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26.06.2012

Kanada in der Schule – Erfolgreiche Lehrerfortbildung des Marburger Zentrums für Kanada-Studien

Der traditionelle Canadian Literature Day des Marburger Zentrums für Kanada-Studien stand ganz im Zeichen des Themas "Teaching Canada in the EFL Classroom."

Lehrer beim CanLitDay 2012
Rund 45 Lehrerinnen und Lehrer aus ganz Hessen informierten sich beim Canadian Literature Day 2012 über die Vermittlung kanadischer Themen im Schulunterricht. Am 24. Mai 2013 bietet das Marburger Zentrum für Kanada-Studien eine Lehrerfortbildung zum Thema "Perspectives on/from Canada" an.
Vom 22.-23. Juni fand im Kanada-Saal der Universitätsbibliothek eine Lehrerfortbildung zum Thema „Teaching Canada in the EFL Classroom“ statt, die vom Marburger Zentrum für Kanada-Studien in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Lehrerbildung der Philipps-Universität organisiert wurde. Die Lehrerfortbildung war Teil der traditionellen Marburger Canadian Literature Days, die das Zentrum seit mehr als zehn Jahren veranstaltet. Mit dem Thema „Teaching Canada in the EFL Classroom“ reagiert das Zentrum auf zahlreiche Anfragen von Lehrern, die sich eine Fortbildung zu kanadischen Themen wünschten, denn Kanada ist seit 2010 Referenzland im hessischen Zentralabitur – viele Lehrer haben Kanada jedoch nicht im Studium behandelt.

Das Programm bot Vorträge von Mitgliedern des Zentrums und engagierten Lehrern rund um die Kultur, Literatur und Geschichte Kanadas. Besonders die unterrichtsnahen Beispiele sowie die Vorstellung von Unterrichtsmaterialien, Medien und Büchern kamen bei den Lehrern gut an. Sarah Shortliffe von der Botschaft von Kanada in Berlin stellte den Marshall McLuhan Salon vor, ein multimediales Informationszentrum in der Botschaft, das Kanada besonders Schulklassen näher bringen soll. Auf dem Büchertisch wurden Schlüsselwerke sowie aktuelle Unterrichtsmaterialien für die Teilnehmer ausgestellt.

Ein besonderes Highlight des Canadian Literature Day war die Lesung des kanadischen Schriftstellers Henry Beissel am Freitagabend. Beissel begeisterte die rund 60 Zuhörer mit seiner intensiven Stimme und seinen tiefgängigen Texten. Für die Lehrer waren besonders Beissels Gedichte über die kanadische Natur interessant sowie sein neuestes Werk „Coming to Terms with a Child“, in dem der Autor seine Kindheit im nationalsozialistischen Deutschland verarbeitet. Nach der Lesung signierte Beissel Exemplare seines neuen Buches.

 

 


Henry Beissel hielt Lesung im Kanada-Saal
Der kanadische Autor Henry Beissel las vor rund 60 Zuhörern im voll besetzten Kanada-Saal aus seinen Werken.
Program

 

Friday, June 22, 2012

10.00-10.15 Opening

10.15-12.00
Context and Overview: Canadian Literature and Culture
Martin Kuester (Präsident der Gesellschaft für Kanada-Studien e.V., Philipps-Universität Marburg): Canada: Some Aspects of Literary and Cultural History
Carmen Birkle (Philipps-Universität Marburg): Teaching the Caribbean Diaspora in Canada

12.00-14.00
lunch break

14.00-15.00 Approaching Canada through Mysteries and Music
Sabine Heuser (Philipps-Universität Marburg): Great Unsolved Mysteries in Canadian History
Roman Meyer (Gymnasium Philippinum, Marburg): Canada in three and a half songs or less (Using contemporary independent Canadian music to illustrate aspects of Canadian culture)

15.00-15.30
coffee break
 
15.30-16.30 Canadian Media and Film
Angela Krewani (Philipps-Universität Marburg): Teaching Canadian Film
Catherine Munroe Hotes (Philipps-Universität Marburg): NFB.ca: Innovative Media for the classroom

16.30-17.00 coffee break
 
17.00-18.30 Reading and Discussion: Henry Beissel (Ottawa), Canadian poet and dramatist

 

Signierstunde Henry Beissel
Im Anschluss an seine Lesung signierte der kanadische Dichter und Dramatiker Henry Beissel sein neuestes Werk "Coming to Terms with a Child."
Saturday, June 23, 2012

 

10.00-11.00 Classroom Materials
Albert Rau (Universität zu Köln): Canadian Materials for the EFL-classroom
Christian Steiner (Weidigschule Butzbach): Country of Reference Canada: Unterrichtsmaterial von Klett und Cornelsen

11.00-11.30 coffee break

11.30-12.30
Encounters with Native Canadians
Holger Th. Gräf (Philipps-Universität Marburg): Von Hessen nach Kanada: Das Tagebuch des Philipp Jakob Hildebrandt von 1777-1781 als Quelle für interkulturelle Kontakte
Marco Ulm (Philipps-Universität Marburg): Thomas King’s Short Fiction in the EFL-classroom


Das Marburger Zentrum für Kanada-Studien bedankt sich beim Ursula-Kuhlmann-Fonds, der Universitätsbibliothek, dem Zentrum für Lehrerbildung, der Botschaft von Kanada sowie bei allen Vortragenden und Helfern für die Unterstützung.

Kontakt

Prof. Dr. Martin Kuester
E-Mail

Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · Sylvia Langwald

 
 
Marburger Zentrum für Kanada-Studien

Marburger Zentrum für Kanada-Studien, Wilhelm-Röpke-Straße 6D, D-35032 Marburg
Tel. 06421/28-24762, Fax 06421/28-24516, E-Mail: kuesterm@staff.uni-marburg.de

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