Zusatzqualifikation "Sport mit Sehgeschädigten"
In Ergänzung ihres gymnasialen Lehramtsstudienganges können Sportstudierende in Marburg eine Zusatzqualifikation „Sport mit Sehgeschädigten“ erwerben, die in Verbindung mit dem ersten Staatsexamen formal anerkannt wird. Sie wird in einem Zeitraum von zwei Semestern absolviert und umfasst insgesamt 8 SWS mit eng verknüpften theoretischen und schulpraktischen Lehrveranstaltungen.
Voraussetzung für die Teilnahme an der Zusatzqualifikation ist der erfolgreiche Abschluss von Modul 7d im Lehramtsstudiengang.
Aus organisatorischen Gründen können jeweils nur 12-14 Absolventen in einen Ausbildungszyklus aufgenommen werden.
Studierende haben in dieser Zusatzausbildung die
Möglichkeit, sich im Sinne eines Projektstudiums in enger
Theorie-Praxis-Verbindung intensiv mit den Problemen des Bewegungs-,
Spiel- und Sportunterrichts mit sehgeschädigten Schülerinnen und
Schülern zu befassen und sich für das spezifische Anwendungs- und
Berufsfeld zu qualifizieren.
In den Theorieveranstaltungen werden allgemeine Aspekte der Lebenswelt
blinder und sehbehinderter Menschen sowie deren spezifische
Schwierigkeiten thematisiert. Im Mittelpunkt stehen dabei
anthropologische Aspekte des Handelns und der Behinderung,
wahrnehmungs- und koordinationstheoretische Grundlagen des
Bewegungshandelns, sozialpsychologische Zusammenhänge sowie
entwicklungspsychologische Grundlagen und psychomotorische Bedingungen
bei Sehschädigung und Blindheit. Diese Inhalte bilden neben einer
pädagogischen Einordnung die Grundlage für die Vermittlung und
praktische Erprobung didaktisch-methodischer Konzepte.
Weitere Informationen zur Zusatzqualifiaktion mit
Studienverlauf, Studien- und Prüfungsordnung finden Sie, wenn Sie
diesem Link folgen.
Ansprechpartner:
Dr.
Jörg Bietz
Tel.: 06421-2823972
E-Mail: bietz@staff.uni-marburg.de
Sprechstunde: Do. 14.00-15.30 Uhr

