Zoologische Sammlung - Stopfpräparate, "Vogelsammlung"
Die "Vogelsammlung" enthält ca. 670 ausgestopfte Vögel und Säugetiere. Einige der Präparate sind weit über 100 Jahre alt. Bis in die 40er und 50er Jahre hinein war es durchaus üblich, einen Vogel erst zu schiessen und dann zu bestimmen; folglich besass auch das Zoologische Institut eine "Institutsflinte", und man darf davon ausgehen, dass sich der jeweilige Präparator des Instituts seine Exponate gelegentlich selbst vom Ast geholt hat.
Drei präparierte Singvögel sind noch eindeutig dem
Ornithologen Curt Floericke zuzuordnen, der im Wintersemester 1892/1893
mit der Erstellung eines Sammlungskatalogs begann. Diese Exponate
können Sie auf der Seite "Vogelsammlung - Curt Floericke" betrachten.
Gegen Fraß durch Insekten geschützt wurden die alten Präparate durch die Verwendung von arsenhaltigen Substanzen. Die neueren Präparate sind mit Eulan U33 konserviert.
Im Jahre 2008/09 bekam die Stopfpräparate-Sammlung neue Vitrinen; die hier gezeigten Fotos stellen den historischen Stand (bis Anfang 2008) dar.
Präparierte Eulen. Foto: N. Beck |
Blick in die Vogelsammlung 2006: links der Säugetier-Schrank, rechts
Kiwis, Kormorane, Taucher und weitere.
Blick in die Vogelsammlung 2006: Enten, Greifvögel,
Hühnervögel; Schrank rechts Rallen und Watvögel.
Blick in den Sammlungsschrank 2006: Stilleben mit
Meise und Beutelmeise samt verschiedenen Nest-Typen.
Blick in den Sammlungsschrank 2006: Nicht alles,
was wie eine Drossel aussieht, ist auch eine.
Blick in den Sammlungsschrank 2006: Die
Säugetier-"Aliens" in Reih und Glied
Blick in den Sammlungsschrank 2006: Hasen und
Hörnchen in trauter Eintracht

