Direkt zum Inhalt
 
 
Bannergrafik (Konfliktforschung)
 
  Startseite  
 
Sie sind hier:» Universität » Zentrum für Konfliktforschung » Peter-Becker-Preis
  • Print this page
  • create PDF file

Peter-Becker-Preis

Peter BeckerZur Unterstützung zur Umsetzung von Friedensforschung in praktische Projekte wird seit 2005 alle zwei Jahre der Peter-Becker-Preis verliehen. Dotiert mit 10.000 Euro handelt es sich hierbei um den höchsten Preis für Friedens- und Konfliktforschung in Deutschland. Gestiftet wird der Preis von dem Marburger Anwalt Peter Becker, der außerdem Sprecher der internationalen Organisation "Anwälte gegen nukleare Bewaffnung" ist. Mit dem Preis sollen herausragende Arbeiten und Projekte gefördert werden, die einen bedeutsamen Beitrag zur Friedensförderung leisten. Lesen Sie mehr in der Satzung des Peter-Becker-Preises.

 

Der letzte Preisträger

Verleihung Peter Becker PreisPreisträger ist das Projekt "Peace Counts on Tour" (Link zum Internetauftritt des Projekts), das vom Institut für Friedenspädagogik Tübingen und dem Journalistennetzwerk „Peace Counts Project“ getragen wird. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Wahrnehmung für Ursachen und Eskalationsverläufe von gewaltsamen Auseinandersetzungen in Konflikt- und Krisensituationen zu erweitern. So soll Friedens- und Konfliktfähigkeit gefördert und ein Blick für neue Lösungs- und Handlungsansätze geschärft werden. schärfen. Das Projekt verknüpft Erkenntnisse aus der Friedens- und Konfliktforschung mit moderner Friedenspädagogik und konstruktivem Journalismus. Hier finden Sie den offiziellen Pressebericht der Universität zur diesjährigen Preisverleihung.

Senghaas und Co sitzendDie diesjährige Preisverleihung fand am 29. Mai in der Alten Aula der Universität statt (Programm der Veranstaltung). Die Laudatio für die Preisträger hielt der renommierte Friedensforscher Prof. Dr. h.c. Senghaas. Anschließend wurde in einem Round Table mit Medienvertretern über die Darstellung von Frieden in den Medien diskutiert. 

Peter Becker Round Table

 

 

Diskussion zwischen Michael Gleich (Institut für Friedenspädagogik), Esther Shapira (HR) und Jörg Armbruster (SWR), moderiert von Andrea Vermeer




Frühere Preisträger

2004: Dr. Ulrich Schneckener

Für sein 2002 erschienenes Buch "Auswege aus dem Bürgerkrieg" erhielt der Politikwissenschaftler Dr. Ulrich Schneckener den Peter-Becker Preis. In seinem Buch setzt re sich mit vergangenen und aktuellen ethnischen Konflikten in Europa auseinander, stellt mögliche Lösungsmodelle vor und diskutiert ihre Anwendbarkeit auf die jweiligen spezifischen Konflikte. Gerade dieser Praxisbezug hat die Jury beeindruckt.

OP Bericht über Wulffs Peter Becker Preis.jpgDen Nachwuchspreis erhielten die Ägypter Dr. Simon Mason und der Äthiopier Dr. Yakob Arsano, die in einer Forschungsarbeit am Beispiel der Probleme um die Wasserverteilung am oberen Nil praktische Vorschläge zur Konfliktregelung vorstellen. Informationen zur Preisverleihung finden Sie im Bericht des Unijournals.


Hier finden Sie einen Pressebericht zu der Verleihung 2005.

2006: Prof. Dr. Herbert Wulf

Neben Herbert Wulfs Lebenswerk galt der Jury vor allem das jüngste Buch des Friedensforschers und Experten für Sicherheitspolitik als preiswürdig. In seinem 2005 veröffentlichtem Werk "Internationalisierung und Privatisierung von Krieg und Frieden" stellt er die demokratische Kontrolle über die Streitkräfte durch Privatisierung und Internationalisierung weltweiter Militäreinsätze in Frage. Weitere Informationen zum Preisträger und der Verleihung finden Sie im offiziellen Pressebericht der Universität.

Hier finden Sie einen Pressebericht zu der Verleihung 2007.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2010 · Pohls

 
 
 
Zentrum für Konfliktforschung

Zentrum für Konfliktforschung, Ketzerbach 11, D-35032 Marburg
Tel. 06421/28-24444, Fax 06421/28-24528, E-Mail: konflikt@staff.uni-marburg.de

URL dieser Seite: http://www.uni-marburg.de/konfliktforschung/peterbecker

Impressum