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Technische Universität Darmstadt

 

Politik und Wirtschaft (für das Lehramt an beruflichen Schulen)

 

Abschluss: Master of Education (M.Ed.)

 

Formalia

 

Bedingungen der Einschreibung

Der Studienbeginn ist im Wintersemester und im Sommersemester möglich, eine Aufnahme des Studiums zum Wintersemester wird aber empfohlen.

Studieninteressenten müssen zunächst die erforderliche Hochschulzugangsberechtigung vorweisen können. Zulassungsvoraussetzung ist dann der Abschluss Bachelor of Education der TU Darmstadt oder ein gleichwertiger Abschluss (Fachhochschul- oder Universitätsabschluss in einer beruflichen Fachrichtung). Außerdem ist der Nachweis eines fachnahen Praktikums von 52 Wochen oder einer fachnahen Berufsausbildung zu erbringen. Der Nachweis des Praktikums entfällt für Studierende, die den Abschluss Bachelor of Education an der TU Darmstadt erworben haben.

Studierende, die nicht den Studiengang „Bachelor of Education (Gewerblich-technische Bildung)“ an der TU Darmstadt absolviert haben, werden nur mit bestimmten Auflagen zugelassen, die nach Angaben des Zentrums für Lehrerbildung in etwa dem Umfang von einem Semester entsprechen, weshalb für das Studium fünf Semester eingeplant werden sollten.

 

Umfang und Aufbau des Studiengangs

Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester. Abweichungen ergeben sich unter anderem für Studierende, die nicht den Bachelor of Education an der Technischen Universität Darmstadt absolviert haben (siehe Bedingungen der Einschreibung).

Für den erfolgreichen Abschluss müssen 120 ECTS-Punkte erworben werden. 20 ECTS-Punkte entfallen auf die Fachdidaktik der beruflichen Fachrichtung, 10 ECTS-Punkte auf die schulpraktischen Studien der beruflichen Fachrichtung, 15 ECTS-Punkte auf Module aus den Erziehungswissenschaften und 60 ECTS-Punkte auf das Studienfach. Die Master Thesis hat einen Umfang von 15 ECTS-Punkten.

 

Kombination mit anderen Fächern

Das Fach Politik und Wirtschaft kann in Kombination mit der beruflichen Fachrichtung Bautechnik, Chemietechnik, Druck- und Medientechnik, Elektrotechnik und Informationstechnik, Körperpflege oder Metalltechnik sowie mit den Erziehungswissenschaften studiert werden.

 

Inhalte

 

Konzeption und (inter-)disziplinäre Ausrichtung

Im viersemestrigen Masterstudium werden die Erziehungswissenschaft, die Fachdidaktik der beruflichen Fachrichtung und die schulpraktischen Studien aus dem Bachelorstudium weitergeführt und mit dem Studium des Faches Politik und Wirtschaft und dessen Fachdidaktik kombiniert.

 

Modulbeschreibung

Pflichtmodul Einführung in die Politikwissenschaft

Pflichtmodul Politische Theorie und politische Philosophie

Pflichtmodul Das politische System der Bundesrepublik Deutschland

Pflichtmodul Internationale Beziehungen und Außenpolitik

Pflichtmodul Wirtschaft und Recht

Themen: Einführung in die Volkswirtschaftslehre; Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre; Arbeitsrecht.

Pflichtmodul Fachdidaktik

Themen: Allgemeine und Themenbezogene Fachdidaktik.

Wahlpflichtmodul Demokratisches Regieren in Mehrebenensystemen

Wahlpflichtmodul Öffentliche Verwaltung und Organisationen der Interessenvermittlung

Wahlpflichtmodul Internationale Beziehungen und Organisationen

Wahlpflichtmodul Vertiefung Volkswirtschaftslehre

Themen: Mikro- und Makroökonomik.

