01.03.2011
Prof. Dr. Martin Kuester zum Präsidenten der Gesellschaft für Kanada-Studien gewählt
Auf der 32. Jahrestagung der Gesellschaft für Kanada-Studien e.V. (GKS), die vom 25.-27. Februar in Grainau stattfand, wurde der Marburger Anglistik-Professor Martin Kuester zum Präsidenten der Gesellschaft gewählt.
Kuester studierte Anglistik und Romanistik an deutschen und kanadischen Universitäten. 1990 schloss er die Promotion an der University of Manitoba in Kanada ab und 1998 habilitierte er sich an der Universität Augsburg. Seit 1999 ist Kuester Professor für Anglistik/Literaturwissenschaft in Marburg, zwei Jahre später wurde er zum geschäftsführenden Direktor des Marburger Zentrums für Kanada-Studien gewählt. Zu Kuesters Schwerpunkten in Forschung und Lehre zählen Literaturtheorie sowie moderne britische und kanadische Literatur und Kultur. Er hat zahlreiche Tagungen, besonders im Bereich der Kanada-Studien organisiert, unter anderem die traditionellen Canadian Literature Days, die jährlich in Marburg stattfinden. Kuester hat zahlreiche Bücher und Aufsätze zu kanadistischen Themen verfasst.
Auch das Nachwuchsforum der GKS, das seit 2010 von den Marburger Doktoranden Astrid Lohöfer, Marco Ulm und Sylvia Langwald in Zusammenarbeit mit einem Team aus Graz und Berlin geleitet wird, hatte auf der Jahrestagung ein Panel organisiert, in dem drei Nachwuchswissenschaftler ihre Projekte vorstellten. Zu den weiteren Aktivitäten der Marburger Kanadisten auf der Jahrestagung zählte auch eine Buchausstellung, die Neuerscheinungen zum Thema der Konferenz „Post/Kolonialismus neu denken – Rethinking Post/colonialism – Repenser le post/colonialisme“ sowie aktuelle Publikationen von GKS-Mitgliedern präsentierte.
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Sylvia Langwald
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