Alice-Salomon-Hochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik in Berlin
Intercultural Conflict Management
Abschluss: Master of Arts (M.A.)
Formalia
Bedingungen der Einschreibung
Voraussetzung für die Aufnahme zum Masterstudiengang ist ein erfolgreich absolviertes Hochschulstudium mit berufsqualifizierendem Abschluss entsprechend einem Bachelor-Abschluss in einem sozialwissenschaftlichen, rechtswissenschaftlichen oder kulturwissenschaftlichen Studiengang. Außerdem wird ein Jahr Praktikums- oder Berufserfahrung in für den Studiengang relevanten Bereichen vorausgesetzt, ebenso wie gute PC- und Englisch-Kenntnisse (Grad B oder besser des Cambridge Advanced Certificate). Der Studiengang wird in englischer Sprache gelehrt.
Umfang und Aufbau des Studiengangs
Das Master-Programm ist auf drei Semester angelegt und umfasst 90 ECTS-Punkte. Die ersten zwei Semester beinhalten das so genannte „blended learning“ – das integrierte Lernen, in dem Präsenzveranstaltungen und Formen von E-Learning miteinander verknüpft werden sollen. Im dritten Semester soll die Master-Arbeit recherchiert und verfasst werden.
Kombination mit anderen Fächern
Der Studiengang ist interdisziplinär ausgerichtet. Darüber hinaus ist keine Kombination mit anderen Fächern vorgesehen.
Inhalte
Konzeption und (inter-)disziplinäre Ausrichtung
Der Studiengang ist interdisziplinär ausgerichtet und enthält unter anderem politikwissenschaftliche, rechtswissenschaftliche und kommunikationswissenschaftliche Anteile. Einen großen Stellenwert nehmen das Konflikt-Management, sowie die Behandlung der Menschenrechte ein. Der Studiengang wird in englischer Sprache gelehrt und es werden verschiedene Formen des E-Learnings angewendet.
Modulbeschreibung
Kernmodule
International Human Rights Law
Themen: Institutionen der internationalen Menschenrechte, Möglichkeiten und Grenzen der Anwendung der Menschenrechte; Umgang mit juristischen Texten.
Intercultural Communication
Themen: Grundlagenwissen der interkulturellen Kommunikation; Berücksichtigung sozialer, politischer und kultureller (beispielsweise die Rolle von Geschlecht) Kontexte bei der Analyse internationaler Kommunikation.
Conflict Management
Themen: Analyse von Konflikten; verschiedene Formen der Konfliktbearbeitung; peace-building.
International Relations
Themen: Einführung in die Internationalen Beziehungen; Analyse und Bearbeitung inter- und intrastaatlicher Konflikte.
Research Methods I and II – Qualitative and Quantitative Research:
Methoden der qualitativen wie quantitativen empirischen Sozialforschung; Planung eigener Forschungsprojekte.
Vertiefende Module
Option A
Migration, Identity and Incorporation
Themen: Theorien und Dynamiken internationaler Migration; Erklärungsmöglichkeiten der zunehmenden Migration; Integrationsprozesse von MigrantInnen in die sie aufnehmenden Gesellschaften.
Migrants, Refugees and Health
Themen: Gesundheitsbedingungen und Erfahrungen von Flüchtlingen und MigrantInnen; Entwicklung und Folgen migrantischer Gesundheitspolitik unter dem Gesichtspunkt der Menschenrechte.
Option B
Conflict, Displacement and Exile
Themen: Analyse der Ursachen erzwungener Migration; Auswirkungen erzwungener Migration (auch auf die Dimensionen Alter, Geschlecht und ethnische Zugehörigkeit); Flüchtlingsschutz und Analyse von Flüchtlingspolitik (besonders in Bezug auf Kinder und Frauen).
Responses to Forced Migration
Themen: Psycho-soziale Bearbeitung der Auswirkungen erzwungener Migration; nachhaltige Lösungsansätze und die politischen Debatten um diese (insbesondere in Bezug auf die Flüchtlingspolitik in Europa).
Obligatorische Workshops
Themen: Diversity Training; Scientific Writing and Research; Negotiation Techniques and Mediation.
Art des Gender-Bezugs
Explizite Verankerung eines Gender-Bezugs durch eigenständige Gender-Module
Der Studiengang weist keine explizite Verankerung von Gender-Bezügen durch eigenständige Gender-Module auf.
Querschnittsverankerung: Gender-Bezug in der Studiengangsbeschreibung
Der Studiengang weist keinen Gender-Bezug in der Studiengangsbeschreibung auf.
Querschnittsverankerung: Gender-Bezug in den Modulbeschreibungen
Auf die Bedeutung von Gender als Querschnittskategorie in internationalen Konflikten und Prozessen wird in mehreren Modulen eingegangen. In der Beschreibung des Moduls International Relations wird explizit darauf hingewiesen, dass in allen Teilbereichen (1. International Politics, Sovereignty and Justice 2. International Institutions 3. Ethnic Conflict) eine gendersensible Perspektive eingenommen wird. Im Modul Intercultural Communication soll unter anderem auf die Rolle von Gender im interkulturellen Dialog eingegangen werden und in dem Teilbereich, der sich thematisch dem Dialog zwischen der so genannten westlichen Welt und islamischen Ländern widmet, werden auch ethnische und geschlechtsspezifische Stereotypen analysiert. Im Modul Conflict, Displacement and Exile unter der Option B soll neben den Dimensionen Alter und ethnischer Zugehörigkeit auch die des Geschlechts besonders bei der Analyse der Auswirkungen erzwungener Migration berücksichtigt werden. Auch die Flüchtlingspolitik soll in Bezug auf ihre Folgen speziell für Frauen und Kinder betrachtet werden.
Beteiligte Professuren mit Gender-Denominierung
Die am Studiengang beteiligten Lehrstühle weisen keine Gender-Denominierung auf.
Selbstdarstellung
Kontakt/ Studienfachberatung
Alice Salomon Hochschule
Martin Vollenbroek
Alice-Salomon-Platz 5
12627 Berlin
Telefon: +49(0) 30/ 99-245-333
E-Mail: infomaster@ash-berlin.eu oder vollenbroek@ash-berlin.eu
Stand: Okt. 2009

