Marburger System zur Qualitätssicherung und Therapieevaluation
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In den letzten Jahren wurden in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie der Philipps-Universität Marburg verschiedene Instrumente und Vorgehensweisen zur Therapieevaluation entwickelt, erprobt und empirisch überprüft. Aufgrund der gewonnenen Erfahrungen konnte eine Vorgehensweise entwickelt werden, die seit dem 1. September 1999 in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie "routinemäßig" durchgeführt wird. Mit dieser Evaluationsmethode wird es möglich, kinder- und jugendpsychiatrische Behandlungen in systematischer Weise zu überprüfen und die Methode als "Basisevaluation" für weiterführende Therapiestudien zu verwenden. Solche Untersuchungen sind nicht nur von wissenschaftlichem Interesse, sondern sie dienen auch als Leistungsnachweis im Rahmen der gesetzlich geforderten allgemeinen Qualitätssicherung.
Zur Evaluation von Behandlungen verwenden wir
- Vor-Nach-Messungen mit standardisierten Fragebögen zur Erfassung des Therapieerfolges. Hierzu gehören
-
- die Child Behaviour Check List (CBCL) und der Youth Self Reoprt
(YSR)
- das Inventar zur Erfassung der Lebensqualität bei Kindern und Jugendlichen - ILK.
- die Child Behaviour Check List (CBCL) und der Youth Self Reoprt
(YSR)
- Die
standardiserte Erhebung der Therapiezufriedenheit mit dem Fragebogen
zur Beurteilung der Behandlung FBB.
- Ein standardisiertes Interview zur Therapieevaluation: Zu diesem
Interview gehören
- direkte Erfolgseinschätzungen,
- die Erfassung der Symptomatik mit den Marburger Symptomskalen - MSS,
- und die individualisierte Erhebung der wichtigsten Probleme mit der LISTE-Methodik.
Alle von uns verwendeten Instrumente werden im Huber-Verlag unter dem
Titel "Marburger System zur Qualitätssicherung und Therapieevaluation
bei Kindern und Jugendlichen" publiziert.



