Bernstein-Verlag, Gebr.
Remmel
Der Bernstein-Verlag wurde am 1. Januar 2002 als Gesellschaft
bürgerlichen Rechts (GbR) von den Zwillingsbrüdern Andreas und Paul
Remmel, Jahrgang 1972, in Bonn gegründet. Zunächst als Selbstverlag für
die Schriftenreihe »Goethe-Blätter« der von den Verlegern im Jahr 2000
gegründeten Goethe-Gesellschaft Siegburg e.V. installiert, entwickelte
sich durch intensive Einarbeitung in das Verlagswesen bald ein kleines
Programmfeld, das den Grundstein für das heute etablierte Spektrum der
Veröffentlichungen legte.
Die Ausbildungsinhalte und eigene Interessen der Unternehmer stecken
den Rahmen für das Verlagsprogramm: Nach einer Versicherungslehre (PR)
und Höherer Handelschule sowie einem Grundstudium der Katholischen
Theologie und Romanistik (AR) wandten sich beide
rechtswissenschaftlichen Studien zu. Dazu konkurriert bis in die
Gegenwart das erfreulich wachsende und damit zunehmende Engagement im
Verlag.
Neben einer eigenen, wissenschaftlichen Schriftenreihe, den
»Contributiones Bonnenses«, die sich in vier Abteilungen den
Hauptgebieten des verlegerischen Schaffens, nämlich
Rechtswissenschaft/Ökonomie, Theologie/Philosophie,
Geschichte/Altertumswissenschaften und der Literatur- und
Kulturwissenschaft widmet, betreut der Bernstein-Verlag auch die
Schriften der Goethe-Gesellschaft Siegburg, der Goethe-Gesellschaft
Dresden und des dortigen Kügelgenhauses sowie der Deutschen
Kafka-Gesellschaft.
Insbesondere für Projekte aus dem literarischen Bereich wird das
angestrebte akademische Profil des Programms durch eine weniger
wissenschaftliche Prägung erweitert.
Ebenfalls erweitert wird das Tätigkeitsfeld durch ein quasi zweigleisiges Programm, das sich der bildenden Kunst zuwendet; zum einen baut der Verlag ein Kunstpostkarten-Programm auf und zum anderen wurde von den Verlegern die »Goethe-Sammlung Bernstein« (GSB) eingerichtet. Diese Sammlung möchte bildenden Künstlern Raum geben, sich auf ureigenste Art – und eben nicht literarisch – mit dem Thema Goethe auseinander zu setzen. Von den durch die GSB erworbenen Kunstwerken werden nach Möglichkeit Postkarten gefertigt, die über den Verlag bezogen werden können.
Das Signet des Hauses bringt das Dasein der Verleger als monozygote Zwillingsbrüder und die – in diesem Fall – daraus resultierende produktive Verbundenheit ins Bild. Eine literarische und freilich auf diesen Umstand hin (um-)gedeutete Anspielung ist in den mottohaft aufgenommenen Goethe-Versen aus dem West-östlichen Divan, Ginkgo Biloba, zu entdecken: »Ist es Ein lebendig Wesen / Das sich in sich selbst getrennt / Sind es zwey, die sich erlesen / Daß man sie als Eines kennt.«
Auch das namengebende Fossil-Harz, der
Bernstein, steht in Verbindung zu der Bindungsstruktur der Verleger:
der Bernstein wird dem im nördlichen Himmel residierenden Sternzeichen
‚Zwilling’ zugeordnet. Da im Mai und damit in diesem Tierkreiszeichen
geboren, handelt es sich gleichsam um ‚doppelte Zwillinge’: genetisch
und astrologisch.
Bernstein-Verlag,
Gebr. Remmel
www.bernstein-verlag.de


