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Dermatohistopathologie:

Leitung: PD Dr. med. W. Pfützner

Stellvertretende Leitung: PD Dr. med. H. Mittag


Tel:
06421- 58 - 62913/62927
Fax:06421- 58 - 63187

mikroskopeDermatohistopathologische Untersuchungen sind von besonderer Bedeutung in der Dermatologie, da sie in vielen Fällen wegweisend für die Diagnosestellung sind. Neben der Differentialdiagnose entzündlicher Hauterkrankungen ist die Dermatohistopathologie entscheidend für die Diagnosesicherung bei Hauttumoren und zur Beurteilung der Ränder der Operationspräparate auf Tumorfreiheit.

Vorreiter der Dermatohistopathologie waren Dermatologen wie Gustav Simon (1848) und Paul Gerson Unna. Letzterer hat bereits 1894 ein umfangreiches Buch über die Histopathologie der Hautkrankheiten veröffentlicht. Feingewebliche Untersuchungen haben folglich eine lange Tradition in der Dermatologie und die Verknüpfung von klinisch-dermatologischer und feingeweblicher Untersuchung der Haut hat sich über die Jahrhunderte bewährt. Auf diese Weise können zusätzliche, sich ergänzende Informationen gewonnen werden und manche Erscheinungsbilder der Hautkrankheiten lassen sich besser erklären und verstehen.

In der Marburger Universitäts-Hautklinik erfolgen dermatohistopathologische Untersuchungen bereits seit fast 50 Jahren. Anfang der 1960iger Jahre führte der damalige Direktor Prof. Dr. Otto Braun-Falco diese Methodik zusammen mit Prof. Dr. Mladen Rupec ein. Mit Beginn der 1980iger Jahre entstand an der Klinik eine eigen-ständige Abteilung für Dermatohistopathologie und Elektronenmikroskopie der Haut unter der Leitung von Prof. Rupec. Seit 1984 war in dieser Abteilung Frau Dr. Mittag als Weiterbildungsassistentin tätig, welche Ende 1986 zur stellvertretenden Leiterin der damaligen Abteilung ernannt. Nach der Pensionierung des Abteilungsleiters wurden die dermatohistopathologischen und immunhistologischen Untersuchungen in der Klinik kontinulierlich weitergeführt.

Es werden routinemäßig Hämatoxylin-Eosin-gefärbte Schnitte von den Hautproben angefertigt und, wenn erforderlich, werden Serienschnitte, histochemische Sonder-färbungen und immunhistologische Färbungen angefertigt.
Die Präparate werden mit modernen Mikroskopen bei verschiedenen Vergrößerungen gesichtet. Es besteht die Möglichkeit, die Befunde durch eine Diskussionsbrücke oder digitale Übertragung  mit Kollegen gemeinsam anzusehen und zu besprechen.

Pro Jahr werden etwa 7000 Präparate gesichtet, befundet und archiviert. Bei ca. 800 - 1000 dieser Präparate ist eine aufwendige Randbeurteilung mit zahlreichen Anschnitten erforderlich.
Die dermatohistologisch tätigen Ärztinnen und Ärzte nehmen regelmäßig an den angebotenen Weiterbildungsveranstaltungen und an der Qualitätssicherung der ADH teil.

Zuletzt aktualisiert: 25.04.2012 · Klinik für Dermatologie und Allergologie, I.Nuhn

 
 
 
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Klinik für Dermatologie und Allergologie, Baldingerstr., D-35043 Marburg
Tel. 06421-58-66280/66281, Fax 06421-58-62902, E-Mail: hautklinik@med.uni-marburg.de

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