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11.12.2008

"Fluorit - Die bunte Pracht"

11. Dezember 2008 bis 11. Mai 2009

FluoritFluorit zählt zu den farbenprächtigsten und farbenreichsten Mineralien der Welt. Nicht umsonst bezeichnet man ihn auch als das Mineral des Regenbogens. Reinhard Brauns schreibt in seinem Buch "Das Mineralreich": "Flussspat zeigt vielleicht von allen Mineralien die mannigfaltigste Färbung, aber dazu ist zu bemerken, dass jede Farbe wieder in vielen Nuancen auftritt, von dem hellsten Gelb bis zu dunklem Weingelb, vom lichten Violett bis zu dunklem Violett, von dem zartesten Grün bis zu sattem Blaugrün, und nicht selten so, dass an einem Kristall verschiedene Farben zusammenwirken..."

Diese Farbenpracht hat den „Flussspat“ zu einem begehrten Sammelobjekt gemacht. Aber auch die Klarheit und die scheinbar einfachen Kristallformen mit all ihren Kombinationen und Zwillingsbildungen, echte kristallographische Besonderheiten und spannende physikalische Phänomene haben dazu beigetragen. Klangvolle Namen wie Cave-in-Rock im Hardin County in den USA, Okoruso in Namibia, die neuen chinesischen Fundstellen in Hunan, Naica in Mexico, Alston Moore in England, Berbes in Spanien, Göschenen in der Schweiz, Grube Clara im Schwarzwald, Wölsendorf in Bayern, Schönbrunn im Vogtland, das Freiberger Revier in Sachsen, Rottleberode im Harz, um nur einige zu nennen, lassen das Herz eines jeden Fluoritsammlers höher schlagen.

Zu sehen sind neben Neuerwebungen des Mineralogischen Museums Marburg Leihgaben verschiedener Universitäten (Freiberg, Dresden), dem Mineralienmuseum in Pforzheim, Exponate von Privatsammlern (R. Balzer, S. Brumlik, K. Busch, Dr. G Gebhard, G. Kerkhey, W. Henkel, Dr. H.-J. Wilke) und geschliffene Fluorite (M. Wild, Kischweiler und A. Becker, Idar-Oberstein), die in der Austellung einen einzigartigen Einblick in die farbenprächtige Welt des Fluorits ermöglichen. Abgerundet wird die Ausstellung durch  gezüchtete Fluorite der Firma Schott Lithotec in Jena.

>> Zur Nachricht "Fluorit - Die bunte Pracht"


Zuletzt aktualisiert: 11.12.2008 · Peter Masberg

 
 
 
Fb. 19 - Geographie

Mineralogisches Museum der Philipps-Universität, Firmaneiplatz, D-35032 Marburg
Tel. 06421 28-22244, Fax 06421 28-27077, E-Mail: minmus@staff.uni-marburg.de

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