Hochschulambulanz, Poliklinik der Klinik für Dermatologie und Allergologie Oberarzt: Dr. med. A. Bender Sprechstundentermine nach Absprache (bitte an Überweisungsschein denken!)
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Sprechstunde allgemeine DermatologieOberarzt: Prof. Dr. med. Arne KönigDas gesamte Spektrum der Dermatologie
wird in dieser Sprechstunde behandelt. Oftmals dient diese Sprechstunde
auch zur Weiterleitung des Patienten an eine der Spezialsprechstunden,
z.B. Phlebologie, Autoimmundermatosen, Allergologie, Venerologie und
Andrologie. Patienten, bei denen eine operative Behandlung (stationär
oder ambulant) oder eine nichtoperative stationäre Behandlung notwendig
ist, werden grundsätzlich zunächst in der Sprechstunde für allgemeine
Dermatologie gesehen. Die Behandlung erfolgt per Überweisungsschein und
nach telefonischer Terminvereinbarung
(Tel.: 06421 - 58 - 62940). Folgende Erkrankungen werden u.a. in der allgemeinen poliklinischen Sprechstunde betreut:
Hierbei erfolgt nach Diagnosestellung
auch die Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen der Hautklinik (OP,
Allergologie, Venensprechstunde, onkologische Betreuung, Tagesklinik,
Bettenstationen) und, falls notwendig, auch mit den übrigen Abteilungen
des Klinikums (Labor, Röntgenabteilung, Mikrobiologie, Innere Medizin,
Nuklearmedizin, Gefäßchirurgie, etc.)
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| Oberärzte: | Prof. Dr. med. A. König |
| PD Dr. med. W. Pfützner | |
| Dr. med. J. Skrzypek |
Diese Sprechstunde dient
schwerpunktmäßig zur Abklärung des Krampfaderleidens (Varikosis, z.B.
Stammvarikose der Vena saphena magna oder Vena saphena parva,
Seitenastvarikosis und Perforansveneninsuffizienzen). Hier wird neben
der klinischen Untersuchung immer auch eine Dopplersonographie
(Ultraschalluntersuchung) durchgeführt, sowie gegebenenfalls auch
weitere Spezialuntersuchungen im Hause der Hautklinik
(Lichtreflexionsrheographie, farbkodierte Duplexsonographie) und auch
in Zusammenarbeit mit der Radiologie (Phlebographie, Angiographie). Die
Patienten werden über verschiedene operative und nichtoperative
Therapieformen aufgeklärt, ein umfangreiches Behandlungskonzept wird
erstellt, und im Falle einer geplanten Krampfader-OP werden alle
vorbereitenden Maßnahmen mit dem Patienten besprochen und durchgeführt.
Die operative Behandlung erfolgt dann je nach Krankheitsbild ambulant
oder stationär. Die Nachsorge nach operativer Behandlung erfolgt
ebenfalls in der Sprechstunde für Phlebologie oder in der Sprechstunde
für Allgemeine Dermatologie.
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Sprechstunde für Genodermatosen (erbliche Hautkrankheiten)
nach telefonischer Terminvergabe (Tel. 06421 - 58 - 62940)Leitung: OA Prof. Dr. med. Arne König
Genodermatosen sind erblich bedingte
Hautkrankheiten, die durch einen Gendefekt in einem einzigen Gen
verursacht werden. Daher sind viele Hauterkrankungen, die durch eine
Vielzahl von Genen bedingt sind, nicht zu den Genodermatosen zu
rechnen, obwohl sie familiär gehäuft vorkommen (z.B. Schuppenflechte
oder Neurodermitis).
Traditionsgemäß stellt die Erkennung,
Behandlung von seltenen Genodermatosen einen Schwerpunkt in der
Marburger Hautklinik dar. Der verantwortliche Oberarzt arbeitet hier
eng mit dem Institut für Humangenetik der Universität Marburg zusammen
(Leiter: Prof. Dr. K.H. Grzeschik). Darüberhinaus bestehen deutschland-
und europaweit Kooperationen mit anderen Universitätskliniken,
Instituten für Molekulargenetik und auch mit Selbsthilfegruppen. Dr.
