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Auf diesen Seiten finden Sie nähere Angaben über das Zentrum, seine Tätigkeiten und Mitarbeiter

 

Geschichte des Forschungszentrums

Das ICWC (International Research and Documentatin Centre for War Crimes Trials) wurde im Jahr 2000 am Max-Planck-Institut (MPI) für Europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main unter dem Namen Pilotprojekt der Volkswagenstiftung: Kriegsverbrecherprozesse gegen Deutsche und Japaner ins Leben gerufen. Diese Initiative ging auf den damaligen Direktor des MPI, Prof. Dr. Drs. h. c. Dieter Simon, und den Leiter des War Crimes Studies Center der University of California in Berkeley (WCSC), Prof. Dr. David Cohen, zurück. Nachdem der Grundstein der Forschungsarbeiten gelegt war, wurde das ICWC im Juli 2003 als interdisziplinäres Forschungszentrum an der Universität Marburg eingerichtet. Am 11.11.2008 schließlich trat die Satzung des Forschungszentrums in Kraft...

 

Aufgaben

Das ICWC betätigt sich auf zahlreichen Feldern. Zu seinen wichtigsten Aufgaben gehören die Erforschung und Dokumentation historischer Quellen, insbesondere von Material im Zusammenhang mit Kriegsverbrecherprozessen. Im Zuge dieser Tätigkeiten sammeln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ICWC überall auf der Welt verstreute Quellen und werten sie unter verschiedenen wissenschaftlichen Blickwinkeln aus. Auf diesem Wege bietet das Forschungszentrum nicht nur als zentrale Sammelstelle Zugriff auf diese Quellen, sondern hält auch eine umfassende und stetig wachsende Datenbank bereit, durch welche schnell und übersichtlich auf einen immensen Fundus relevanter Informationen zugegriffen werden kann...

 

Unserere Datenbestände

Die Materialsammlung des Internationalen Forschungs- und Dokumentationszentrums ist einzigartig. Neben Originaldokumenten verfügen wir über eine Vielzahl von Mikrofilmrollen und anderer Mikroformen (Mikrofiche) sowie über zahlreiche digitale Quellen. Unsere Bestände werden stetig erweitert, fast wöchentlich kommen neue Unterlagen hinzu. Durch die Archivierung dieser Quellen trägt das ICWC maßgeblich zu ihrem Erhalt für die Zukunft bei, denn aufgrund der schlechten Papierqualität und anderer Umstände ist der Erhaltungszustand dieser Dokumente zum Teil Besorgnis erregend. So bietet das ICWC eine zentrale Zugriffsmöglichkeit auf diese Unterlagen an. Sie können im Benutzerraum eingesehen werden, es stehen sowohl Mikrofilmlesegeräte als auch Computerterminals zur Verfügung...

 

Die Personen am Forschungszentrum

Zur Arbeit des ICWC tragen Mitarbeiter verschiedener Fachrichtungen bei. Erst durch ihr Engagement werden die zahlreichen Aktivitäten des Zentrums möglich. Die Organisation des Forschungszentrums regelt die Satzung.
 

Zuletzt aktualisiert: 29.01.2014 · Graebke

 
 
 
Philipps-Universität Marburg

ICWC, Universitätsstraße 7, D-35032 Marburg
Tel. +49 6421 28-26895, Fax +49 6421 28-26894, E-Mail: form@staff.uni-marburg.de

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