Psychosoziale, ethische und rechtliche Konsequenzen genetischer Befunde bei Adipositas
Herzlich Willkommen auf der Seite der Nachwuchsforschergruppe „Psychosoziale, ethische und rechtliche Konsequenzen genetischer Befunde bei Adipositas“!
Übergewicht und Adipositas (Fettleibigkeit) nehmen in ihrer Häufigkeit dramatisch zu. Die Adipositas erhöht das Risiko für die Entstehung einer Vielzahl von Erkrankungen, z. B. Diabetes mellitus Typ 2 oder Herz-Kreislauf Krankheiten. Übergewichtige Menschen sind zudem häufig sozialer Diskriminierung und Stigmatisierung ausgesetzt, insbesondere weil angenommen wird, das Körpergewicht lasse sich mit entsprechendem Willen reduzieren.
Die Einflüsse auf die Regulation des Körpergewichts
sind allerdings vielfältig: Neben Bewegungsmangel, Essgewohnheiten und
verschiedenen psychosozialen Einflüssen sind, wie biomedizinische
Fortschritte zeigen, genetische Faktoren substantiell an der Regulation
des Körpergewichts beteiligt. Diese Fortschritte der genetischen
Forschung zur Adipositas werfen tief greifende Fragen auf, z. B. zur
Indikation genetischer Tests bei Adipositas, zur präventiven und
kurativen Nutzung genetischer Information, zu psychosozialen
Implikationen und zur Verteilungsgerechtigkeit im Gesundheitswesen.
Diese psychosozialen, ethischen und rechtlichen Konsequenzen
genetischer Befunde bei Adipositas interdisziplinär zu untersuchen, ist
Ziel unserer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
geförderten Nachwuchsforschergruppe.