Wahlpflichtmodul Arbeitsmarkt und soziale Sicherung

Themen: Vertiefung im Arbeitsrecht, insbesondere kollektives Arbeitsrecht und soziale Sicherung.

Pflichtbereich Erziehungswissenschaften

Modul P1 Bildungstheorie im gesellschaftlichen Kontext

Themen: Lebenslanges Lernen als neue Anforderung an die berufliche Weiterbildung; Berufsbildungspolitik und -systeme, Recht und Organisation der beruflichen Bildung.

Modul P2 Beobachten, diagnostizieren, beraten und fördern

Themen: Pädagogische Diagnostik und Benachteiligtenförderung; Pädagogische Psychologie unter Entwicklungsaspekten in der Jugendphase; Professionelles Handeln in Bildungsprozessen.

Wahlpflichtbereich

Modul1 Qualität und Management von Bildungsprozessen

Themen: Bildungs- und Qualifikationsmanagementsysteme; Evaluationsforschung und -verfahren; Curriculumentwicklung und Qualität von Lehr-Lern-Prozessen.

Modul 2 Berufsbildung im Kontext von Geschlecht und Internationalität

Themen: Theorien der Genderforschung; Internationale Berufsbildung; Berufsbildungstheorie in Bezug zu Gender und Internationalität; Theorien der Berufspädagogik.

Modul 3 E-Learning und Informationspädagogik

Themen: Informationspädagogik; neue Medien in der Bildung; E-Learning.

Module aus der beruflichen Fachrichtung müssen im Umfang von 20 ECTS-Punkten belegt werden.

 

Art des Gender-Bezugs

 

Explizite Verankerung eines Gender-Bezugs durch eigenständige Gender-Module

Im Wahlpflichtbereich der Erziehungswissenschaften gibt es mit dem Modul 2 Berufsbildung im Kontext von Geschlecht und Internationalität ein eigenständiges Gender-Modul, das aus zwei Seminaren und einer Vorlesung besteht und einen Umfang von 9 ECTS-Punkten hat.

In dem Modul sollen Internationalität und Gender als Querdimensionen der Berufsbildungsforschung und -theorie behandelt sowie auf das Spannungsverhältnis von Gleichheit und Differenz eingegangen werden. Berufspädagogische Institutionen sollen in Bezug auf ihre Bedeutung für Ungleichheit untersucht und Methoden der vergleichenden Berufsbildungsforschung vermittelt werden.

 

Querschnittsverankerung: Gender-Bezug in der Studiengangsbeschreibung

Der Studiengang weist keinen Gender-Bezug in der Studiengangsbeschreibung auf.

 

Querschnittsverankerung: Gender-Bezug in den Modulbeschreibungen

Der Studiengang weist keine Gender-Bezüge in den Modulbeschreibungen auf.

 

Beteiligte Professuren mit Gender-Denominierung

Am Institut Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik besetzt Prof. Dr. Angela Paul-Kohlhoff eine Professur, die einen Beitrag zur beruflichen Sozialisationsforschung, Betriebspädagogik, Didaktik der beruflichen Bildung, Bildungs- und Berufsprobleme von Frauen im Hinblick auf technische und naturwissenschaftliche Berufsbilder liefern soll.

 

Selbstdarstellung

 

Kontakt/Studienfachberatung

 

Dr. Michael Stoiber

Institut für Politikwissenschaft

Technische Universität Darmstadt

Residenzschloss

64283 Darmstadt

Telefon: 06151/ 16-4633

Telefax: 06151/16-4602

E-Mail: studiumpolitik(at)pg.tu-darmstadt.de

 



Zuletzt aktualisiert: 09.04.2010 · Buerger Lukas, Fb. 3

 
 
 
Gender Studies

Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung,
Wilhelm-Röpke-Str. 6F, D-35032 Marburg Tel. 06421/28-24823, Fax 06421/28-24841, E-Mail: genderzukunft@staff.uni-marburg.de

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