Strom sparen beim PC
An den Arbeitsplätzen in der Universität werden mehre tausend PCs betrieben. Unabhängig vom Einsatz mehr oder weniger moderner - und sparsamer – Technik kann durch geeignetes Benutzerverhalten insgesamt in hohem Maße Strom gespart werden.
1. Betriebszeiten reduzieren
Bei längeren Abwesenheitszeiten sollten PC und alle angeschlossen Peripheriegeräte komplett ausgeschaltet werden (vgl. 2.), bei kürzeren Nutzungspausen sollten Energiesparmodi verwendet werden (vgl. 3.). Ein permanent durchlaufender PC ermöglicht zwar den ständigen Zugriff auf dienstliche Dateien, statt der üblichen 1600 bis 2000 Stunden pro Jahr werden hier jedoch 8760 Stunden Strom verbraucht. Alternativen stellen beispielsweise die Nutzung von Servern oder mitgeführte USB-Sticks dar.
2. Komplettes Ausschalten
Wird ein PC heruntergefahren und die Peripherie ausgeschaltet, so geht der Stromverbrauch dennoch nicht auf null zurück; die Netzteile aller Geräte verbrauchen einige Watt (bis zu 10 Watt alleine beim PC). Erst die komplette Trennung vom Stromkreis beendet den Stromverbrauch; statt durch Ziehen der Stromstecker erfolgt dies eleganter durch den Einsatz einer schaltbaren Steckerleiste, die PC, Monitor, Lautsprecher, Drucker, etc. versorgt (Ausschalten erst nach dem Herunterfahren des PC!). Eine Ausnahme stellen Tintenstrahldrucker dar, die explizit ausgeschaltet werden müssen, damit der Druckkopf in seine Ruheposition fahren kann. Auch selten genutzte Geräte wie Scanner und externe Festplatte sollten separat geschaltet werden (evtl. über eine zweite Steckerleiste).
Das HRZ vertreibt schaltbare Steckerleisten als EDV-Verbrauchsmaterial (Material 40027474).
3. Sparmodi beim PC
Ein PC kann (unter Windows) so konfiguriert werden, dass er nach
einer gewissen Zeit der Untätigkeit in einen Ruhezustand geht, in dem
nur noch der Arbeitspeicher mit Strom versorgt wird (Suspend to RAM,
Standby). Ein noch sparsamerer Zustand kann eingeschaltet werden,
nachdem der Inhalt des Arbeitsspeichers auf die Festplatte kopiert
wurde (Suspend to Disk, Ruhezustand). Allerdings werden die beiden
letzten Zustände bei Nutzung von Netzlaufwerken nicht
eingenommen.
Die Konfiguration der Sparmodi erfolgt unter Windows XP über die Systemsteuerung, Menüpunkt Energieoptionen. Die folgenden Einstellungen werden für Arbeitsplatz-PCs am UMRnet empfohlen:
| Energieschemas: |
Home/Office Desk |
| Monitor ausschalten: | Nach 10 Min. |
| Festplatten ausschalten: |
Nach 15 Min. |
| Standby: | Nie |
| Ruhezustand: | Nie |
4. Monitorhelligkeit reduzieren
Ein Flachbildschirm verbraucht zwar schon deutlich weniger Strom als ein Röhrenmonitor, aber auch hier kann noch gespart werden. Der überwiegende Anteil des Energieverbrauchs von TFT-Monitoren geht zu Lasten der Hintergrundbeleuchtung. Durch Reduzierung der Bildhelligkeit kann hier Strom gespart werden.
5. Zu guter LetztÜber die Sparbemühungen beim PC hinaus sollte man auch die übrige Büroumgebung durchforsten. Beispielsweise rangiert die Glühbirne in der Schreibtischlampe mit 60 Watt in der gleichen Größenordnung wie ein moderner PC; durch eine Energiesparlampe kann man den Stromverbrauch hier auf 12 Watt senken.


