Methoden existieren mit der AG Naturschutz II und der AG Zellbiologie des FB sowie mit dem Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie.
Der AG Mykologie ist das Herbarium Marburgense angeschlossen.



