Nutzung interaktiver Whiteboards an Schulen und Hochschulen
Die Schulen in Hessen machen es vor, die Universitäten ziehen nach: In immer mehr Unterrichtsräumen werden die alten Kreidetafeln durch interaktive Whiteboards ersetzt. Diese Tafeln können wesentlich mehr als nur eine Fläche zum Anschreiben bieten: Farbig malen und zeichnen, Bilder aus dem Internet ins Tafelbild einbauen, Angeschriebenes flexibel umsortieren, Videos zeigen ...An der Philipps-Universität Marburg sind bereits einige Räume mit den neuen interaktiven Tafeln ausgestattet, weitere sind bereits in Arbeit. Es gilt nun, sinnvolle didaktische Nutzungsszenarien, für die Lehrerausbildung und die Hochschullehre einerseits und wissenschaftliches Arbeiten andererseits zu erkunden. Diese Prozesse möchte die Lenkungsgruppe Neue Medien mit einem
anstoßen. Die gesammelten Erfahrungen sollen dann im kommenden Wintersemester im Rahmen eines Lehr-Lern-Kolloquiums aufgearbeitet werden.
Es gibt verschiedene Technologien für interaktive Whiteboards, die sich in Bedienung und Eigenschaften nicht unerheblich unterscheiden, einen guten Überblick finden Sie unter
- http://www.myboard.de/board-infos/welche-verschiedenen-whiteboardtypen-gibt-es.html
- http://www.myboard.de/board-news/news.html
An der Philipps-Universität waren zum Zeitpunkt des Fachforums 2011 nur Whiteboards der 600-Serie von SMART in Betrieb; es konzentrierte sich daher auf die Möglichkeiten dieser Technologie.
Unterstützung durch das HRZ und andere Institutionen
Das HRZ ist für die Installation und die Verteilung der notwendigen Software zuständig. Für die praktische Einführung werden zudem im regulären Angebot des HRZ Workshops angeboten.
Ein für Angehörige der Universität kostenloses Online-Angebot besteht im Rahmen des Virtuellen Zentrums für Lehrerbildung (VZL). Zur Nutzung dieses Angebots ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.

