Entwicklungsbiologie und Parasitologie
- Entwicklungsbiologie der Tiere
(Renate Renkawitz-Pohl)
Kurzinfo / Homepage
- Parasitologie
(Klaus Lingelbach)
Kurzinfo / Homepage
Entwicklungsbiologie der Tiere
Prof. Dr. Renate Renkawitz-Pohl
Forschungsschwerpunkte
Die Grundfrage der Entwicklungsbiologie lautet: Wie entsteht ein Organismus? Anhand der Taufliege Drosophila melanogaster lassen sich eine Vielzahl von Vorgängen sowohl morphologisch wie genetisch als auch molekular im Detail studieren. Hinzu kommt noch, dass sich viele der gewonnen Erkenntnisse direkt auf andere Organismen wie z.B. auch den Menschen übertragen lassen.
Zwei sehr unterschiedliche Prozesse stehen im Mittelpunkt unserer
Forschung. Zum einen die Bildung der embryonalen Bewegungsmuskulatur,
die durch Fusion unterschiedlicher einkerniger Zelltypen zu
mehrkernigen, synzytialen Myotuben entsteht. Analyse von Mutanten sowie
die Charakterisierung der relevanten Gene kann hier spezifische
Einblicke in diesen Prozess liefern. Zum anderen interessieren wir uns
für die Vorgänge, die während der Spermatogenese zur Inaktivierung und
Kompaktierung des Chromatins führen. Insbesondere hier lassen sich
Regulationsmechanismen wie Translationskontrolle oder aber
Chromatinmodifikation durch Proteinaustausch von z.B. Histonen durch
Protamine auf vielen Ebenen - morphologisch wie molekular -
studieren.
Kontakt
Prof. Dr. Renate Renkawitz-Pohl
Tel.: ++49 6421 28 21502
Fax: ++49 6421 28 21538
renkawit@staff.uni-marburg.de
PD Dr. Detlev Buttgereit
Tel.: ++49 6421 28 26836
Fax: ++49 6421 28 21538
buttgere@staff.uni-marburg.de
Dr. Susanne Önel
Tel.: ++49 6421 28 23501
Fax: ++49 6421 28 21538
oenel@staff.uni-marburg.de
Parasitologie
Prof. Dr. Klaus Lingelbach
Forschungsschwerpunkte
Viele intrazelluläre Parasiten können nur dann in ihren Wirtszellen
überleben, wenn sie diese modifizieren. Wir befassen uns mit den
zellbiologischen Grundlagen der Wirt-Parasit-Interaktion, insbesondere
mit den Veränderungen physiologischer Eigenschaften von Wirtszellen
durch intrazelluläre Parasiten. Als Modellsysteme dienen Plasmodium
falciparum , der Erreger der Malaria tropica, und Toxoplasma gondii ,
der Erreger der Toxoplasmose.
Schwerpunkte
- Transportwege von Parasitenproteinen innerhalb infizierter Wirtszellen
- Biogenese definierter Parasiten-Kompartimente
- Infektionsbedingte Modifikationen der Wirtszellmembran
- Funktion des Apicoplast
- Proteomanalyse von Zellkompartimenten infizierter Zellen
Die experimentellen Ansätze bei allen Projekten sind Methoden der
molekularen Zellbiologie, insbesondere Zellfraktionierung,
Proteinbiochemie (Proteomics) und rekombinante DNA Technologie.
Kontakt
Prof. Dr. Klaus Lingelbach
Tel.: ++49 6421 28 23404
Fax: ++49 6421 28 21531
lingelba@staff.uni-marburg.de
Dr. Stefan Baumeister
Tel.: ++49 6421 28 23421
Fax: ++49 6421 28 21531
baumeist@staff.uni-marburg.de
PD Dr. Frank Seeber
Tel.: ++49 6421 28 26596
Fax: ++49 6421 28 21531
seeber@mailer.uni-marburg.de
Dr. Julius Nyalwidhe
Tel.: ++49 6421 28 23364
Fax: ++49 6421 28 21531
nyalwidh@staff.uni-marburg.de