König ist auch Mitglied im Network for Ichthyoses and Related
Keratinizing disorders (NIRK), einem Netzwerk für Ichthyosen und
verwandte Erkrankungen (www.netzwerk-ichthyose.de/)
Da es sich bei den Genodermatosen oft
um extrem seltene Erkrankungen handelt, werden Patienten meist gebeten,
möglichst vollständige Befunde und Arztbriefe mitzubringen. Wichtig ist
auch, besonders bei Kindern, daß beide Eltern, evt auch Geschwister
(betroffen oder nicht-betroffen) mit in die Sprechstunde kommen. Es
wird dann versucht, anhand der Vorgeschichte, der klinischen Befunde,
der alten Arztbriefe etc. eine Verdachtsdiagnose zu stellen.
Anschließend wird, falls nach dem Stand der Forschung möglich, auch
eine molekulare Diagnostik (Blutteste, evt. Hautproben) durchgeführt.
In dieser Spezialsprechstunde erfolgen dann je nach Befund umfangreiche
Beratung und Aufklärung über die Art der Erkrankung, mögliche
Behandlungsformen, Fragen der Vererbung etc., auch in Zusammenarbeit
mit Kollegen der Humangenetik.
Einige Beispiele für Genodermatosen:
- Neurofibromatose
- autosomal rezessive Ichthyosen
- CHILD-Syndrom (Congenital Hemidysplasia with Ichthyosiform nevus and Limb defects)
- Conradi-Hünermann-Happle-Syndrom (X-chromosomal dominante Chondrodysplasia punctata)
- Fokale dermale Hypoplasie (Goltz-Syndrom)
- Morbus Hailey-Hailey (Pemphigus benignus familiaris chronicus)
- Morbus Darier (Dyskeratosis follicularis)
- Incontinentia pigmenti (Bloch-Sulzberger-Syndrom)
- Disseminierte superfizielle aktinische Porokeratose
- u.v.a.
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Sprechstunde für Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall)
nach telefonischer Terminvergabe (Tel. 06421 - 58 - 62940)Oberarzt: Prof. Dr. med. A. König
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Sprechstunde für Autoimmundermatosen
nach telefonischer Terminvergabe (Tel. 06421 - 58 - 62940)Oberarzt: Dr. med. Rüdiger Eming
Ein Schwerpunkt unserer Klinik stellt
die Erkennung und Behandlung von Autoimmundermatosen dar, hierfür wurde
eigens diese Sprechstunde eingeführt. Umfangreiche technische
Untersuchungen, die bei diesen Erkrankungen oft notwendig sind, werden
zum Großteil in unserem Hause bzw. im Zentrallabor des Klinikums
durchgeführt (Histologie, Immunfloureszenz, Autoantikörper etc.). Die
folgende Liste enthält Beispiele einiger typischer Dermatosen, die in
dieser Sprechstunde betreut werden:
- Pemphigus vulgaris
- bullöses Pemphigoid
- vernarbendes Schleimhautpemphigoid
- Dermatitis herpetiformis Duhring
- Lineare IgA-Dermatose
- Lupus erythematosus
- Sklerodermie
- Dermatomyositis
- schwere, therapieresistente Formen der
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IGEL – individuelle Gesundheitsleistungen
Hierbei handelt es sich um
Leistungen, die aus kosmetischen Gründen oder ohne medizinische
Notwendigkeit auf Wunsch des Patienten erbracht werden. Die Kosten sind
vom Patienten selbst zu tragen, da IGELeistungen nicht von der
gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden.
Diese Maßnahmen und Leistungen werden in der Poliklinik mit dem Patienten besprochen und geplant, die folgende Liste enthält einige Beispiele:
- Entfernung gutartiger, kosmetisch störender Hautveränderungen wie z.B. von seborrhoischen Warzen, Narben, Keloiden, Naevuszellnaevi (Muttermalen), Lipomen (Fettgewebsgeschwülste), Fibromata pendulantia (sog. Stielwarzen), Xanthelasmen (gelbliche Einlagerungen von Fett in den Augenlidern)
- Verödung von Besenreisern
- Laserbehandlung/Verödung von Teleangiektasien (erweiterten Äderchen), Naevi aranei (Sternchenangiome) oder eruptiven Angiomen (Altersblutschwämmchen)
- Korrektur der Blepharochalasis (hängende Oberlider)
- Entfernung von Tätowierungen
- Behandlung der Hyperhidrose (übermäßiges Schwitzen) und Falten mit Botulinumtoxin;
- ärztliche Berufseignungsuntersuchung
- Tests auf Kosmetikaunverträglichkeit (ohne Vorliegen eines Ekzems)
- ärztliche Untersuchung außerhalb der kassenärztlichen Pflichten (z.B. für die Schule, für den Kindergarten, Sportverein, Schwimmunterricht, Reiserücktritt)
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